Verkehrssicherheit

Blitzanlage am Werwolf kommt nicht vor August

Die Kreuzung Werwolf gilt als Unfallschwerpunkt. „Rotlichtblitzer“ sollen helfen, den zu entschärfen. Archivfoto: Christian Beier
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Die Kreuzung Werwolf gilt als Unfallschwerpunkt. „Rotlichtblitzer“ sollen helfen, den zu entschärfen.

Bevor die Radaranlage kommt, wird in den Sommerferien noch die Ampelanlage modernisiert.

  • Stadtrat hat den Blitzer schon 2018 beschlossen.
  • Eine Ursache für Unfälle ist das Fahren über Rot.
  • Gleichzeitige Tempoüberwachung soll nicht stattfinden.

Von Andreas Tews

Solingen. Autofahrer, die an der Kreuzung Werwolf das Rotlicht der Ampeln missachten, werden frühestens nach den Sommerferien „geblitzt“. Das Rathaus teilte jetzt auf Nachfrage mit, dass die dafür nötige Modernisierung der dortigen Ampelanlage in der schulfreien Zeit zwischen Ende Juni und Mitte August erfolgen soll. Erst danach könne die geplante Radaranlage installiert werden. Wann dies genau erfolgen solle, stehe noch nicht fest, sagte Rathaussprecherin Stefanie Mergehenn.

Die Kreuzung der Straße Werwolf mit der Schwertstraße und der Birkerstraße gilt als Unfallschwerpunkt. Eine der Ursachen dafür ist nach Ansicht von Verkehrsexperten, dass Autofahrer häufig bei „Rot“ über die Ampeln fahren. Deshalb hatte der Stadtrat bereits im Dezember 2018 beschlossen, dass an der Kreuzung Radaranlagen aufgestellt werden, die Rotsünder „blitzen“. Da die von der Stadt gemieteten Geräte auch für eine Tempoüberwachung geeignet sind, diskutierte die Politik im vergangenen Jahr darüber, ob auch diese Funktion aktiviert werden soll. Diese Idee scheiterte im Rat aber denkbar knapp bei einem Patt von 24 zu 24 Stimmen.

Werwolf: Noch steht der Zeitplan

Ebenfalls 2019 stellte sich heraus, dass der Hersteller ein reibungsloses Funktionieren der Radaranlage nur im Zusammenhang mit einer modernen Ampelsteuerung gewährleistet. Darum wird diese Anlage jetzt erneuert.

Der Zeitplan dafür sei noch aktuell, erklärt Mergehenn. Ob die Corona-Krise noch eine Verzögerung bringe, könne man derzeit im Rathaus noch nicht verbindlich abschätzen. Bisher liege man aber noch gut im Zeitplan.

Rotlichtblitzer haben sich in anderen Städten bewährt: Während Solingen nun bald seine erste Rotlicht-Überwachungsanlage erhält, vertraut man in den umliegenden Großstädten schon länger auf dieses Instrument.

2019 krachte es seltener auf den Solinger Straßen. Die Zahl der Verletzten ging zurück. Die Kinder bereiten allerdings Sorgen.

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