Projekt „Analoger Raum“

Ballettschule lädt zu Jazz und Gedankenimpulsen ein

Ira Goyne teilte ihre Gedanken zur Bedeutung der Kultur in der Pandemie. Archivfoto: Rouven Böttner
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Ira Goyne teilte ihre Gedanken zur Bedeutung der Kultur in der Pandemie. Archivfoto: Rouven Böttner

Ira Goyne erklärte den Zuschauern ihre Utopie der Welt.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Erneut hatte Ira Goyne in ihre Ballettschule am Hof an der Beethovenstraße eingeladen, um ihre Gedanken mit Publikum zu teilen: „Während der Pandemie habe ich meinen Gedanken freien Lauf gelassen und die Vorstellung einer Gesellschaft, in der Kunst und Kultur an erster Stelle stehen, weitergedacht“, erklärt Goyne die Entstehung ihrer Utopie.

Statt mit klassischen Tönen ließ sie sich diesmal von futuristischen Jazzklängen begleiten. Andreas Laux (Saxofon), Philipp van Endert (Gitarre) und Caspar van Meel (Kontrabass) lieferten, passend zu einzelnen Abschnitten, ihre Interpretationen. „Wäre es nicht viel besser, wenn in der Pandemie ausschließlich Kultureinrichtungen geöffnet bleiben dürften? Ist die Wirtschaft nicht menschlich betrachtet zu vernachlässigen, weil immerwährendes Wachstum und stets steigender Konsum nicht glücklich machen. Über die Dinge des Lebens nachzudenken und sie kreativ zu bearbeiten, dagegen sehr wohl? War es überhaupt richtig, so sehr auf Digitalisierung zu setzen, ist nicht die heute analog genannte, reale Welt viel erstrebenswerter.

Musiker setzten einfühlsam die Worte in Töne um

Goyne fasste den Bogen noch weiter und ordnete auch Umweltschutz und Menschenrechte der ersten Priorität zu, weil nur sie ein Wohlergehen für die Menschheit auf ihrer Erde bedeuteten. Die drei Musiker setzten einfühlsam, mit zum großen Teil eigenen Kompositionen diese Gedanken in ihren Stücken um. Meditativ und nachdenklich spürten sie dem Gesagten nach und ließen sie bei den leider nur zehn Zuhörern nachklingen.

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