Theater und Konzerthaus

Silvesterkonzert der Symphoniker bietet viele Melodien

Generalmusikdirektor Daniel Huppert führte durch die „Reise mit dem Orientexpress“ im Konzertsaal.
+
Generalmusikdirektor Daniel Huppert führte durch die „Reise mit dem Orientexpress“ im Konzertsaal.

Bergische Symphoniker reisen mit Pomp and Circumstance mit dem Orientexpress ins neue Jahr.

Von Wolfgang Günther

Solingen. Die Bergischen Symphoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Huppert nahmen ihr Publikum im ausverkauften Konzertsaal am Samstag mit zu einer musikalischen Reise durch Europa – mit dem Orientexpress. Der legendäre Luxuszug startete in London mit einem Marsch aus „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar.

Schnell war der Kanal überwunden, in Paris stellte sich die kurzfristig eingesprungene Sopranistin Nicole Lubinger mit einer Arie aus der Oper „Romeo et Juliette“ von Charles Gounod vor. Hinreißend spielten die Symphoniker den berühmten Walzer aus dessen Oper „Faust“. Nach der tragischen Musik der Julia sorgte der Tenor Daniel Johannsen mit einem Lied aus der Offenbach-Operette „Die Herzogin von Gerolstein“ für Humor.

Weiter rollte der Zug zu den Donaumetropolen mit einem langen Aufenthalt in Wien. Schwungvoll spielte das Orchester einen Galopp von Eduard Strauss, dem jüngeren Bruder von Johann Strauss, dem Walzerkönig. Aus dessen Feder erklangen Walzer und Ausschnitte aus seinen Operetten „Wiener Blut“ und die „Fledermaus“.

Noch länger war der Aufenthalt der Symphoniker in Budapest zur Musik von Emmerich Kálmán. Da wurden Nicole Lubinger und Daniel Johannsen in den Duetten endgültig zum Traumpaar der Operette. Die Lieder und das Duett „Machen wir´s den Schwalben nach“ aus „Die Csárdásfürstin“ gehören zum Kleinod der goldenen Ära der Operette. Die beiden Solisten machten die Darbietung dieser wunderschönen Melodien zum glanzvollen Erlebnis.

Schon der zauberhafte Walzer „Tausend und eine Nacht“ von Johann Strauss wies auf den Endpunkt der Reise hin, der Zug fuhr musikalisch in Istanbul ein. Dazu erklangen Ausschnitte aus der Operette „Die Rose von Stambul“ von Leo Fall. Die Solisten begeisterten mit dem Duett „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ von Robert Stolz.

Der Beifall steigerte sich im Laufe der neunzig Minuten Musik zu Ovationen im Stehen, gleich mehrere Zugaben wurden geboten. Und ohne den 1848 von Johann Strauss Senior komponierten „Radetzky-Marsch“ zum Abschluss wäre auch diesmal für das Solinger Publikum ein schwungvolles Silvesterkonzert einfach nicht komplett gewesen.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Prinzessin sagt „Ja“ auf der Bühne im Walder Stadtsaal
Prinzessin sagt „Ja“ auf der Bühne im Walder Stadtsaal
Prinzessin sagt „Ja“ auf der Bühne im Walder Stadtsaal
Unfall mit bewusstloser Person, Rauchmelder führt zu hilfloser Person
Unfall mit bewusstloser Person, Rauchmelder führt zu hilfloser Person
Unfall mit bewusstloser Person, Rauchmelder führt zu hilfloser Person
Solinger Geheimnisse um öffentliches Eigentum
Solinger Geheimnisse um öffentliches Eigentum
Solinger Geheimnisse um öffentliches Eigentum
Wer erkennt dieses alte Schätzchen?
Wer erkennt dieses alte Schätzchen?
Wer erkennt dieses alte Schätzchen?

Kommentare