Bundesstraße 229

Baustelle bringt Sperrungen

Sie planen die Baustelle gemeinsam (v. l.) Wulf Riedel (Technische Betriebe Solingen), Robert Kuschel (Betriebshof Langenfeld), Christoph Jansen (Niederlassungsleiter von Straßen NRW), Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider, Solingens Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Bastian Steinbacher (Betriebshof Langenfeld), Karl Hohenforst (Straßen.NRW).
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Sie planen die Baustelle gemeinsam (v. l.) Wulf Riedel (Technische Betriebe Solingen), Robert Kuschel (Betriebshof Langenfeld), Christoph Jansen (Niederlassungsleiter von Straßen NRW), Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider, Solingens Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Bastian Steinbacher (Betriebshof Langenfeld), Karl Hohenforst (Straßen.NRW).

In Landwehr wird die Fahrbahn der Bundesstraße 229 erneuert. Das wird auf der Zufahrt zur Autobahn Staus zur Folge haben.

Von Andreas Tews 

Die Verantwortlichen bei den Städten Solingen und Langenfeld sind froh, dass mit den geplanten Bauarbeiten auf der Straße Landwehr schon bald begonnen werden kann. Für die Autofahrer zwischen Solingen und der Autobahn 3 wird dies ab dem 16. September aber für acht Wochen Staus und Umwege zur Folge haben.

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Gestern stellten Solingens Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider und Christoph Jansen, Niederlassungsleiter des Landesbetriebs Straßen NRW, die Pläne vor. Die besagen, dass Ampeln den Verkehr regeln werden. Geplant sind darüber hinaus an einzelnen Tagen Einbahnregelungen und Vollsperrungen.

Darum wird gebaut

Standpunkt von Andreas Tews

Die Fahrbahnen der Bundesstraße 229 sind laut Bauleiter Robert Kuschel (Stadt Langenfeld) auf dem 1,4 Kilometer langen Abschnitt, der auf der Stadtgrenze zu Langenfeld verläuft, an vielen Stellen marode. Darum müssen sie saniert werden. Außerdem will die Stadt Langenfeld für besseren Lärmschutz sorgen. Nachdem zwischenzeitlich eine Tempo-30-Regelung drohte, wird jetzt lärmmindernder Betonasphalt eingebaut.

Dies sind die vier Bauabschnitte

Die ersten beiden Bauabschnitte betreffen die beiden Richtungsfahrbahnen zwischen der Ampel am Kapeller Weg in Langenfeld und dem Beginn der Wiescheider Bebauung. Danach geht es von dort bis zum Abzweig Landwehrstraße weiter.

Dies sind die Verkehrseglungen

Ab Montag, 16. September, steht abschnittsweise jeweils von 9 bis 15 Uhr immer nur eine Fahrbahn zur Verfügung. Ampeln regeln dann, in welcher Richtung der Verkehr fließen kann. Großräumige Umleitungen werden eingerichtet.

An vier Tagen gelten – wenn der neue Asphalt aufgetragen wird – Einbahnregelungen. An den Wochenenden, 5. und 10. sowie 26. und 27. Oktober, fließt der Verkehr nur in Richtung Solingen.

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Vollsperrungen stehen an zwei weiteren Wochenenden am Knoten Landwehr / Landwehrstraße an. Gesperrt werden am 12. und 13. Oktober die Fahrbahnen, die dort von Langenfeld in Richtung Höhscheid und zurückführen. Zwischen Langenfeld und Ohligs steht an diesen Tagen nur eine Spur zur Verfügung. Baustellenampeln regeln den Verkehr. Eine Woche später ist die Strecke Ohligs-Langenfeld voll gesperrt, und nach Höhscheid läuft der Verkehr nur einspurig. Umleitungen laufen über Haus Gravener- und Opladener Straße.

Wenn die einzelnen Bauabschnitte und die jeweiligen Änderungen bei Umleitungen und Engpässen anstehen, wollen die Städte noch einmal gesondert informieren. Das Tageblatt wird berichten.

So kooperieren die Städte

UMLEITUNGEN

BESCHILDERUNG Während der gesamten Bauzeit drohen Staus vor Landwehr. Darum wird empfohlen, den Bereich zu umfahren. Generell gilt eine Umleitung über Bonner Straße, Haus Gravener Straße sowie in Langenfeld über Schneiderstraße, Bergische Landstraße und Hardt.

VOLLSPERRUNGEN Während der Vollsperrungen werden zusätzliche Umfahrungen von Aufderhöhe aus über Opladener Straße und Leichlingen ausgeschildert.

Mit den Bauarbeiten hat der Landesbetrieb die Städte Langenfeld und Solingen beauftragt. So habe man erreicht, dass die Arbeiten bereits jetzt und nicht erst später erfolgen können, erklärte Langenfelds Bürgermeister Schneider. Laut Stadtdirektor Hoferichter habe man die Baustelle möglichst in die Herbstferien gelegt, um die Behinderungen gering zu halten. Zudem betonte er, dass das Land die Kosten von 600 000 Euro komplett trage. Er versicherte, dass eine auf der Hildener Straße geplante Vollsperrung nicht zeitgleich mit der Baustelle am Landwehr komme. 

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