Ab 5. September

15 Künstler stellen im Südpark moderne Grafiken aus

Die Projektgruppe Druckgrafik zeigt ihren Jahreskalender in der Galerie Kirschey. Foto: Christian Beier
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Die Projektgruppe Druckgrafik zeigt ihren Jahreskalender in der Galerie Kirschey.

Galerie Kirschey zeigt Arbeiten der Projektgruppe Druckgrafik – dazu gehört der Kalender „drunter & drüber“.

Solingen. Mit einem Kalender für das Jahr 2022 meldet sich die Projektgruppe Druckgrafik im Ausstellungsbetrieb zurück. Ab Sonntag, 5. September, sind die Blätter mit Grafiken neben weiteren Werken in den Güterhallen in Solingen, Alexander-Coppel-Straße 22, bei Astrid Kirschey zu sehen. In der Galerie im Künstlerkollektiv an den Bahngleisen wollen die 15 Künstlerinnen und Künstler bei der Vernissage ab 14 Uhr von ihren Erlebnissen in den Zeiten der Corona-Pandemie berichten.

Die Projektgruppe Druckgrafik ist im Bezirksverband der Bezirksverband des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) organisiert. Dem Bezirk gehören 85 Mitglieder aus den Sparten Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie und Performance an. Die Projektgruppe verfügt in Wuppertal seit 2006 über eine eigene Druckwerkstatt. Dort können Werke aus den Technikbereichen Lithographie, Holz- und Linolschnitt, Stempel- und Schablonendruck, Radierung, Monotypie und experimentelle Drucktechniken gefertigt werden. Entsprechende Druckpressen stehen dazu zur Verfügung.

Die Vielfalt spiegelt sich auch in „drunter & drüber“, dem Kalender-Titel 2022, in der Galerie Kirschey im Südpark wider. Denn seit dem Jahr 2012 zeigen die Kunstschaffenden in Sachen Druck ihre neuesten Grafiken in der Ausstellungsreihe „Tradition & Experiment“ an wechselnden Ausstellungsorten. Dazu gehört auch seit 2015 ein Jahreskalender.

Alte Handpresse verhilft zu moderner Ausdrucksform

Der bietet für das kommende Jahr ein Kaleidoskop der Druckmöglichkeiten, Stile und Ausdrucksformen moderner Kunst. „Jeder bringt sich dabei aus seinem Blickwinkel ein“, erklärt Tati Strombach-Becher aus Wuppertal. Teresa Wojciechowska nimmt Bezug auf den Titel „Tradition“. So werde eine traditionelle, 100 Jahre alte Handpresse verwendet, um ganz moderne Werke entstehen zu lassen. Das „Experiment“ sei dabei, dass man nie wisse, wie der Druck aussieht, erklärt der Solinger Boris von Reibnitz. „Mir ist ein Druck mit dem Motiv für den April zerknickt. Ich habe es trotzdem ausgewählt, weil ich das spannend finde“, ergänzt er noch. Überhaupt gehe es darum, die Technik für sich nutzen, erklärt der Maler und Bildhauer. „Im Druck sind die Linien und Kontraste immer scharf. Das ist in der Malerei ganz anders.“

Wojciechowska verweist darauf, dass die eigentlich in Vergessenheit geratene Druckgrafik im Kunstbetrieb wieder an Wert gewinne: „Die Zuschauer finden das interessant.“ Die Schau endet am 26. September. Der Kalender ist bei Kirschey für 25 Euro erhältlich.

Künstlerin installiert „Geborgenheiten“ in der Galerie Kirschey als gemeinsame Skulptur.

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