Konzert

500 Solinger rocken mit der Band „Bounce“ zu den Hits von Bon Jovi

Frontmann Olli Heinrich begeisterte die Besucher in der ausverkauften Cobra mit seiner Band Bounce.
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Frontmann Olli Heinrich begeisterte die Besucher in der ausverkauften Cobra mit seiner Band Bounce.

Die Tribute-Band Bounce spielt in Solingen zwei Shows in der ausverkauften Cobra. Die Besucher, die am Freitagabend kamen, wurden nicht enttäuscht. Ein weiteres Konzert gab es am Samstagabend.

Von Paul Reis

Solingen. Es gibt wenige Künstler, die mit ihrem Schaffen ein ähnliches erreicht haben wie Bon Jovi. Wenn Fans in Deutschland die Musik zurzeit live erleben wollen, bleibt jedoch nur der Besuch einer Tribute-Band.

Zum Glück gastierte mit Bounce die „authentischste“ von ihnen in der restlos ausverkauften Cobra. Diese Gelegenheit konnten sich viele Bon Jovi-Fans nicht entgehen lassen. „Es ist einfach meine Jugend“, erklärte Bianca Heynen im Vorfeld des Konzertes. „Und [Frontsänger Olli Heinrich] ist ein schöner Mann, der auch von der Stimmlage sehr nahe kommt. Dadurch schwelgt man schon in Erinnerungen.“ Genau wie sein großes Idol Jon ist auch Olli ein geborener Entertainer: „Er bringt die Menge zum Beben und das gefühlt auch drei Stunden lang. Auch wenn er zwischendurch mal kurz Pause macht, ist man so in diesem Fieber gefangen, dass man die gar nicht wirklich erlebt.“ Bounce schafft es dabei, bei Bianca Heynen das gleiche Gefühl wie Bon Jovi hervorzurufen: „Wenn sie die Lieder so spielen, dann fühlt man sich wieder wie 16. Das ist meine Jugend, das ist wie mein Zu-hause.“

Doch auch wenn Bounce eine Tribute-Band sind, haben sie es in den 20 Jahren ihres Bestehens geschafft, eine eigene Fanbase aufzubauen. Viele Zuhörer haben die Band beim Besuch in der Cobra nicht zum ersten Mal gesehen. „Wer bei der Musik stillhält, hat entweder Knöpfe im Ohr oder ist taub“, ist sich Jens Behrenbeck sicher.

Dennoch sind es nicht nur alteingesessene BonJovi- und Bounce-Fans, die sich Ticket für das Konzert geholt haben. Mit Richard Collings, Jan Busse und Robert Schreiber waren auch drei junge Männer vor Ort, die in ihrer Kindheit keinen Kontakt zur Musik von Bon Jovi hatten. Sie sind gekommen, um die Rockmusik der früheren Generation live zu erleben. Für sie ist die Musik nicht aus der Zeit gefallen, ganz im Gegenteil: „Das sind Songs, die jeder kennt und dass die Musik nicht altert und dass sie jeder mag, ist einfach ein Zeugnis dafür, dass das einfach Kult ist. Wenn das jetzt noch einmal frisch rübergebracht wird, ist das das Beste, was sein kann.“ Sein Freund Richard ergänzt: „Man weiß, sie versuchen Bon Jovi genauso zu spielen, wie Bon Jovi gespielt hat und genau deswegen bin ich hier.“ Zusammen waren sie schon auf vielen Rockkonzerten, oftmals mussten sie dafür nach Köln oder Dortmund reisen. Umso mehr freuen sie sich über die Gelegenheit, „eine geile Tribute-Band, die auch noch einen guten Ruf hat, fußläufig zu erreichen“.

Am Ende war es genau der Abend, wie ihn sich die Besucher, die Band und auch die Cobra nicht besser hätten vorstellen können. Bounce lieferte und egal, wer mit welchen Erwartungen das Konzert besucht hat, ging zufrieden nach Hause. Und so lebt das Bon Jovi-Vermächtnis dank Bounce weiter.

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