Schulbeginn

1520 i-Dötzchen wurden in den 21 Grundschulen in Solingen eingeschult

Die 77 Jungen und Mädchen, die gestern an der Grundschule Stübchen in Höhscheid ihren ersten Schultag hatten, konnten gemeinsam mit ihren Eltern das Einschulungsfest im Freien genießen. Auf dem Schulhof gab es eine kleine Theater-Vorstellung der älteren Klassen. Anschließend stand die erste Schulstunde an. Kinder, Lehrer und Eltern hoffen, das Schuljahr möglichst in Präsenzunterricht fortführen zu können.
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Die 77 Jungen und Mädchen, die am Donnerstag an der Grundschule Stübchen in Höhscheid ihren ersten Schultag hatten, konnten gemeinsam mit ihren Eltern das Einschulungsfest im Freien genießen. Auf dem Schulhof gab es eine kleine Theater-Vorstellung der älteren Klassen. Anschließend stand die erste Schulstunde an. Kinder, Lehrer und Eltern hoffen, das Schuljahr möglichst in Präsenzunterricht fortführen zu können.

In der Grundschule Stübchen in Höhscheid fand die Einschulungsfeier wie an vielen Schulen im Freien statt.

Solingen. An den meisten Schulen fanden die Feiern für die neuen i-Dötzchen am Donnerstagmorgen unter freiem Himmel statt. So auch an der Grundschule Stübchen, wo 77 Kinder eingeschult wurden. „Normalerweise ist unsere Schule zweizügig, in diesem Jahr wegen der großen Anmeldezahl allerdings dreizügig“, erklärt Schulleiterin Claudia Marx.

Auch ansonsten ist einiges anders als gewohnt. So konnten die i-Dötzchen in diesem Jahr nur von den Eltern zur Einschulungsfeier begleitet werden. Paten und Großeltern warteten teilweise außerhalb des Schulgeländes auf die Kinder. „Aber natürlich ist das heute für euch ein ganz besonderer Tag“, betonte Claudia Marx in ihrer Begrüßung. Die gestaltete sie gemeinsam mit den Kindern der Klasse 4b, die ein „Namens-ABC“ mit allen Vornamen der neuen Erstklässler vorführten. Eine Tiergeschichte mit bunten Kostümen spielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a den Neuankömmlingen vor. Das Wichtigste war natürlich, die neue Klasse und die Mitschüler kennenzulernen. Mit den Maskottchen der Klassen, dem Igel, der Maus und dem Waschbär luden die Klassenlehrerinnen die Kinder zu einer ersten Schulstunde ein.

Währenddessen konnten sich die Eltern auf dem Schulhof am Stand des Fördervereins oder der Bücherei informieren. Unter dem Motto „Spenden Sie Lesestoff“ konnten sie dort ein Buch für das Lesestübchen der Schule kaufen. „Die älteren Kinder hatten sich Bücher für unsere kleine Bücherei gewünscht, die wir auf diesem Weg erweitern können“, so Mutter Alexandra Schwitzer, die sich im Lesestübchen engagiert.

Versetzte Pausenzeiten und offener Anfang am Morgen

Auch wenn die Einschulung nur im kleinen Rahmen stattfinden konnte, war es in den Familien ein besonderer Tag. „Wir werden die Einschulung heute noch mit einer Torte etwas feiern“, berichtet Verena Klein. Ihre Tochter Nina kam in die Waschbären-Klasse, und das Maskottchen durfte natürlich auch in der Schultüte nicht fehlen. „Die Kinder haben auch im Kindergarten auf so vieles verzichtet, auf Feste und Geburtstagsfeiern. Ich hoffe, dass jetzt einiges nachgeholt werden kann“, so die Mutter.

Auf etwas Normalität setzt auch Schulleiterin Claudia Marx. „Wir haben versetzte Pausenzeiten und einen ,offenen Anfang‘ in den Klassen ab 7.45 Uhr, so dass großer Andrang verhindert wird und die Kinder entspannt ankommen“, skizziert sie die Schutzmaßnahmen.

Auch Charlotte ist am Donnerstag in die Schule gekommen.

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