Solinger Schulpreis

Schulprojekte mit 10 000 Euro prämiert

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Schüler, Lehrer, Projektleiter, Schulleiter, Sponsoren und Organisatoren freuten sich über tolle Projekte beim 7. Solinger Schulpreis und die gelungene Preisverleihung gestern in der Aula des Gymnasiums Schwertstraße.

Am Montag fand die Preisverleihung im Gymnasium Schwertstraße statt. Zehn Schulen wurden ausgezeichnet.

Von Simone Theyßen-Speich

Zum Abschlussfoto am Montag in der Aula des Gymnasiums Schwertstraße war die Bühne rappelvoll. Schüler, Lehrer, Schulleiter und die Sponsoren und Organisatoren konnten sich beim 7. Solinger Schulpreis, der gestern verliehen wurde, über eine gelungene Veranstaltung freuen.

Im Mittelpunkt standen natürlich die Preisträger. Aus den 26 Bewerbungen hatte die Jury in diesem Jahr zehn Projekte ausgewählt. Für die hatte die Volksbank im Bergischen Land – auch in diesem Jahr wieder Sponsor des Solinger Schulpreises – insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Jury hatte die Gewinner im Mai ausgewählt

„Es ist immer wieder spannend, bei der Jurysitzung gemeinsam über all die interessanten Projekte zu diskutieren und zu sehen, was alles an den Schulen stattfindet“, betonte Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land. Deshalb gab er gestern auch gerne eine Zusage für den Schulpreis 2019: „Wir machen weiter!“ Er ließ es sich auch nicht nehmen, einen Teil der Laudatien für die Preisträger selbst zu halten.

Zu den Laudatoren und Jurymitgliedern gehörte auch Schuldezernentin Dagmar Becker (Grüne). Sie lobe die Solinger Schulen als „lebendige Organismen“. „Und diese Projekte, die wir hier heute auszeichnen, machen solch einen lebendigen Organismus aus“, so Dagmar Becker.

Die Dezernentin war besonders begeistert von dem großen Anteil an Umwelt-Projekten in diesem Jahr. Bei den weiterführenden Schulen wurden allein vier Aktionen ausgezeichnet, die die Umwelt in den Blick nehmen. Unter anderem der Plastikmüll in den Weltmeeren und der Klimawandel zeigten, wie wichtig Umweltschutz sei, betonte Becker.

Auch ST-Chefredakteur Stefan M. Kob, ebenfalls Jurymitglied und Laudator, war von der großen Bandbreite von Projekten in diesem Jahr begeistert. „Der Schulpreis ist genau dafür da, Dinge, die jenseits des normalen Unterrichts laufen, zu unterstützen.“ Toll sei auch immer wieder zu sehen, wie Schulen benachbarte Kitas oder Altenheime einbeziehen und sich mit ihrer Arbeit in den Stadtteil öffnen.

Als Rahmenprogramm gab es gestern eine hochklassige Musikdarbietung der Songwriting-AG des Gymnasiums Schwertstraße. Die Schülerinnen Mailin Soßna, Laura Lopez Frelichowski und Emilia Fürst präsentierten die selbst geschriebenen Stücke „No Control“ und „Break Out“ – am Klavier begleitet von Lehrer und AG-Leiter Christoph Scholz. Zudem begeisterte Laura Lopez Frelichowski mit „Lost You“ als Solo-Darbietung. Engagement gab es auch an anderer Stelle von Schwertstraßen-Schülern. Die Technik-AG der Schule sorgte bei der Preisverleihung für Ton und Licht.

Stark vertreten war die Umwelt-AG des Gymnasiums Schwertstraße, die den ersten Platz belegte.

Schule fördert umweltfreundliche Wege

Das Gymnasium Schwertstraße erhält den mit 2000 Euro dotierten ersten Preis.

Von Anja Kriskofski

Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land, war aus Remscheid mit dem Auto zur Preisverleihung im Gymnasium Schwertstraße gekommen. Doch nicht nur auswärtige Gäste nutzen den „motorisierten Individualverkehr“, auch Lehrer und Schüler reisen per Pkw an, wie eine Umfrage ergeben hat. Dagegen möchte die Umwelt-AG etwas unternehmen. Sie will eine ökologische Schulwegkarte erstellen, die auch von anderen Schulen genutzt werden kann. Das Gymnasium Schwertstraße erhielt für dieses Projekt den mit 2000 Euro dotierten ersten Preis.

