Unterstützung für bergische Christdemokraten

Annegret Kramp-Karrenbauer schwört Zuhörer auf den Wahlkampf-Endspurt ein

Annegret Kramp-Karrenbauer war für einen knapp 45-minütigen Auftritt im Walder Stadion zu Gast.
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Annegret Kramp-Karrenbauer war für einen knapp 45-minütigen Auftritt im Walder Stadion zu Gast.

Die bergischen Christdemokraten haben am Mittwochabend prominente Wahlkampfunterstützung erhalten.

Solingen. Annegret Kramp-Karrenbauer war für einen knapp 45-minütigen Auftritt im Walder Stadion zu Gast. An der Seite von Jürgen Hardt und Caroline Lünenschloss, den CDU-Direktkandidaten in den Wahlkreisen 103 (Solingen – Remscheid – Wuppertal II) und 102 (Wuppertal I), schwor sie die knapp 60 Zuhörer auf den Wahlkampf-Endspurt ein: „Lassen Sie uns noch einmal die Ärmel hochkrempeln und kämpfen.“

Am Vormittag war die Bundesverteidigungsministerin mit Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet in St. Wendel aufgetreten. Im Anschluss nahm sie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im niedersächsischen Seedorf an einem Rückkehrappell für die Bundeswehrsoldaten teil, die an der Evakuierungsmission in Afghanistan beteiligt waren. Nach ihrem kurzen Gastspiel in Solingen ging es für Kramp-Karrenbauer unmittelbar zurück ins Saarland.

Lünenschloss und Hardt freuten sich über die Unterstützung in einem Wahlkampf, „der nicht der leichteste ist“. Auch Kramp-Karrenbauer machte Unterschiede zu den vorangegangenen Bundestagswahlen deutlich. Häufig sei dabei bemängelt worden, dass die Parteien sich zu wenig voneinander unterscheiden. 2021 treffe das nicht zu. „Dieses Mal sehen wir ganz deutlich, dass es wirklich um eine Richtungsentscheidung geht“, erklärte die 59-Jährige.

Beispielhaft nannte sie Fragen der Verteidigungspolitik, inneren Sicherheit und das Zusammenspiel zwischen Klimaschutz und Industriepolitik. „Die Interessen, um die es geht, sind sehr unterschiedlich und breit gestreut“, machte Kramp-Karrenbauer deutlich. Deshalb komme es auf eine Politik an, die nicht spaltet, sondern die verschiedenen Seiten zusammenhält.

Bei ihrem Auftritt setzte die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin immer wieder Spitzen gegen politische Mitbewerber wie SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz, der sich als „Mini-Helmut-Schmidt“ gebe, die Freien Demokraten („Wenn die FDP in die Ampel-Koalition geht, ist sie nichts als der Mehrheitsbeschaffer von Rot-Grün.“) und die Grünen („Wertegebundene Politik ist kein Privileg der Grünen.“).

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