ST vor Ort

Heute, 17 Uhr: ST lädt Bürger zum Austausch über Hochwasser ein

Durch ein Starkregenereignis wurde der Ortskern von Unterburg im Juli 2021 weiträumig geflutet.
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Durch ein Starkregenereignis wurde der Ortskern von Unterburg im Juli 2021 weiträumig geflutet.

Thema Flutkatastrophe: Redaktion und Vertreter der Stadtspitze treffen sich am 12. Juli in Unterburg vor Ort. Seien Sie dabei, berichten von Ihren Erfahrungen und stellen Fragen.

Von Philipp Müller und Kristin Dowe

Solingen. Das Format des Solinger Tageblatts „ST vor Ort“ hat Tradition. Am kommenden Dienstag, 12. Juli, steht um 17 Uhr für eine gute Stunde alles ganz im Zeichen des Jahrestages der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli. Als Ort haben wir uns die Wupperinsel ausgesucht. Aber die ST-Redaktion will auch den Blick auf ganz Solingen richten. Denn viele Bereiche entlang von Bächen waren von dem Hochwasser betroffen.

Alle Folgen der Serie „ST vor Ort“

Diese Gäste sind am 12. Juli vor Ort

Beim „ST vor Ort“ gibt es auch immer Gäste – auch das hat Tradition. Kommende Woche sind das gleich mehrere wichtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In Unterburg arbeitet die Caritas-Fluthelferin Stephanie Kalter. Sie ist dort noch mindestens bis 2023 für das gesamte Stadtgebiet zuständig. Ihr zur Seite steht Dr. Wolfgang Kues, Vorstand des Caritasverbands Solingen-Wuppertal. Für das Solinger Rathaus haben Baudezernent Andreas Budde und Ordnungsdezernent Jan Welzel (CDU) ihr Kommen zugesagt. Begleitet werden sie von den Stadtsprechern Lutz Peters und Thomas Kraft.

ST vor Ort in Burg

Neben Burg/Höhscheids Bezirksbürgermeister Paul Westeppe (CDU) werden auch Vertreter des Wupperverbandes an dem Austausch teilnehmen − voraussichtlich wird das ST Vorstand Georg Wulff, Pressesprecherin Susanne Fischer sowie Karl-Heinz Spies, Bereichsleiter Wasserwirtschaftliche Grundlagen, Dienste und Zukunftsthemen, vor Ort begrüßen können.

Das Hochwasser am 14. Juli hatte wie an vielen anderen Orten in NRW im gesamten Stadtgebiet Schneisen der Verwüstung geschlagen. Besonders der Stadtteil Unterburg, aber auch Ortschaften wie Müngsten, Rüden, Wipperaue und Glüder, wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Tagelang konnten viele Solinger ihre Häuser nicht betreten. Eine Familie in Unterburg, die in ihrem damaligen Haus malerisch gelegen am Fuße der Wupper gewohnt hatte, verlor bei dem Unglück im vergangenen Sommer sogar ganz ihr Zuhause. Das Haus wurde inzwischen abgerissen.

Wupperverband setzt sein Zukunftsprogramm Hochwasserschutz schrittweise um

Sie sind herzlich eingeladen

All diese Erfahrungen möchten wir mit Ihnen gemeinsam Revue passieren lassen und uns durch Ihre Fragen auf den neuesten Stand bringen. Wie läuft das mit den Anträgen aus den Wiederaufbaufonds? Welche Lehren zieht die Stadt aus dem Juli 2021 für die Bewältigung künftiger Naturkatastrophen? Und welche Probleme haben die Betroffenen noch heute?

Auf Burg/Höhscheid warten viele Herausforderungen

Dazu möchten wir Sie herzlich einladen und zugleich ermuntern, Ihre Fragen zu stellen, Ihre Einschätzung abzugeben und auch mit uns und unseren Expertinnen und Experten zu diskutieren.

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