Moderne Geschäftsstelle

AOK-Haus zieht in die Clemens-Galerien ein

In die Clemens-Galerien (rechts) soll zum Jahresende ein AOK-Haus einziehen, das auch Begegnungsstätte ist. Foto: Christian Beier
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In die Clemens-Galerien (rechts) soll zum Jahresende ein AOK-Haus einziehen, das auch Begegnungsstätte ist.

Krankenkasse gibt Standort Kölner Straße zum Jahresende auf. Die Beratung soll sich verändern.

Von Philipp Müller

Solingen. Die Regionaldirektorin der AOK für das bergische Städtedreieck, Christine Otto, freut sich auf die kommende Zeit. In den Clemens-Galerien entsteht auf zwei Etagen ein AOK-Haus. Sie erklärt gegenüber dem Solinger Tageblatt, das sei die moderne Form der AOK-Geschäftsstelle. Eine erste, in die Zukunft der Krankenkasse weisende Umsetzung der Idee gibt es bereits in Mönchengladbach. Läuft alles nach Plan, soll der Umzug von der Kölner Straße zu den angemieteten Räumen zum Jahresende, spätestens zu Beginn des Jahres 2023 erfolgen.

Die Clemens-Galerien werden durch einen Neubau mit dem Fronhof verbunden

Otto nimmt den 52.000 Solingern, die bei der AOK versichert sind, dabei diese Sorge: Die Geschäftsstelle im alten Gebäude an der Kölner Straße wird bis zum Tag der Neueröffnung in den Clemens-Galerien geöffnet bleiben. So soll alles nahtlos weiterlaufen. Einziehen wird die AOK in den Bereich der Clemens-Galerien, in dem früher Kaufhof Spielwaren verkaufte. Dort sei auch die erste Etage gut für das neue Angebot zu nutzen, sagt Otto.

Zusammen mit Ralf Thönes, der die Solinger Geschäftsstelle seit dem vergangenen Jahr leitet, hatte Otto schon 2021 berichtet, dass sich die AOK in Solingen neu orientieren werde. „Wir wollen uns bewusst nah an unseren Kunden aufstellen“, hatte sie erklärt. Das umfasste damals einmal die Person Ralf Thönes, der in Solingen bestens vernetzt ist. Und das galt auch für den Blick in die Zukunft der Arbeit der Krankenkasse.

Die Idee der neuen Geschäftsstelle beschreibt Christine Otto so: „Wir wollen in den Clemens-Galerien eine moderne Begegnungsstätte schaffen.“ Denn nicht nur Kundenberatung ist angesagt. Mit einem Veranstaltungsraum sollen Messen, Vorträge und Versammlungen zu Gesundheitsthemen möglich werden. Für das laufende Geschäft gilt der Grundsatz, dass die 16 Mitarbeiter näher mit den Kunden zusammenarbeiten sollen, hatte Ralf Thönes erklärt.

Beratung soll umfassender und zielführender werden

Für Otto geht es jetzt darum, in den kommenden Monaten am neuen Standort alles so zu gestalten, dass die Ansprüche der Versicherten in den Mittelpunkt gestellt werden können. Beratungsräume sollen auch individuell nutzbar sein. „Man muss auch mal die Türe zumachen können, wenn es kompliziert und persönlich wird.“

Udo Stocker, der für das Einkaufszentrum das Vermietungs- und Fortentwicklungsgeschäft betreibt, zeigte sich am Rande einer Sitzung des Stadtplanungsausschusses und der Bezirksvertretung Mitte zum Neubau in der Nachbarschaft mit dem neuen Mieter zufrieden. Für das Zentrum geht es darum, mehr Kundenfrequenz an den Mühlenplatz zu bringen.

Genau den Kundenverkehr soll der „Leuchtturm AOK-Haus“ als Anlaufstelle für die Gesundheitsberatung bringen, ist sich Otto sicher. Die Eigentümergesellschaft werde die Räume jetzt so umbauen, dass ein Umzug möglichst zum Jahresende möglich ist. Dazu gehört auch eine moderne, digitale Infrastruktur. Die Beratung soll schneller, umfassender und zielführender werden, verspricht die bergische Regionalleiterin der AOK Rheinland/Hamburg für Solingen. So werde es möglich sein, per Internet-Chat oder auch Video Mitarbeiter aus übergeordneten Fachabteilungen hinzuzuziehen, um für die Versicherten Angebote für den Erhalt oder die Wiederherstellung ihrer Gesundheit zu besprechen. „Die Kunden sollen einen Mehrwert erhalten“, sagt sie. Das AOK-Haus leiste das. „Gelber Schein“ ist in Solingen oft noch nicht elektronisch.

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