Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021

Betroffene kämpfen weiter mit den Folgen des Hochwassers

Das Tageblatt hat Menschen und Orte an der Wupper besucht. Vielen Anwohnern gehen die Bilder der Flutnacht nicht mehr aus dem Kopf. So geht es ihnen heute.

Von Philipp Müller

Solingen. Der Stuckateurmeister und Unternehmer Wolfgang Grabawa hat es ausgerechnet: Vor rund sechs Monaten, am 14. und 15. Juli 2021, flossen pro Stunde drei Millionen Liter Wasser aus dem Eschbach durch sein Gebäude am Kellershammer – und das acht Stunden lang. Heute steht er noch immer vor den Trümmern seiner Existenz. Sein Geschäftsmodell war, mit Formen Stuckteile zu produzieren und an Handwerker in aller Welt zu verkaufen. Doch die 800 Formen als Vorlage für den Guss für Stuckornamente hat der Eschbach fast alle mitgenommen. „45 Jahre Arbeit sind weg.“

Sabine Groß leuchtet in den im Juli von der Wupper komplett überfluteten Keller von Haus Müngsten. Dort müssen Handwerker noch viel erledigen.

Auf 2600 Quadratmetern ist die Katastrophe im früher auch von der Firma Rasspe genutzten Bau noch sichtbar. Längst nicht alles Inventar ist gereinigt. Türen und Mauern, mitgerissen von der Flut, sind als Trümmer in den Ecken zu sehen. Viele Teile Solingens wurden von den Wassermassen schwer getroffen. Auf der zerstörten Heizungsanlage im Keller von Grabawa trocknen Laub, Schlamm und Äste – das Wasser ist immer noch nicht überall gewichen. Nicole Molinari ist Bausachverständige und vertritt Grabawa als Gutachterin für den Wiederaufbau. Weit über eine Million Euro betrage der Schaden. Sie berechnet danach, was es kosten würde, alles neu zu errichten. Zwischen Katastrophenberichten und solchen der Hoffnung lacht der knapp 80-jährige gebürtige Düsseldorfer, der seit Ende der 1940er Jahre in Solingen lebt, viel und macht Scherze. „Galgenhumor“ sei das, gibt er zu. Ganz ernst, in sich gekehrt.

„Wir haben gewartet, dass uns jemand sagt, wie hoch das Wasser steigen wird und ob wir raus müssen.“

Gabriele Kirchner

Wie sein Lebenswerk von den Wassermassen fortgerissen wurde, das hat Wolfgang Grabawa vor Ort aus der ersten Etage eines kleinen Hauses am Hang des Eschbachs beobachtet und vor allem als lautes Tosen des Wassers gehört.

Wolfgang Grabawa hat seine Stuck-Werkstatt am Kellershammer verloren: „Das Wasser lief acht Stunden lang 1,40 Meter hoch durch das Gebäude.“

So ging es auch Gabriele Kirchner in Obenrüden. Direkt neben dem bekannten Obenrüdener Kotten wohnt sie kaum 15 Meter von der Wupper entfernt. Sie und ihr Mann hätten im zweiten Stock ausgeharrt, beobachtet, wie die Wupper stieg und stieg. „Wir haben gewartet, dass uns jemand sagt, wie hoch das Wasser steigen wird und ob wir rausmüssen.“ Am Ende – die Fluten hatten im Erdgeschoss mehr als 1,50 Meter erreicht – war dann nicht einmal mehr die Feuerwehr in der Lage, sie zu erreichen.

„Wenn es stark regnet, ist es schlimm.“

Lisa Demmer

Anders bei Nachbarin Lisa Demmer. Sie wurde noch gerettet, doch die Feuerwehr wagte viel. Fast zu viel. Ein Einsatzfahrzeug kippte um, die Rettungskräfte mussten selbst geborgen werden. Die Bilder der Nacht gehen Kirchner und Demmer durch den Kopf, wenn sie heute, rund ein halbes Jahr später, erzählen. Das sieht man an den nach innen gerichteten Augen. Doch auch Zuversicht ist zu erkennen. Lisa Demmers Mann Theo Recht ist zur „großen Baubesprechung“ mit dem Elektriker im denkmalgeschützten Gebäude unterwegs, eine Innenarchitektin sucht schon die neuen Farben für den Putz der Wände aus.

Lisa Demmer und Nachbarin Gabriele Kirchner (r.) berichten von ganz unterschiedlichen Fortschritten des Wiederaufbaus in Obenrüden.

