Verbrauchertipps

So lässt sich beim Video-Streaming Energie sparen

Video-Streaming ist beliebt – und energieintensiv.
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Video-Streaming ist beliebt – und energieintensiv.

Einstündiges Streamen eines Films verursache ungefähr so viele Emissionen wie ein Kleinwagen bei einem Kilometer Autofahrt. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Sparen.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist Video-Streaming beliebt. Doch der Trend hat eine Kehrseite: Das Speichern und zur Verfügung stellen der Audio- und Videoinhalte ist energieintensiv. Darauf weist die Solinger Beratungsstelle der Verbraucherzentrale hin. Einstündiges Streamen eines Films verursache ungefähr so viele Emissionen wie ein Kleinwagen bei einem Kilometer Autofahrt. Insgesamt sorge Video-Streaming für mindestens ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Und bedeutet für die Nutzerinnen und Nutzer Kosten.

Mit einfachen Mitteln lasse sich der „digitale Fußabdruck“ beim Streamen jedoch verringern. „Wer über Wlan auf die jeweilige Plattform zugreift, verursacht weniger CO2 als mit einer Internetverbindung über den Mobilfunk“, erklären die Verbraucherschützer. Auch das Reduzieren der Bildqualität von HD-Auflösung auf 720p (Pixel) senke den Energieverbrauch.

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Zudem sorge der Download einer Audiodatei nur für den Bruchteil des Datenvolumens, das für das Streamen von Musikvideos nötig ist. Grundsätzlich gelte, dass Endgeräte mit kleineren Bildschirmen weniger Strom verbrauchen als große. „Das EU-Energielabel, der Blaue Engel oder TCO Certified bieten hier eine gute Orientierung beim Neukauf von energieeffizienten und umweltschonend hergestellten Geräten“, heißt es von der Verbraucherzentrale.

Messgeräte geben Auskunft über den Stromverbrauch

Angesichts der hohen Preise ist das Sparen von Energie und damit ein Senken der Kosten in den Fokus gerückt. Kleine Tipps können Abhilfe schaffen. So spare es bis zu 30 Prozent Energie, Wasser nicht auf dem Elektroherd, sondern im Wasserkocher zu erhitzen – zumindest bei Glaskeramikkochfeldern oder den Elektroherden mit Gusseisenkochplatten. Ein Induktionskochfeld könne hingegen mit dem Wasserkocher mithalten.

Wie hoch der Stromverbrauch einzelner Geräte im Haushalt ist, kann mit Messgeräten festgestellt werden. Diese lassen sich kostenlos bei den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale leihen.

Beratung

Rund um die Themen Strom und Heizen bietet der Solinger Standort der Verbraucherzentrale eine Energieberatung an – telefonisch oder per Videochat. Termine unter Tel. (02 12) 22 65 76-01, per E-Mail oder online:

solingen@verbraucherzentrale.nrw; verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/solingen

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