Die Schulwegkarte könne ein Impuls für die ganze Stadt werden, lobte Otto in seiner Rede. „Das ist ein tolles Projekt, das Nachhaltigkeit und das Entdecken neuer Verkehrswege verbindet.“ Denn die Karte soll fahrradtaugliche, klimafreundliche, sichere und gesunde Strecken aufzeigen. Zudem sollen Nutzer darin wiederfinden, wie umweltfreundlich einzelne Verkehrsmittel sind. Auch eine digitale Version ist geplant.

„Wir haben als Schule auch eine Erziehungsfunktion“, erklärte Lehrer Christian Günther. Viele Schüler würden von ihren Eltern zur Schwertstraße gefahren. „Dabei gibt es Wege, gesund und umweltfreundlich zur Schule zu kommen.“ Ein Anstoß soll etwa das Radfahr–training für die Sechstklässler sein, das in dieser Woche erstmals stattfindet. Mit dem Preisgeld wolle man sich nun professionelle Hilfe für die Erstellung einer Karte holen, ergänzte Lehrerin Alexandra Hankammer.

An der Grundschule Schützenstraße wird im „Kunterbunten Farblabor“ experimentiert.

Kinder experimentieren mit Farben

Erster Platz bei den Grundschulen und 2000 Euro für die Grundschule Schützenstraße.

Von Simone Theyßen-Speich

Das naturwissenschaftliche Interesse der Schüler besonders zu fördern, das hat sich die Grundschule Schützenstraße unter anderem auf die Fahnen geschrieben. Mit ihrem Projekt „Kunterbuntes Farblabor“ hat die Schule gestern den ersten Platz in der Kategorie Grundschule beim Solinger Schulpreis belegt. Zur Belohnung gab es ein Preisgeld von 2000 Euro.

An Projekttagen experimentieren die Kinder an der Schützenstraße regelmäßig zu Themen wie „Ist Luft nichts?“ oder „Hokuspokus Magnetus“. Unter anderem gab es auch eine Projektwoche zum Thema „Kinder erforschen ihre Welt“.

„Aus dieser Projektwoche ist dann neben vielen anderen Ideen auch das Projekt ,Kunterbuntes Farblabor’ entstanden“, erzählte Schulleiterin Kathrin Pütt-Fengler. Dazu hat die Schule Kinder der Jahrgänge zwei bis vier zu Experten auf dem Gebiet ausgebildet.

Und diese kleinen Experten sind im Stadtteil aktiv geworden. Regelmäßig laden sie die Vorschulkinder der benachbarten Kindertagesstätte St. Josef zu sich in die Schule ein. Und dann wird natürlich experimentiert.

Beim „Kunterbunten Farblabor“ arbeiten Grundschüler und Kita-Kinder dann beispielsweise mit Zitronensaft, Rotkohl oder Tinte, um Säuren und Basen auf kindgerechte Art zu erforschen. Die spannenden Ergebnisse werden natürlich gemeinsam beobachtet und festgehalten.

Laudatorin Dagmar Becker war sichtlich begeistert von dem Engagement der Schule. „Es ist toll, dass auf diese Weise das naturwissenschaftliche Interesse bei den jüngsten Schülern und sogar schon bei den Kindergarten-Kindern geweckt und gefördert wird“, so die Schuldezernentin.

Vertreter der Schule, des Klingenmuseums und des ST freuten sich über den zweiten Platz für die Schule Am Rosenkamp.

Am Rosenkamp gibt es Essen für die Seele

Zweiter Platz und 1000 Euro gehen nach Wald.

Nicht nur die Liebe geht sprichwörtlich durch den Magen. Auch gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen kann auf kulinarische Weise gefördert werden. Das beweist die Grundschule Am Rosenkamp mit ihrem Projekt „Soulfood – Kochen gegen Heimweh“. Das Engagement wurde mit einem zweiten Platz beim Solinger Schulpreis und 1000 Euro Preisgeld honoriert.

„Das Projekt findet hauptsächlich in unserer Seiteneinsteigerklasse statt, die wir schon seit vielen Jahren haben und die derzeit von 13 Kindern besucht wird“, erzählte Schulleiterin Anne Blessmann. Alle zwei Wochen gibt es einen Ausflug der Kinder in das Klingenmuseum, mit dem das Projekt gemeinsam durchgeführt wird.