Doch die von der Aufbruchstimmung geprägte Normalität trügt, nichts wird schnell gehen. Bis Mitte 2023 werde der Wiederaufbau dauern, schätzt Lisa Demmer. Eine Geothermie-Anlage wird neu errichtet, sie muss viel mit den Denkmalschützern der Stadt absprechen. Zudem haben sie und Theo Recht einen Bauantrag für einen Wintergarten gestellt, doch Lisa Demmer ist noch skeptisch, ob der genehmigt wird und zum Denkmal in Obenrüden aus Sicht der Stadt passt. Es braucht im Haus insgesamt mehr Platz. Die nächste Generation solle dort mit einziehen.

Einziehen ins Erdgeschoss will Gabriele Kirchner schon im Februar. Sie wartet auf eine neue Küche. Die neue Heizung läuft bereits. Die Wände müssen noch verputzt werden. Außerdem wird sie einen Arbeitsplatz für sich als Goldschmiedin einrichten – ihr gemietetes Geschäft in Leichlingen wurde auch von der Wupper überflutet. Ihre Geschäftspartnerin und sie wollen es nicht wiederaufbauen. 150 000 Euro beträgt der Schaden im Haus in Obenrüden – versichert ist sie nicht. Sie wird einen Antrag aus dem Wiederaufbaufonds 2021 des Landes NRW stellen und hofft, dass 80 Prozent der Schadenssumme abgedeckt werden können.

Bei Demmer beträgt der Schaden rund eine halbe Million Euro. Sie ist versichert. Die genaue Schadenssumme kennt sie nicht. Die Versicherung prüft die Angebote und rechnet mit den Handwerkern ab. „Aber die Versicherung zieht gut mit“, sagt Demmer. Und doch lassen beide die Ereignisse nicht los. Kirchner bekennt, dass sie in der Nacht phasenweise das Vertrauen ins Leben verloren habe. „Heute habe ich aber keine Angst.“ Lisa Demmer sagt: „Wenn es stark regnet, ist es schlimm.“ Dabei wohnt sie, anders als Kirchner, nicht in Obenrüden, sondern weiter in Köln in ihrem zweiten Wohnsitz.

Auf den Wiederaufbaufonds setzt auch weiter Viola Rodenkirchen-Rehmann. Ihr gehört der vordere Teil des Wipperkottens hin zur Wupper. Heizungsmonteure sind im Bereich unterwegs, in dem sich Museum und Kottencafé befanden. Sie ist sicher, dass es noch Monate dauern werde, bis alles neu aufgebaut ist. Trotzdem sind die gröbsten Schäden beseitigt. Bleiben die Bezahlung und wiederum die Hoffnung auf den Fonds.

Im Wipperkotten ist Nicole Molinari ebenfalls als Gutachterin tätig. Mit einem Messgerät prüft sie die Feuchte in den Wänden. Das kleine Ding voll Technik zeigt 60 bis 70 an. Molinari ist zufrieden. Die Skala reicht von 0 – das ist Wüste – bis zum Wert 200 - das ist reines Wasser. Rund zehn Punkte weniger auf der Skala wären ihr lieber. Aber es ist nass draußen, Winter – und die Wupper nah. Da passen 60 bis 70 Feuchtepunkte Ende Januar.

„Erst wenn die Wupper nicht mehr rauscht, wird es schlimm.“

Viola Rodenkirchen

Der Schaden im Wipperkotten beträgt etwa 150 000 Euro. Ohne das Wasserrad – wann dies saniert und ersetzt wird, weiß Rodenkirchen noch nicht. Und ohne die kleine Brücke über den Weinsberger Bach, der durch die Kottenanlage fließt. Die Brücke zeigt Risse, ein Statiker müsse sie dringend prüfen, rät Molinari. Es wird alles noch Monate bis zu einem Jahr dauern.

Viola Rodenkirchen konnte Teile des Wipperkottens wiederherstellen. Aber es liegen noch Monate Arbeit vor den Handwerkern.

Rodenkirchen dankt für die Spenden, die sie in der schweren Zeit erreicht haben. Denn der Wiederaufbau des Museums steht noch an. Währenddessen rauscht die Wupper am Kotten entlang. Das Geräusch stört Rodenkirchen nicht. „Erst wenn die Wupper nicht mehr rauscht, wird es schlimm.“ So wie am 14. Juli. Mehr als zwei Meter hoch reichte die „Stille“. Auch nebenan in der Schleiferei Wipperkotten. Dort wurde schnell wiederaufgebaut, sogar ein neues Wasserrad ist eingebaut.

