Corona

Krankenhaus Bethanien: Lage auf Intensivstation ist noch beherrschbar

Die Zahl der PCR-Tests in Bethanien ist über die Feiertage nicht nennenswert gesunken. Auch die Zahl der Bürgertests blieb etwa gleich. Archivfoto: Christian Beier
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Im Bethanien werden die meisten Solinger Coronapatienten behandelt.

Im Krankenhaus Bethanien ist die Zahl der Patienten relativ stabil. Auf der Intensivstation liegen hier vor allem Ungeimpfte.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Mit einer Inzidenz von 481,2 hat Solingen am Donnerstag einen neuen Corona-Höchststand erreicht und nach Düsseldorf (512,0) und Wuppertal (507,3) den dritthöchsten Wert in Nordrhein-Westfalen. „Auf unserer Intensivstation ist die Omikron-Welle zum Glück noch nicht angekommen“, skizziert Dr. Georgios Sofianos, Oberarzt in Bethanien, eine im Moment stabile Lage. Dort wird der Großteil der Solinger Covid-19-Patienten behandelt.

Aktuelle Infos über das Coronavirus in Solingen finden Sie in unserem Blog.

Seit Mitte November ist die Zahl der Solinger, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, relativ stabil. Das gilt auch für die Zahl der Patienten in Bethanien, wo auch auswärtige Covid-19-Patienten behandelt werden. „Aktuell sind neun Patienten auf der Intensivstation und neun auf der Infektionsstation“, so Dr. Sofianos.

In den vergangenen drei Wochen habe es auch kaum noch Anfragen von anderen Kliniken gegeben, um Patienten aufzunehmen. „Das war im November und Anfang Dezember anders, als wir zahlreiche Patienten etwa aus dem Kölner Raum aufgenommen haben, weil dort die Intensivstationen überlastet waren“, so der Oberarzt.

Derzeit sind alle Patienten in Bethanien noch mit der Delta-Variante infiziert. „Wir hatten bislang einen nachgewiesenen Omikron-Fall, der aber nur kurzfristig auf der Infektionsstation war.“ Dort bleiben die Patienten derzeit im Schnitt fünf bis sieben Tage.

Der Anteil der Corona-Variante Omikron liegt in Solingen momentan bei 78 Prozent.

Im Schnitt sind die Patienten auf der Intensivstation 60 Jahre alt

Deutlich länger ist die Zeit auf der Intensivstation. „Die schwer erkrankten Patienten müssen oft mehrere Wochen intensivmedizinisch behandelt werden“, so Dr. Sofianos. Im Schnitt seien die Patienten dort um die 60 Jahre alt, teilweise auch jünger.

Ganz klar festzustellen sei aber, dass die meisten Patienten auf der Intensivstation ungeimpft seien. „Wir hatten auch vereinzelt geimpfte Patienten, die aufgrund eines erkrankten Immunsystems keine Antikörper gegen das Virus gebildet haben.“ Auf der Normalstation seien einige Patienten zwar zweifach geimpft, bei ihnen liege die zweite Impfung aber mehr als sechs Monate zurück.

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