Kommunalwahl 2020

Auch die Burger wählen den Stadtrat am 13. September

Für die Nominierung von Christian Netz hatte SPD-Parteichef Josef Neumann (r.) in die Jahnkampfbahn eingeladen. Foto: Christian Beier
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Für die Nominierung von Christian Netz hatte SPD-Parteichef Josef Neumann (r.) in die Jahnkampfbahn eingeladen. Foto: Christian Beier

Nach dem Tod von Uli Uibel haben SPD und Stadt schnell gehandelt.

Von Andreas Tews

Solingen. Auch für die Burger, Hästener und Höhrather ist der Termin für die Wahl zum Stadtrat am 13. September gesichert. Die Weichen dafür stellten die SPD bei einer kurzfristig einberufenen Wahlversammlung im Walder Stadion und die Stadt Solingen mit einer Sitzung des Wahlausschusses, zu der sie ebenfalls eilends eingeladen hatte.

Die Beschlüsse für den Wahlkreis 46 (Burg/Höhrath/Hästen) waren nach dem plötzlichen Tod des ursprünglichen SPD-Kandidaten Uli Uibel nötig geworden. Damit wurden die von der Bezirksregierung festgelegten, knappen Fristen eingehalten.

Seit Freitagnachmittag steht deswegen nicht nur der Termin fest, sondern auch, dass sich in dem betreffenden Wahlkreis Christian Netz für die SPD zur Wahl stellt. Er tritt in Burg, Höhrath und Hästen gegen zehn Mitbewerber an. Dies sind unter anderem der Bürgermeister und CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Carsten Voigt, Dorothea Geßner (Grüne), Günter Neumann (BfS), Wilfried Pinell (FDP), Gene Möltgen (Linkspartei) und Gerhard Daniel (AfD). Bei der Kommunalwahl vor sechs Jahren hatte Voigt den Wahlkreis gewonnen.

SPD: Wahlversammlung fand im Walder Stadion statt

Für die SPD war es am Donnerstagabend in mehrfacher Hinsicht eine denkwürdige Veranstaltung, die auf der Sitzplatztribüne des Walder Stadions stattfand. Dies gilt nach den Worten des Solinger SPD-Vorsitzenden Josef Neumann nicht nur für den besonderen Anlass – den plötzlichen Tod von Alt-Oberbürgermeister Uibel. Auch der Ort war ein besonderer. Um die Veranstaltung mit Abstand zwischen den Teilnehmern, aber doch wettergeschützt stattfinden zu lassen, hatte man sich für die überdachte Tribüne des Stadions entschieden. Das Votum der Sozialdemokraten für Netz fiel bei der 40-minütigen Versammlung einstimmig aus.

Was fehlte, war noch die Bestätigung des Wahlvorschlags durch den städtischen Wahlausschuss. Der tagte schließlich gestern Nachmittag und machte den Weg für Netz’ Kandidatur endgültig frei. „Die Stadtverwaltung und die SPD haben die Herausforderung gut gelöst“, zeigte sich Neumann erleichtert. Netz tritt politisch in große Fußstapfen. Uibel war einer der erfahrensten und geachtetsten Kommunalpolitiker der SPD.

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