Schon der Weg dorthin, die gemeinsame Fahrt durch die Stadt und das Kennenlernen der Umgebung sei ein wichtiger Schritt zur Integration, so Blessmann. Im Klingenmuseum dreht sich dann natürlich alles um Bestecke, Esskultur – und das Thema Kochen. Regelmäßig werden dort gemeinsam Gerichte zubereitet – und natürlich auch gemeinsam gegessen.

„Wir sind froh, dass das Klingenmuseum uns die Möglichkeit zu diesem tollen Projekt gibt“, ging der Dank von Anne Blessmann auch an die Museumsleiterin Dr. Isabell Immel, die ebenfalls zur Preisverleihung gekommen war. Seitens der Schule wird die Seiteneinsteigerklasse seit vielen Jahren von Cornelia Nowak geleitet. „Unser großer Wunsch wäre jetzt, dass es uns gelingt, noch mehr Eltern der zugewanderten Kinder mit in das Projekt und das gemeinsame Kochen einzubeziehen“, so Blessmann. sith

Die Schüler aus Solingen und Zwolle arbeiten zusammen an Mathematik und anderen Aufgaben – alles auf Englisch.

Deutsche und Niederländer lernen gemeinsam

Die August-Dicke-Schule heimst für ihren Projektaustausch den zweiten Platz und 1250 Euro ein.

Austauschprogramme gibt es viele. Einen Austausch mit einem gemeinsamen Arbeitsprojekt hingegen nicht. Die August-Dicke-Schule ist mit dem Carolus Clusius College im niederländischen Zwolle eine besondere Partnerschaft eingegangen. Schüler der Jahrgänge 8 und 9 besuchen sich nicht nur, sondern arbeiten auch gemeinsam an Projekten – in den Naturwissenschaften und in Mathematik ebenso wie in den Gesellschaftswissenschaften. Diese europäische Idee belohnte die Jury mit einem zweiten Platz und 1250 Euro.

Die deutschen Schüler und ihre Altersgenossen aus den Niederlanden stellen Matheaufgaben zum Thema Rechnen im Alltag zusammen oder erarbeiten eine Präsentation über das Zusammenleben im Nachbarland. An den Projekten wurde nicht nur bei den gegenseitigen Besuchen gearbeitet, sondern auch in der Zeit dazwischen. Dabei haben die Schüler festgestellt, dass die Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden gar nicht so groß sind.

Die Schüler sprechen untereinander Englisch. Es sei nicht leicht, in diesem Alter konzentriert in der Fremdsprache zu arbeiten, erklärte Schulleiterin Monika Schneider. Die Kooperation soll im nächsten Schuljahr weitergehen, kündigte Lehrerin Monika Wolter an. Dann soll das Unesco-Weltkulturerbe Thema sein: Die drei bergischen Großstädte hoffen auf diesen Titel für die Müngstener Brücke. asc

Andrang herrschte bei der Humboldt-Kulturnacht, die im Februar im Industriemuseum stattfand.

Kulturnacht ist längst Tradition geworden

Das Humboldtgymnasium wird mit einem zweiten Platz und 1250 Euro ausgezeichnet.

Seit 2001 feiert das Humboldtgymnasium alle zwei Jahre seine Kulturnacht. Kooperationspartner ist das Industriemuseum, wo die Veranstaltung mit hunderten Besuchern auch stattfindet. In diesem Jahr gab es im Vorfeld erstmals eine Projektwoche zum Thema Arbeitswelt und Industrialisierung, an der auch Schüler der Wilhelm-Hartschen-Schule teilnahmen.

„Hier wird über die eigene Schule hinaus auch an andere gedacht“, hob ST-Chefredakteur Stefan M. Kob hervor. Dieses Engagement war der Jury einen zweiten Platz beim Schulpreis und 1250 Euro wert. Das Programm der Kulturnacht wird vor allem von den Schülern bestritten. Auf zwei Bühnen wurden Theater, Musik und Tanz gezeigt. Schülerin Marla Welsch hatte zum Beispiel zusammen mit anderen Tänze aus drei verschiedenen Epochen einstudiert. Für das Catering sorgten ebenfalls Schüler.