Große Aufbruchstimmung herrscht auf dem Campingplatz Glüder. Und das gleich zweimal. Silvia und Thomas Liedgens betreiben den Ort für Dauercamper und Touristen in der zweiten Generation. Zum 1. März übergeben sie die Geschicke in die Hände der Kinder. Doch Aufbruchstimmung ist auch wörtlich gemeint. Denn eigentlich wollten sie zur Rente in einen kleinen Bungalow auf dem Platz ziehen. Das geht nicht. Erst Wochen nach der Wupperflut zeigte sich, dass das Wasser die Grundplatte ruiniert hatte, diese und die Fußböden müssen raus. Solange das Haus unbewohnbar ist, leben sie in einem Campingwagen – mit allen Folgen.

Silvia und Thomas Liedgens vom Campingplatz Glüder leben nach der Flut selbst im Wohnwagen. Ihr Bungalow muss noch saniert werden.

Beim Besuch des ST wäscht Silvia Liedgens Geschirr dort, wo es auch alle ihre Gäste tun – in den Funktions- und Sanitärräumen des Platzes. Die gemütliche Schenke des Campingplatzes ist noch Kleiderschrank und große Abstellkammer zugleich. Beide zieht es bald nach Schweden. Zum Campen natürlich, was auch sonst. Familie Liedgens erinnert an die vielen Helfer in den Tagen nach dem Hochwasser. Und sie zeigen auf die erste und zweite Reihe des Campingplatzes, aus der die Wupper rund 15 Wohnwagen mitgenommen und weitere zerstört hatte.

Alle Plätze sind wiederhergestellt, die Mieter würden auch bleiben, hätten sich neue Wohnwagen gekauft. Sie nehmen sich in den Arm und lächeln sich an, die erste Zuversicht ist zurückgekehrt. Und doch merkt man den beiden an, dass sie die Bilder vom 14. und 15. Juli nicht ganz verdrängen können.

„Niemand weiß, wo die Trauerweide gelandet ist, vielleicht im Rhein.“

Elisabeth Schnepper

Das kann auch Elisabeth Schnepper nicht. Sie wohnt an der Hasencleverstraße in Unterburg und musste am späten Abend zusammen mit Mischlingsrüde Tommy aus dem Wasser befreit werden. Sie ist immer noch gepackt von den Ereignissen. Seit 50 Jahren lebt sie in Burg und geht heute täglich eine Stunde mit dem Hund spazieren. Eine Wupperinsel am Klärwerk sei verschwunden, die Trauerweide darauf auch. „Niemand weiß, wo die Trauerweide gelandet ist, vielleicht im Rhein“, sagt sie. So kommen auch immer wieder die Bilder hoch, wie das Wasser mit donnerndem Grollen in den Keller geströmt war und 85 000 Euro Schaden verursachte – nur eins von vielen getroffenen Häusern in der Siedlung. Noch gebe es Keller, in die der Schimmel Einzug gehalten habe, die Bautrockner wieder laufen müssten. Gegen eine neue Flut hätten manche auch druckfeste Türen in ihre Keller eingebaut. Pumpen haben die meisten. Sie selbst ist versichert, der Sohn, selbst Handwerker, kümmerte sich um die Abwicklung.

Elisabeth Schnepper wohnt an der Hasencleverstraße. Sie erzählt, dass das Hochwasser die ganze Siedlung immer noch täglich beschäftigt.

An der Müngstener Straße stand Oliver Bruns am Morgen nach der Flut mit gepackten Koffern nach der Urlaubsrückkehr vor dem Nichts. Zwei Häuser gehören dem Mitarbeiter der Stadt-Sparkasse Solingen an der Müngstener Straße. Ins Erste kann und will er wahrscheinlich um die Osterzeit einziehen. So lange lebt er bei Verwandten in Dorperhof.

„Wir sind schon weit, manches wird sogar schöner als vorher.“

Carsten Voigt

Noch viel Arbeit erwartet Carsten Voigt: Er ist Unterburger, Bürgermeister von Solingen, Vereinsmensch und wurde ein Gesicht dieser Flut. Knapp eine Woche nach dem Hochwasser kletterte der Christdemokrat auf einen Feuerwehrwagen und sprach allen Mut zu.

