Weyersberg

Solingen: Pop-up-Kirmes am Weyersberg gestartet

Am Wochenende fiel der Startschuss für den Pop-up-Freizeitpark am Weyersberg. Die Besucher hielten Abstand und ließen sich die Kirmeslaune von den coronabedingten Schutzmaßnahmen nicht trüben.
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Am Wochenende fiel der Startschuss für den Pop-up-Freizeitpark am Weyersberg. Die Besucher hielten Abstand und ließen sich die Kirmeslaune von den coronabedingten Schutzmaßnahmen nicht trüben.

Freizeitpark am Weyersberg startete am Wochenende. Sicherheit im Vordergrund

Von Jil Dreimann

Solingen. Schon bevor die Besucher den Eingang zum Pop-up-Freizeitpark passiert haben, steigt ihnen der Geruch von Bratwurst und gebrannten Mandeln in die Nase. Seit Freitag hat der zeitlich begrenzte Freizeitpark am Weyersberg seine Tore geöffnet und bietet eine bunte Mischung aus verschiedenen Attraktionen für bis zu 1000 Besucher.

Die Vielfalt der Angebote erstreckt sich von einer wilden Fahrt auf dem „Musikexpress“ bis hin zu einer entspannteren Runde am Greifarmautomaten. Mit der wärmenden Sonne im Rücken fliegen auf der familienfreundlichen Achterbahn „Kuhnos Farm“ die Hände in die Höhe. Wer sich lieber selbst bewegen mag, kann seine Sinneswahrnehmung im Irrgarten „Time-Factory“ auf den Prüfstand stellen. Mit der lautesten Resonanz und im Mittelpunkt des Geschehens angeordnet finden die Besucher den Autoscooter und den „Kesseltanz“, bei dem über Lautsprecher die nächste Runde angekündigt wird.

Auch für das gesundheitliche Wohlergehen der Gäste wurde vorgesorgt: Das gesamte Areal ist mit einem Bauzaun umgeben, um einen kontrollierten Besucherstrom zu gewährleisten. Am Eingang erhalten die Besucher nach Angabe ihrer Kontaktdaten und der Zahlung des Eintritts von einem Euro das Zutrittsbändchen. Eine Maskenpflicht gilt nur in Bereichen, wo ein Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann. Somit muss auch keineswegs auf das genussvolle Verzehren der rosa leuchtenden Zuckerwatte, knusprigen Churros oder ähnlichen Leckereien verzichtet werden. An den Fahrgeschäften sowie am Ein- und Ausgang sind Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

Solingen: Schausteller Frank Decker ist mit Start des Projekts zufrieden

Der Solinger Schausteller Frank Decker ist trotz der besonderen Umstände guter Dinge, denn das Angebot kommt bei den Gästen bisher sehr gut an. Auch wenn die Pop-up-Kirmes nur ein „kleines Trostpflaster“ für die Schausteller darstelle, so sei er doch sehr glücklich über die Zusammenarbeit mit der Stadt und der Bädergesellschaft, welche die schnelle Realisierung des Projekts ermöglicht hat.

Auch Familie Vieth, die mit Enkelin Emma gemeinsam die Kirmes besucht und sich am Bratwurststand niedergelassen hat, ist mit dem Ablauf sehr zufrieden. Die Gesundheitsrichtlinien hätten auch Vorteile, denn lange Wartezeiten an den Fahrgeschäften würden so gar nicht erst entstehen, berichtet die Gruppe.

Das bunte Treiben am Weyersberg ist bis einschließlich 20. September, montags bis samstags von 14 bis 22 Uhr sowie sonntags von 12 bis 22 Uhr geöffnet. Mittwochs ist der Familientag mit ermäßigten Preisen.

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