Sing-Along

Wolf Codera brachte Stimmung in die Lutherkirche

Wolf Codera und Heidi Joubert bringen die Menge in Stimmung.
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Wolf Codera und Heidi Joubert bringen die Menge in Stimmung.

Der Musikmanager lud zum ersten Mal zum Mitsingen ein. Viele Fans kamen. Weitere Termine sind geplant.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Heidi Joubert machte mit „Stand by me“ von Ben E. King den Anfang. Ihre rauchige Stimme ging gleich bei den ersten Tönen unter die Haut und machte zunächst geradezu ehrfürchtig. Das machte nicht gerade Mut zum Mitsingen.

Denn diesmal sollte das Publikum in der Lutherkirche den Interpreten nicht nur zuhören, sondern kräftig mit einstimmen. Wolf Codera, seit Langem durch seine Session possible und seine Weihnachts-Specials in Solingen bekannt, hatte erstmalig auf ein „Singalong“- Format gesetzt. Bekannte Songs, queer durch Jahrzehnte, Stile, Rhythmen, Farben und Stimmungen mit dem Publikum teilen, zusammen Spaß haben und zu einem fröhlichen und stimmstarken Chor zusammenwachsen : Das war das Konzept.

Eines, das durchweg aufging, denn beim zweiten Stück „Probiers mal mit Gemütlichkeit“, dem urigen Trällersong aus Disneys Dschungelbuch, klappte das Mitsingen schon deutlich besser. Vergnügt griffen die gut 150 Musik-Freunde in den Kirchenbänken die Töne des Quartetts um Wolf Codera auf und gaben ihr Bestes, um mit den Musikern mitzuhalten. Auch wenn die eingeblendeten Texte auf dem überdimensionalen Display über dem Altar für die Besucher in den hinteren Reihen nicht gut lesbar waren : Gesungen oder zumindest gesummt wurde trotzdem.

Die Klassiker wurden beim Singalong mit Wolf Codera angestimmt

Neben Codera, der mit seinem Saxofon immer wieder eindrucksvolle Akzente setzte, und Heidi Joubert, die neben ihrer Stimme auch ihre Percussion-Kompetenz beisteuerte, saß mit Professor Prof. Martin Drazek, Leiter der evangelischen Pop-Akademie Witten ein Tasten-Experte am Piano. Marcel Richard, professioneller Veranstaltungsmusiker, ergänzte das Quartett. Er war es, der sich mit Joubert die Rolle des Frontmannes beziehungsweise der Frontfrau teilte und alternierend Texte und Musik für das Publikum performte.

Ohrwurm reihte sich an Ohrwurm, Lieblingsklassiker an Lieblingsklassiker und mit jedem Beifall kletterte die Laune in der Lutherkirche, wuchs die Unbefangenheit beim Mitsingen und lockerten sich Hände und Füße zum Mitklatschen und Mit-Steppen. „Griechischer Wein“, für Codera eine „absolute Premiere in meinem Repertoire“, „Ain‘t no sunshine“, „Country Roads“, oder „Dancing Queen“: Alles machte Spaß und auch die Musiker genossen den Abend immer mehr. Das musikalische Niveau war hoch.

Pausenschwätzchen bei einem Glas Wein oder einer Cola ergänzten den unterhaltsamen Abend und machten spürbar Lust auf ein zweites „Singalong“ mit Wolf Codera.

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