Zukunft des Appelrath-Cüpper-Gebäudes

Bau-Frühstück macht Appetit auf die Gläserne Werkstatt

Beim Bau-Frühstück boten die Macher Einblicke in die entstehende Gläserne Werkstatt.Foto: Christian Beier
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Beim Bau-Frühstück boten die Macher Einblicke in die entstehende Gläserne Werkstatt.

Beginn einer Reihe besonderer Informationsformate zur Zukunft des alten Appelrath-Cüpper-Gebäudes.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Frühstücksflair besonderer Art gab es am Samstag in den ehemaligen Appelrath-Cüpper-Räumen. Kabel, die von der Ecke hingen, Wände mit abgeschlagenem Putz, die den Blick auf rohes Ziegelwerk frei gaben, grober Estrich auf dem Boden und ein rot-weißes Flatterband, um den Weg ins erste Obergeschoss abzusperren, wo noch Arbeiten laufen, gaben die Atmosphäre für Gespräche und Informationen rund um das, was in dem Gebäude an der Hauptstraße im Laufe des nächsten Jahres entstehen wird: Ein Marktplatz für Händler und Betriebe, die in der „Gläsernen Werkstatt“ eine Fläche mitten in der Innenstadt bekommen sollen, um sich mit ihrem jeweiligen Portfolio zu präsentieren.

„Wir möchten die Solinger mitnehmen in dieses Projekt.“

Carsten Zimmermann, Stadtentwicklungsgesellschaft

Wer schließlich als Gläserne- Werkstatt-Aussteller einen von maximal 20 mobilen Werkstatt-Kuben nutzen dürfe, stehe noch nicht fest, sagte Carsten Zimmermann, einer der beiden Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft, die das „gläserne Projekt“ managt. Das Bewerbungsverfahren laufe.

Beim „Baustellen-Frühstück“, so der Titel der Veranstaltung am Samstag, schenkten Aktive der AG Fairer Handel des Forums Globale Verantwortung und Eine Welt fair gehandelten Kaffee aus. Dies ergänzte sich mit belegten Brötchen oder Gebäck der Bäckerei Paas zu einem Imbiss. Am „Fair-Handel-Stand“ konnten sich die Besucher mit nachhaltigen Produkten eindecken: Schokolade, Socken, Kaffee oder Taschen standen zur Auswahl und machten Appetit auf einen eventuell in der künftigen Gläsernen Werkstatt beheimateten „Eine Welt Laden“. Noch sei das aber nicht spruchreif, sagte Stefan Merten, einer der führenden Köpfe des Forums. „Jedenfalls arbeiten wir daran, einen Welt-Laden in die City zu holen.“

Bis zum geplanten Start der „Gläsernen Werkstatt“ im nächsten Frühling sollen nicht nur die Baustellen-Frühstücke in regelmäßigen Abständen Einblicke in den jeweils aktuellen Stand der Bauarbeiten bieten. „Wir laden auch ein zu den sogenannten Baustellen-Bars“, sagte Zimmermann. Jeweils mit unterschiedlichem Themenschwerpunkt werde es an mehreren Abenden nicht nur ein geselliges Zusammentreffen „auf der Baustelle“ geben, sondern auch Talkrunden und Referate von Experten.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft wolle eine größtmögliche Transparenz bieten. „Wir möchten die Solinger mitnehmen in dieses Projekt und so viel wie gewünscht über das Wie und Was erklären.“

Der Baustellenwagen, der regelmäßig donnerstags vor dem alten Appelrath-Cüpper steht, ist hierbei ein weiteres Puzzleteilchen. In der gemütlichen Sitzecke im Inneren des Wagens, kann auch ein längeres Informationsgespräch geführt werden. Wer nicht so viel Zeit hat, kann spontan an Stehtischen kurze Fragen stellen oder einfach nur Informationsmaterial mitnehmen.

Neben Frühstück und Gesprächen gab es am Samstag zudem die Möglichkeit, mitgebrachte Messer beim mobilen Messerschleifer Stephan Tang schärfen zu lassen. Der dafür nötige eine Euro ging eins zu eins in die Benefiz-Aktion „Solingen summt“.

Ein zweites Bau-Frühstück ist für Samstag, 4. Dezember, geplant.

www.seg-solingen.de

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