Wanderwege

Bänke rund um Schloss Burg sind häufig beschädigt

Viele Sitzbänke auf den Wanderwegen rund um Schloss Burg sind beschädigt.Foto: Gabriele Fronert.
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Viele Sitzbänke auf den Wanderwegen rund um Schloss Burg sind beschädigt.

Ein wanderbegeistertes Ehepaar aus Duisburg wünscht sich eine bessere Instandhaltung. Die Stadt verweist auf ihren Mängelmelder.

Von Kristin Dowe

Solingen. Sehr gewundert haben sich Gabriele und Ralf Fronert aus Duisburg über den maroden Zustand einiger Sitzbänke rund um Schloss Burg. „Man kann hier viele Kilometer wunderbar wandern – dass sich der eine oder andere eventuell mal setzen möchte, ist hier aber nicht mehr vorgesehen“, schrieb das Paar an die ST-Redaktion und dokumentierte seine Beobachtungen mit mehreren Fotos von Sitzbänken, auf denen wohl niemand ohne Weiteres Platz nehmen würde.

Die Balken der Sitzfläche sind teilweise durchgebrochen oder liegen bereits komplett auf dem Boden. Dabei unternehmen die Duisburger sonst gerne Ausflüge nach Burg, „weil es immer wie ein kleiner Urlaub in einer idyllischen Landschaft ist“. Die beiden finden: „Die wunderschöne Burg hat doch auch ein vernünftiges Umfeld verdient. Gerade in diesen besonderen Zeiten zieht es viele Menschen in die Natur. Ebenso sollte man auch in Solingen daran denken, dass es nicht nur junge und dynamische Wanderer gibt, sondern dass auch ältere Menschen sehr gern nach ihren Möglichkeiten wandern.“

Solingen: Bänke werden nur einmal jährlich repariert

Grundsätzlich würden Bänke nur beim jährlichen Mähen am Wegesrand repariert und gewartet, teilt Rathaussprecherin Birgit Wenning-Paulsen auf Nachfrage mit. Ansonsten gebe es nur „anlassbezogene Reparaturen“. Weiterhin gebe es für die Bänke unterschiedliche Zuständigkeiten: So sei die Stadt, konkret der Stadtdienst Natur und Umwelt, für rund 50 Bänke rund um Schloss Burg verantwortlich, die sich im städtischen Wald befinden. 15 baugleiche Bänke gebe es außerdem entlang des Brezelweges, die vom Verschönerungsverein Burg unterhalten würden.

„Unser Wegewart läuft die Wanderwege zwei Mal im Jahr ab und schaut auch nach dem Zustand der Bänke“, versichert der Zweite Vorsitzende des Vereins, Stefan Irlenbusch. Wer entsprechende Beobachtungen macht, könne sich auch an den Verein wenden (info@vv-burg-wupper.de). Alternativ können Bürger Schäden an Bänken oder Wanderwegen allgemein über den Mängelmelder der Stadt (https://t1p.de/g95e) melden.

Gastronomisch betrachtet hat sich diesen Sommer einiges in Burg verändert. Das traditionsreiche Café Voigt heißt nun „Zum Burgnarr“, das Café „Zum Rittersturz“ behält zwar seinen Namen, wurde aber erst vor Kurzem von neuen Inhabern übernommen.

Um den Bergischen Weg kümmert sich seit kurzem ein neuer Wegepate: Der Ohligser Michael Maul wird sich in Zukunft um die acht Kilometer lange Strecke auf dem Solinger Stadtgebiet von Fürkeltrath bis Burgholz kümmern.

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