Pandemie

Corona: Kosmetiker und Co. begrüßen Öffnung

Damit die Gesichtsmaske abgesetzt werden kann, müssen die Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweise. Foto:Christian Beier
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Damit die Gesichtsmaske abgesetzt werden kann, müssen die Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweise.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung lässt bei vielen Fragen offen.

Von Moritz Jonas

Solingen. Bereits seit Anfang der vergangenen Woche sind die sogenannten körpernahen Dienstleistungen, bei denen kein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann, grundsätzlich wieder erlaubt. Dazu zählen zum Beispiel Massagepraxen sowie Kosmetik- oder Tattoostudios. Allerdings gibt es für diese Geschäftszweige seit der Wiedereröffnung einiges zu beachten, und manche Detailfragen sind laut Solinger Branchenvertretern noch nicht geklärt. Fest steht hingegen, dass der Kunde einen tagesaktuellen, negativen Coronatest vorlegen muss, wenn er während der Behandlung keine Maske tragen kann.

So auch bei Maikel Manco, der ein Kosmetikstudio an der Bonner Straße betreibt. „Ich biete meinen Kunden an, sich ein paar Tage vor der Behandlung einen Schnelltest bei mir im Studio abzuholen dann selbstständig zuhause durchzuführen“, erklärt Manco. Zunächst habe er noch geplant gehabt, die Tests selbst vor Ort in seinem Studio durchzuführen. Von diesem Konzept habe er allerdings Abstand genommen, weil er sonst vermutlich nur noch mit Testen und weniger mit der eigentlichen Kosmetikbehandlung beschäftigt gewesen wäre.

Solingen: Häufigkeit der Corona-Tests für Betreiber ist nicht klar vorgeschrieben

Zumal Manco sich laut der neuen Coronaschutzverordnung auch regelmäßig selbst testen lassen muss. Aus der neuen Verordnung des Landes NRW vom 5. März geht jedoch nicht hervor, wie häufig sich die Inhaber und ihre Belegschaft testen lassen müssen. Manco habe das Glück, allein zu arbeiten und sich nicht um das Testkonzept für eine ganze Belegschaft kümmern zu müssen. „Ich persönlich lasse mich einmal pro Woche testen“, sagt er. Abgesehen von den Testungen gebe es nicht so viele Neuerungen, auf die er achten müsse, denn die Hygienevorschriften seien die gleichen wie auch schon nach dem ersten Lockdown.

Ähnlich wenig Umstellung bedurfte es bei Michael Masmeier – er betreibt „Mo‘s Tattoo- und Piercing-Studio“ auf dem Kirchplatz in Wald. Seine Kunden müssen im Gegensatz zu Mancos Kunden keinen negativen Test vorweisen, denn sie können während des gesamten Tattoostechens eine Maske tragen. Und Gesichtstätowierungen steche er zurzeit ohnehin nicht, berichtet Masmeier. Die einzige wirkliche Neuerung für ihn ist, dass er sich jetzt auch einmal wöchentlich selbst testen lasse. Der Rest bleibt wie gehabt: „Es müssen weiterhin Termine vereinbart werden, um in den Laden kommen zu können. Außerdem dürfen sich maximal zwei Kunden gleichzeitig im Geschäft aufhalten“, erklärt Masmeier.

Sowohl er wie auch Manco sind aber einfach nur froh, dass es wieder losgeht. „Ich habe schon sehr viele Termine auch an Neukunden vergeben“, berichtet Manco. Michael Massmeier freue sich vor allem, dass er den vollen Terminkalender der vergangenen Wochen nun endlich abarbeiten kann.

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