Schulzentrum

Vogelsang: Jetzt haben die Bürger das Wort

Das Schulzentrum Vogelsang wird zur größten Schulbaustelle Solingens Es wird abgerissen und durch neue Gebäude ersetzt. Fotos: Christian Beier
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Das Schulzentrum Vogelsang wird zur größten Schulbaustelle Solingens. Es wird abgerissen und durch neue Gebäude ersetzt.

Bauleitplanung für Schulzentrum nimmt politische Hürde.

Solingen. Bei dem 100-Millionen-Projekt für den Neubau des Schulzentrums Vogelsang ist sich die Politik einig. Ohne Gegenstimmen befürwortete der Hauptausschuss die ersten Planungen und machte damit den Weg für eine vorgezogene Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Der Hauptausschuss entschied pandemiebedingt anstelle des Stadtrates.

Der Neubau am Vogelsang soll nach Einschätzung des Rathauses rund 100 Millionen Euro kosten. Das aus den 1970er Jahren stammende Gebäude ist marode und wird abgerissen. An seiner Stelle sind drei jeweils frei stehende Gebäudekomplexe geplant, die dem Gymnasium, der Realschule und einem Pädagogischen Zentrum (mit Mensa, Lehrerräumen und Aula) Platz bieten werden. Die bestehende Sporthalle bleibt. Die Gebäude sollen um einen zentralen Platz gruppiert werden.

Stadtdirektor und Planungsdezernent Hartmut Hoferichter (parteilos) hatte den Neubau in einer vorangegangenen Sitzung des Stadtplanungsausschusses als „eines der bedeutendsten Projekte im Bildungsbereich“ bezeichnet. Bei den Planungen sei die Stadtverwaltung noch in einem frühen Stadium.

Wenn das jetzt beschlossene Beteiligungsverfahren gestartet sei, könnten andere Behörden und betroffene Bürger zu den Entwürfen Stellung nehmen. Deren Anregungen könnten in die Planungen eingearbeitet werden. Das Verfahren beziehe sich in erster Linie auf das bauliche Konzept, in dem unter anderem aktuelle Formen der Pädagogik berücksichtigt werden. Die Außenanlagen und Grünflächen würden in einem nächsten Schritt geplant.

Bei der Bürgerbeteiligung können sich laut Hoferichter auch Jugendliche – zum Beispiel aktuelle Schüler des Schulzentrums – äußern. Städtebau-Planerin Kerstin Mager-Stanowski erklärte auf Anfrage der SPD zudem, dass die Fachverwaltung bei den Planungen im engen Austausch mit den beiden beteiligten Schulen stehe.

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