Rückblickend sagt er, in der Not hätten sich neue Leute kennengelernt, Freundschaften seien entstanden. Er geht davon aus, dass es noch zwei Jahre dauern werde, bis alle die Folgen verdaut hätten. Daher setzt er auch auf das neue Hochwasserwarnsystem. „Wir müssen frühzeitig reagieren können, um Menschenleben nicht zu gefährden.“ Ansonsten lobt er die vielen Fortschritte: „Wir sind schon weit, manches wird sogar schöner als vorher.“

Den stärkeren Zusammenhalt gibt es auch bis heute, bestätigt Birgit Siekmann. Die promovierte Germanistin wohnt an der Eschbachstraße in der Nähe der kaputten Fischtreppe. Sie selbst und ihr Mann wurden verschont. Doch sie hat einen wachen Blick auf das, wie Nachbarn die Folgen erleben. „Nichts kann abgeschlossen werden: Mal fehlen die Handwerker. Dann kommt es zu Lieferverzögerungen für Material.“ Manches laufe nach dem Prinzip „zwei Schritte vor und einer zurück“.

„Weihnachten war für viele schlimm.“

Birgit Siekmann

Wegen schleppender Zahlungen der Versicherungen und hoher Hürden der Wiederaufbauhilfe seien einige Unterburger dünnhäutiger geworden. „Weihnachten war für viele schlimm“, blickt sie zurück. Besonders für die, die nicht in den eigenen vier Wänden feiern konnten. Die Notquartiere sind oft von engen Wohnverhältnissen geprägt, hat sie aus Gesprächen erfahren.

Diese Unterhaltungen führt sie auch als Mitglied der Gemeinde der evangelischen Kirche. In dem Gotteshaus an der Müngstener Straße laufen noch die Bautrockner im halben Dutzend – sie werden wohl noch bis zum Sommer surren, sagt Birgit Siekmann.

In der Kirche in Unterburg laufen immer noch ein halbes Dutzend Bautrockner. Trotzdem finden bereits Veranstaltungen und Gottesdienste statt. Am Eingang können Besucher Kerzen anzünden.

Ein Boden aus ungehobelten Brettern macht den Betrieb möglich. Am Eingang ist ein kleiner Stehtisch aufgebaut. In einer Schale mit Sand brennen zwei Kerzen. Besucher haben sie aufgestellt, so wie man es sonst nur in katholischen Kirchen macht. Siekmann wertet die Kerzen auch als symbolische Solidarität mit Unterburg und den Menschen.

An der Eschbachstraße ist Klaus Brabender Nachbar von Birgit Siekmann. Der Keller wird noch saniert. In einer Doppelgarage warten Kartons voller Lebenserinnerungen und andere Sachen auf den Wiedereinzug. Mäuse machen sich darüber her. Brabender hat Fallen aufgestellt. Und im Garten hat er neue Mitbewohner. Wühlmäuse oder Maulwürfe haben Dutzende an Hügeln angelegt. Die seien vorher nicht dagewesen. Aber das Hochwasser habe den Boden wohl so gelockert, dass die Nager jetzt leichtes Spiel haben.

Bei Klaus Brabender in Unterburg sind noch Gegenstände aus dem Keller in der Garage eingelagert. Das gibt es oft in Burg. Rund 30 Haushalte leben sogar noch in Ersatzquartieren statt in den eigenen vier Wänden.

Bei Brabenders wohnt auch ein anders Ehepaar zur Untermiete im Kinderzimmer, bis sie wieder ins eigene Haus einziehen können. „Man steht zusammen“, sagt Siekmann. Klaus Brabender zuckt mit den Schultern und schaut dann doch optimistisch nach vorne. Es werde schon bald wieder werden.

„Jeder kleine Fortschritt ist ein Glücksfall.“

Stephanie Kalter

Rund 30 Haushalte konnten bisher noch nicht in ihre Häuser zurückkehren, schätzt Stephanie Kalter. Sie arbeitet bei der Caritas, die für sie speziell den Job einer Fluthilfe-Koordinatorin für ganz Solingen geschaffen hat. Kalter war auch Initiatorin der Aktion „Offene Fenster“ im vergangenen Jahr, mit der die Bewohner Unterburgs auf ihre Schäden aufmerksam machten und zugleich zeigten, dass es im Stadtteil vorangeht. Sie besucht die Menschen vor Ort. Neulich hätten sie in einer Baustelle mit Fassbrause auf Campingstühlen den nächsten Bauabschnitt gefeiert: „Jeder Fortschritt ist ein Glücksfall.“

Fortschritt ist in Müngsten kaum zu sehen. Dort erreichte die Flut die Menschen und Häuser einige Minuten vor Unterburg. Im Haus Müngsten mit fatalen Folgen: Sabine Groß, Geschäftsführerin der Gastronomie, führt mit zwei Taschenlampen ausgerüstet durch die Kellerräume. Toiletten, Lagerräume, Küchen und Aufenthaltsräume sind zerstört, der Wiederaufbau läuft schleppend. Allein der Schaden für die Küche betrage mehr als 200 000 Euro. Auf ein neues Kühlhaus müsse sie mindestens noch ein halbes Jahr warten, berichtet Sabine Groß. Ein neuer Aufzug und neue Schaltschränke für die Elektrik müssen eingebaut werden. Doch der Betrieb geht weiter. In einem Kühlanhänger vor dem Haus lagern die Lebensmittel, ein Kirmes-Toilettenwagen ist aufgebaut und eine kleine Küche versorgt mit Speisen.

