Straße wurde zu eng

An der Gartenstraße gilt jetzt absolutes Halteverbot

Für die Gartenstraße gilt ab jetzt absolutes Halteverbot. Foto: cb
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Für die Gartenstraße gilt ab jetzt absolutes Halteverbot.

Parkende Autos behinderten Feuerwehrfahrzeuge.

Von Philipp Müller

Solingen. Muss ein Rettungs- oder Feuerwehrfahrzeug schnell zum Einsatzort, werden sie immer wieder von parkende Autos gebremst, die die Gartenstraße einengen. Um das zu verhindern, gilt seit Montag, 14. März, dort von der Einmündung Untenflachsberg bis zur Hausnummer 42 und ab der Nummer 45 bis einschließlich 51 ein absolutes Halteverbot. Grund seien genau solche, dort parkenden Autos in den entsprechenden Abschnitten, „die die Straße einengen und so Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr im Notfall behindern könnten“, teilt die Stadt mit.

Zuvor wurde nach Angaben von Stadtsprecher Daniel Hadrys an der betreffenden Stelle die „Gartenstraße zwischen Untenflachsberg und Nümmener Straße am Donnerstagabend mit einem Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Solingen-Gräfrath befahren“. Am Ortstermin nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksvertretung Gräfrath, der Straßenverkehrsbehörde, der Technischen Betriebe Solingen (TBS) und die Abteilung vorbeugender Brandschutz der Feuerwehr Solingen teil.

Für das jetzt geltende Halteverbot habe die Stadt diesen Grundsatz beachtet, sagt Hadrys, dass bei der Festlegung der Halteverbote „möglichst wenige Parkstände wegfallen“ sollten. Solche Engpässe für Notfallsituationen beseitigt die Stadt nicht zum ersten Mal. „Grund dafür sind in der Regel parkende Autos, die die Straße einengen und so Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr im Notfall behindern könnten. Durch diese Sofortmaßnahme erhalten die Einsatzfahrzeuge den notwendigen Raum für mögliche Einsätze“, erläutert der Stadtsprecher.

Er nennt einige Beispiele. So wurden auf der Klemens-Horn-Straße im März 2021 Strecken mit absolutem Halteverbot angeordnet beziehungsweise eingerichtet. Damals gab es mehrere Testfahrten, eine mit einem Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr. Die Feuerwehr wurde nach Angaben der Stadt auch dort durch parkende Kfz behindert.

Im gleichen Jahr wurde auf dem Flockertsholzer Weg ein bestehendes absolutes Halteverbot verlängert. Bei gutem Wetter sei durch die vielen geparkten Autos für Einsatzfahrzeuge kein Durchkommen möglich, begründet die Stadt diesen Schritt. Und der müsse nicht der letzte sein, sagt Daniel Hadrys: „Bei entsprechenden Meldungen von Engpässen oder Gefahrenstellen werden die Straßenverkehrsbehörde und die Feuerwehr anlassbezogen und unverzüglich tätig.“

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