Open-Air-Filmnacht 2021

Cobra-Scope zeigt den Film „Enkel für Anfänger“

Andreas Deus (von links , Thilo Schnor, Michael Koenig und Barbara Klenter freuen sich auf das Open-Air-Kino. Foto: Christian Beier
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Andreas Deus (von links , Thilo Schnor, Michael Koenig und Barbara Klenter freuen sich auf das Open-Air-Kino.

Der Trägerverein des Kulturzentrums bittet wieder zum Open-Air-Kino in den Südpark.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. Cobra-Scope, die Open-Air-Filmnacht 2021, ist in diesem Jahr das einzige Solinger Kino-Event in diesem Jahr – nach der Absage der Open-Air-Kinofilme der Stadtwerke Solingen. Am Freitag, 13. August, treffen sich die Cineasten zum siebten Mal im Südpark hinter dem Restaurant Steinhaus auf dem Gelände des ehemaligen Solinger Hauptbahnhofes.

Cobra-Club-Geschäftsführerin Barbara Klenter weist auf eine zusätzliche Spenden-Aktion hin: „Wir sammeln am Abend Spenden zugunsten der Hochwassergeschädigten in Solingen. Außerdem plant der Club einen möglicherweise entstehenden Überschuss ebenfalls zu spenden.“

Open-Air-Kino im Südpark: Hier gibt´s die Tickets

Die Teilnehmerzahl wurde wegen der hohen Corona-Inzidenzwerte in Solingen auf 100 limitiert. Eintrittskarten zum Preis von drei Euro können daher ausschließlich über solingen-live.de erworben werden. Je nach dem Verlauf der Vorverkaufsaktion gibt es eventuelle Restkarten noch am Veranstaltungsabend im Südpark.

Die 3-G-Regel gilt auch bei der Open-Air-Filmnacht

Thilo Schnor, 2. Club-Vorsitzender, weist auf die Corona-Regeln hin: „Es können nur Kinofans teilnehmen, die zweimal geimpft oder genesen sind oder einen Schnelltest vorweisen können.“ Auf die Abstände wird auch geachtet, da allen Besuchern und Besucherinnen die Plätze zugewiesen werden.

Die Vorstandsmitglieder Andreas Deus und Michael Koenig haben sich entsprechend vorbereitet: „Wir haben uns sogar Zollstöcke besorgt, um 1,50 m Abstand zu gewährleisten. Gruppen und Familien können natürlich ohne Abstand dem Film folgen. Maskenpflicht besteht nur, wenn man sich auf dem Gelände bewegt.“
Um die Cobra und wie sie durch die Corona-Krise gekommen ist, geht es auch in unserer ST-Stadtteilserie.
Auch die technischen Voraussetzungen werden erfüllt, so Michael Koenig: „Den Hochleistungsbeamer für die Projektion stellt wieder Torsten Steinhaus vom Restaurant Steinhaus zur Verfügung, und die etwa sieben mal vier Meter große Leinwand kommt aus der Cobra. Für den Ton sorgt wie immer Fritz Kappner.“

Auf das zu erwartende Wetter geht Andreas Deus ein: „Die Vorhersage ist gutes Wetter, trocken und 22 Grad. Sollte es allerdings regnen, findet die Veranstaltung nicht statt. Infos gibt es dann über die Cobra-Homepage.“ Das ist aber in den bisher sechs Open-Air-Nights noch nicht vorgekommen. Er empfiehlt den Gästen, die auf Bänken und der steinernen Tribüne den Film verfolgen, weiche Sitzkissen oder Decken mitzubringen: „Aber das wissen die meisten schon.“

Die Solinger freuen sich über das Highlight.

Thilo Schnor, Cobra-Club

Der Hauptfilm – die deutsche Komödie „Enkel für Anfänger“ von Wolfgang Groos – beginnt pünktlich bei Einbruch der Dunkelheit um 22 Uhr. Einlass ist um 19 Uhr. Das Team des veranstaltenden Cobra-Clubs bietet wie in den Vorjahren eine sommerliche Kombination von Musik- und Film-Angebot, das sich an die ganze Familie richtet und das Kulturangebot der Stadt bereichert.

Schnor ist zuversichtlich: „Die Solinger freuen sich über das Highlight am Ende der Schulferien.“ Los geht es um 20 Uhr mit DJ Luca Reale, der Reggaetunes auflegt. Damit der Start ins Wochenende auch zur Entspannung beiträgt, hält das Restaurant Steinhaus Köstlichkeiten vom Grill bereit.

Vor dem Hauptfilm haben Studenten der Internationalen Filmschule Köln (ifs) wieder Kurzfilme aus ihrem Studiengang mitgebracht, eine Mischung zwischen Real- und Animationsfilm. Gezeigt werden „Schachmatt“ von Christoph Willerscheidt, „Spider Jazz“ von Mick Mahler und „Tri“ von Michael Dämmriig. Zum Hauptfilm: „Enkel für Anfänger“ mit Maren Kroymann, Heiner Lauterbach und Barbara Sukowa handelt von den Schwägerinnen Karin und Philippa sowie Gerhard, einem Freund aus Jugendtagen. Nachdem Philippa ihr Leben als Paten-Oma genießt, bewerben sich auch die kinderlosen Senioren Gerhard und Karin bei einer Agentur für Leih-Großeltern. Die lebhaften Paten-Enkel stellen sie allerdings vor neue Herausforderungen.

Kulturzentrum Cobra

Das Kommunikationszentrum Cobra ist auf zwei Säulen aufgebaut:
Cobra-Club: Der Cobra-Club e.V. ist der juristische Trägerverein und nach der Insolvenz des Vereins „Die Provinz lebt“ im Jahr 2014 die Nachfolge-Organisation. 1. Vorsitzender ist Fritz Kappner.
Cobra GmbH: Die Cobra GmbH organisiert den laufenden Betrieb. Geschäftsführerin ist Anja Stock.

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