Betroffene kämpfen gegen Folgen des Hochwassers

Das Tageblatt hat Menschen und Orte an der Wupper besucht.
Das Tageblatt hat Menschen und Orte an der Wupper besucht. © Christian Beier
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Kaum 300 Meter weiter befindet sich die Kleingolfanlage der Böhms. Kult in Müngsten und fast so alt wie die Brücke, die 107 Meter über dem Kiosk verläuft. Stefan Böhm konnte auf rund 70 Helfer in den ersten Tagen setzen. Vieles ist aufgeräumt. Er sortiert schon wieder ersten „Wupperschlamm“ ins Regal. Das ist ein Dauergebäck, das schon vor dem Hochwasser so hieß, jetzt aber eine neue Bedeutung bekommt. Noch fehlt ihm für den Neubetrieb eine Toilettenanlage. Die soll aber bis zum Frühjahr kommen. Er will an schönen Tagen wieder öffnen. Müngsten ohne einen Böhm scheint auch nicht denkbar. Jetzt sieht Stefan Böhm der Wiedereröffnung mit Freude entgegen.

Davon ist Wolfgang Grabawa noch weit entfernt. „Sascha“, ruft er durch die Halle. Der Mitarbeiter muss eine verzogene Türe aufziehen. Sie führt nach draußen, wo das Wasser auch von oben vom Hang kam. Es hat eine gemauerte Außentreppe am Gebäude unterspült. Noch mehr Arbeit für die Bausachverständige Nicole Molinari. Zurück in der großen Halle geht es an einer Musterwand vorbei. Und dann ist da wieder der Humor. Ein Arsch mit Ohren aus Stuck sitzt auf einem floralen Stuck-Sims. Mir rheinischem Humor zeigt Grabawa darauf – und das Lachen ist wieder da. Auch am Kellershammer wird es irgendwie weitergehen, das ist sicher.

Schäden im gesamten Stadtgebiet - 1 Todesopfer

Eschbach: Schon am Mittag des 14. Juli war die Feuerwehr in Unterburg im Einsatz und versuchte Gebäude mit Sandsäcken gegen den steigenden Eschbach zu retten. Am späten Abend wurde der Bach zum reißenden Fluss. Meterhoch auf gesamter Talbreite floss er auch durch die Alte Schlossfabrik. In Unterburg entstand zwischen den Häusern ein fließender See, der sich mit den Wuppermassen an der Eschbachstraße und der Müngstener Straße verband. Auch weite Teile der Hasencleverstraße waren überspült worden.

Orte der Überschwemmung

Wupper: Die Wupper riss einen Staudamm am Wasserwerk Glüder nieder. Campingwagen wurden zu Booten, die erst die Brücke am Wupperhof stoppte. In Glüder stand das Wasser 4,52 Meter hoch – 70 Zentimeter sind ein normaler Wert, 2,58 Meter waren es beim „Jahrhunderthochwasser“ in den 1950er Jahren. In Glüder, in Obenrüden, Untenrüden, Friedrichstal, Wipperaue, Haasenmühle bis nach Leichlingen und Opladen waren die Wasserstände auf Jahrtausendniveau und die Schäden immens – auch die Kohlfurth wurde schwer getroffen. Dazu strömte Wasser die Hänge zu den Bächen und zur Wupper hinab, riss Bäume, Sträucher und Erdreich mit.

Itter: Auch auf der anderen Seite Solingens ergoss sich der Starkregen in die Itter, Märchenpark und Freizeitanlage waren anschließend unter einer dichten Schlammmasse verborgen, Schloss Caspersbroich wurde fast zum Wasserschloss.

Starkregen: Im gesamten Stadtgebiet – auch abseits von Flüssen – kam es zum Beispiel in Gräfrath oder Ohligs aufgrund des Starkregens zu vollgelaufenen Kellern. Ein 82-jähriger Mann starb in seinem Haus in Aufderhöhe – er war im Keller gestürzt und unter Wasser geraten.

Rubriklistenbild: © Christian Beier

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