Umwelt-Check

So lässt sich der Arbeitsalltag nachhaltiger gestalten

Hier sind Beispielfragen. Nachhaltig ist auch: In Pausen bei Hunger vollwertig ernähren. Wo ein Wille, da ein Weg, das ist zeitlos.
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Hier sind Beispielfragen. Nachhaltig ist auch: In Pausen bei Hunger vollwertig ernähren. Wo ein Wille, da ein Weg, das ist zeitlos.

Dieses Mal stellen wir Fragen von einer Checkliste für Einrichtungen vor.

Von Daniela Neumann

Solingen. In den zwei vergangenen Wochen dieser Herbstferien habe ich die vielen Termine des Vormonats zur Nachhaltigkeit sacken lassen. Und während Kollege Andreas Römer hier über das Thema feste Shampoos berichtete, fielen mir solche im Urlaub in den Blick: In der – übersetzt – sogenannten grünen Passage in Rotterdam in den Niederlanden.

Zurück in Solingen und bei der Arbeit stellt sich mir die Frage, wie ich mein Tun umweltfreundlicher gestalten kann. Dazu habe ich eine konkrete Hilfe gefunden. Aus dem laufenden Projekt „Jung. Innovativ. Nachhaltig“ heraus ist über das in der Klingenstadt ansässige Forum für soziale Innovation nun eine geplante Nachhaltigkeitscheckliste entstanden. Sie dient derzeit Jugendeinrichtungen als Leitfaden. Doch alle, die Tätigkeiten nachgehen, können darin Fragen an sich und Anregungen finden. Für uns fasse ich persönliche Punkte zusammen.

Nachdem klar ist, welchen Bereich ich überprüfen möchte und was ich schon zum Thema weiß, geht es ans Eingemachte. Erster Stopp: Wie komme ich zur Arbeit? Wenn ich zu Hause am Laptop arbeite, kann ich mir diesbezüglich die Frage stellen, ob ich dies stromsparend mache. Das Thema ploppte jetzt sowieso von mehreren Seiten auf. Gut, es sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen. Und Öko-Strom läuft, gecheckt.

Meine sonstigen Fahrtwege sind gemischt. Wenn ich mich fit fühle, steige ich aufs Rad. Das Busticket nutze ich seit Corona kaum, im Familienauto für kombinierte Fahrten bin ich öfters am Steuer. Auch wenn ich zudem anteilig E-Auto fahre, ist Luft nach oben. Ich merke, wie sehr die heutige Konvention des Schneller und Weiter meine Entscheidungen formt. Was ich früher in einer Woche machte, ist heute womöglich die Marke für einen Tag. Nachdenklich, wie geht da nachhaltig?

Die nächsten Punkte der Checkliste betreffen die Gegebenheiten des Tages. Eine dort genannte nachhaltige Suchmaschine nutze ich bereits auf dem Handy. Lüfte ich bei Heizung aus? Mache ich den Wasserhahn zu? Am Ende das Licht aus? Kaufe ich Nötiges gebraucht oder aus verlässlichen Quellen? Wohin gebe ich unnötig Gewordenes? Möglichst wenig (Plastik-)Müll? Trenne ich Müll? Wie beteilige ich mich? Kleine Maßnahmen; geschaffte Gewohnheit, schon ein Unterschied.

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