Entlassfeier am Friedrich-List-Berufskolleg

Abiturienten erhalten Riesenlob für außerordentliche Leistungen

Schulleiterin Marie-Louise Behrens begrüßte die kleine Festgemeinde in der Aula des Friedrich-List-Berufskollegs. Foto: Christian Beier
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Schulleiterin Marie-Louise Behrens begrüßte die kleine Festgemeinde in der Aula des Friedrich-List-Berufskollegs.

Feier im Friedrich-List-Berufskolleg

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Schulleitung und Lehrer waren sich am Montag bei der Entlassfeier für die diesjährige Abiturientia des Friedrich- List-Berufskollegs einig: Dieser elfköpfige Jahrgang war ein außerordentlicher.

„Ihr habt durch die schwierigen Umstände der Corona-Pandemie mehr gelernt als schulisches Wissen, nämlich trotz widriger Umstände am Ball zu bleiben und ihn am Ende ins Tor zu schießen“, sagte Schulleiterin Marie-Louise Behrens vor der – aus guten Gründen kleingehaltenen – Festgemeinde in der Aula.

Jeder Abiturient und jede Abiturientin konnte lediglich zwei Angehörige mitbringen, um ein potenzielles Infektionsrisiko zu minimieren. An kleinen, versetzt gestellten Tischen lauschten die Noch- Schüler- und Schülerinnen mit Angehörigen an ihrem ultimativ letzten Schultag den Worten, die an sie gerichtet wurden – und konnten zufrieden sein, ob des ehrlichen großen Lobs, das ihnen wie mit einer Stimme entgegenschlug.

Abiturienten hatten es im Corona-Jahr nicht leicht

„Ihr habt neben guten fachlichen Ergebnissen buchstäblich ein Reife-Zeugnis erzielt und könnt richtig stolz auf Euch sein“, sagte Stefan Schönwasser, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums am Kolleg. Ihr musstet lernen, Euch allein zu organisieren und zu strukturieren, und habt das im Laufe des letzten Jahres immer besser und souveräner geschafft.“ Dass im letzten Herbst zusätzlich ein Klassenlehrer-Wechsel nötig wurde, machte die Situation für die Schüler und Schülerinnen nicht leichter.

Ihr habt gelernt, trotz widriger Umstände am Ball zu bleiben und ihn am Ende ins Tor zu schießen.

Schulleiterin Marie-Louise Behrens

Doch auch das trug unterm Strich dazu bei, die Frustrationstoleranz zu schulen und „dem Leben nun mit besserem und stabilerem Rüstzeug begegnen zu können als es frühere Abi- Jahrgänge konnten, die es dahingehend leichter hatten“, sagte Alexandra Meng, die Klassenleitung der letzten Monate vor der Prüfung. Auch sie bekam übrigens von der Schulleitung ein gutes – mündliches – Zeugnis ausgestellt für ihr spontanes Einspringen und ihr bemerkenswertes Engagement.

Herausgehoben wurde am Schluss noch die Jahrgangsbeste Ann-Kathrin Haring. Sie erreichte einen Notendurchschnitt von 1,7.

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