Ehrung

Silberne Hexe: Felicia Ullrich ist „Solingerin des Jahres“

Beim Literarischen Hexenbrunch 2022 wurde mit der Verleihung der „Silberne Hexe“ in der Stadtbibliothek die Unternehmerin Felicia Ullrich als „Solingerin des Jahres“ ausgezeichnet.
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Beim Literarischen Hexenbrunch 2022 wurde mit der Verleihung der „Silberne Hexe“ in der Stadtbibliothek die Unternehmerin Felicia Ullrich als „Solingerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Verein Hexenkessel feierte seinen traditionellen Hexenbrunch in der Stadtbibliothek.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Die neue „Solingerin des Jahres“, gekürt vom Verein „Hexenkessel“, ist die Frau im „roten Kleid“, nämlich Felicia Ullrich. Vor Jahren wurde dieses Outfit zu ihrem Markenzeichen, wie „Vorstandshexe“ Ulla Feldhaus, die die Laudatio auf die erfolgreiche Unternehmerin hielt, verriet. „Sie wollte sich dadurch von dem in der Geschäftswelt üblichen gedeckten Grau und Blau absetzen und buchstäblich Farbe zu ihrem Konzept des frischen Winds bekennen“.

„Ich habe den Spagat zwischen Familie und Leitungsjob immer geschafft.“

Felicia Ullrich, Preisträgerin

Als Mitglied der Geschäftsleitung im Familienbetrieb, der Solinger U-Form-Gruppe, Mutter zweier, inzwischen erwachsener Söhne, langjährige Presbyterin in ihrer Kirchengemeinde und Projekt-Initiatorin sowie Leiterin eines Schulprojekts im afrikanischen Malavi, ist die Mittfünfzigerin im eigenen Betrieb eine leidenschaftliche Anwältin für die gute Ausbildung junger Leute. Für den eigenen Betrieb erhielt sie in diesem Kontext mehrere Auszeichnungen.

Sie wolle aber nicht nur über die auszeichnungswürdige Seite ihrer Person sprechen, sagte Felicia Ullrich, nachdem ihr ihre Vorgängerin als Solingerin des Jahres, Daniela Tobias, die „Silberne Hexe“, eine schmucke Anstecknadel, angeheftet hatte. „Ich habe den Spagat zwischen Familie und Leitungsjob immer geschafft.“ Aber sie kenne durchaus die dazugehörenden Zweifel und Tiefs, ob man das alles schaffe, allen Anforderungen gerecht werde und am Ende wirklich richtig für alle Betroffenen etwas Gute abliefere, bekannte sie einer offenen und mit viel Ausstrahlung gehaltenen Kurzrede, mit der sie sich für die Auszeichnung in der Stadtbibliothek bedankte.

Sie sei sehr demütig und dankbar für das Erreichte und die von Gott gegebenen Gabe, die ihr ihren Weg ermöglicht hätten – und auch ihre Familie sowie ihren tollen Mitarbeitern in der Firma.

Beim Hexenbrunch las Claudia Gahrke aus einem Roman

Die Verleihung der Silbernen Hexe war eingebettet in den 22. Literarischen Hexenbrunch des Hexenkessels e. V. in der Stadtbibliothek. Diesmal las die Schauspielerin und Synchronsprecherin Claudia Gahrke aus Lili Grüns historisch geprägtem Roman „Alles ist Jazz“. Eine Milieustudie in der Zeit der Wirtschaftskrise um 1930 ist dieser, in der die junge Wiener Schauspielerin Elli es schwer hat, an Arbeit und Geld zu kommen und ein Kabarett-Kollektiv „Jazz“ gründet.

Passend dazu gab es mit der Sängerin Amaka anschließend musikalischen Jazz, der in den geselligen Teil der Veranstaltung hineinführte. Ein zum Teil von den „Hexen“ selbst zusammengestelltes Brunch-Büfett ließ keine kulinarischen Wünsche offen. Und so stand einen gemütlichen und geselligen Netzwerk-Plausch nichts im Wege.

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