In der Projektwoche ging der Blick nicht nur zurück, sondern auch in die moderne Arbeitswelt 4.0. „Schüler haben mit Hilfe eines 3-D-Druckers eine Cocktailmaschine gebaut und programmiert“, erklärte Lehrer Alexander Lübeck. Auch, um diese weiterzuentwickeln, könne man das Preisgeld gut gebrauchen. asc

Erza, Henri, Felina und Alessia (v. l.) zeigen, wie die Friedensbrücke der Grundschule Klauberg funktioniert.

Friedensbrücke hilft beim Streitschlichten

Dritter Platz und 500 Euro für GS Klauberg.

Streit gehört zum Leben dazu. „In der heutigen Zeit, in der Konflikte im Kleinen wie international oft mit Gewalt ausgetragen werden, ist es wichtig, Kindern zu zeigen, dass man Probleme auch gewaltfrei lösen kann“, betonte Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land, in seiner Laudatio. Deshalb überreichte er der Grundschule Klauberg für ihr Projekt „Friedensbrücke“ den dritten Preis, verbunden mit 500 Euro Preisgeld.

„Das Projekt ist gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin der Schule, Saskia Wegner, entstanden“, betonte Schulleiterin Alexandra Neugebauer. Die Idee, die dahinter steckt, ist ganz einfach. Mit Bausteinen und kleinen Holzfiguren wird die Streitlösung für die Kinder visualisiert. „Und die Brücke ist natürlich ein tolles Symbol, um zu zeigen, dass man von zwei verschiedenen Seiten aufeinander zugehen und sich in der Mitte treffen kann, ein Symbol der Verbindung“, erklärte Saskia Wegner.

Schüler der dritten und vierten Klassen sind an der Schule Klauberg als Streitschlichter ausgebildet. Mit entsprechenden Kappen sind sie auch als Ansprechpartner für die anderen Schüler auf dem Pausenhof erkennbar. Gibt es Probleme zwischen Schülern, können die Streitschlichter einbezogen werden.

Regeln erklären, sich untereinander im Gespräch austauschen, Probleme klar benennen und dann gemeinsam nach einer Lösung suchen – diese Schritte gehen die Kinder der Grundschule Klauberg auf der Friedensbrücke gemeinsam. sith

Die Urkunde für den dritten Platz überreichte Volksbank-Chef Andreas Otto (rechts) an die Grundschule Aufderhöhe.

Lesen und Bücher machen Kinder reich

Dritter Platz und 500 Euro gehen an die Vorlese-Aktion der Grundschule Aufderhöhe.

Lesen zu lernen gehört zum Programm einer Grundschule natürlich dazu. In Aufderhöhe gibt es allerdings seit einigen Jahren einen ganz besonderen Aktionstag unter dem Motto „Gemeinsam reicher werden – Aktionen rund um den bundesweiten Vorlesetag“. Dieses Engagement wurde jetzt beim Solinger Schulpreis mit dem zweiten Platz und 500 Euro honoriert.

„Wir haben die Idee von Jahr zu Jahr immer weiter ausgebaut“, beschrieb Schulleiterin Claudia Tüttö-Heinrichs. So erhalten jetzt die Erstklässler der Schule am Vorlesetag im November ein Bücherpaket von der Stiftung Lesen. Die Zweitklässler lesen dann den Jüngeren aus den neuen Büchern vor.

Auch für die älteren Schüler in Aufderhöhe dreht sich an dem Tag alles um das Thema Lesen. „Die Drittklässler besuchen die benachbarten Kindertagesstätten im Stadtteil und lesen dort den Kita-Kindern vor“, skizziert Claudia Tüttö-Heinrichs. Die Viertklässler wiederum sind als kleine Vorleser im Altenheim Bethanien aktiv.

„Besonders das Engagement im benachbarten Altenheim zeigt, wie durch das Projekt das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen gefördert wird“, lobte Laudator Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land. Er stellte auch die Nachhaltigkeit der Arbeit an der Grundschule Aufderhöhe heraus. Vor zwei Jahren hat die Schule nämlich einen Schulpreis erhalten, weil die Kinder im Altenzentrum Musicals vorgeführt hatten. Das Preisgeld floss unter anderem in den Ausbau des aktuellen Projekts. sith

Oberstufenschüler der Geschwister-Scholl-Schule befreiten den Heidegarten von Moos und Gestrüpp.

„Scholle“ räumt im Heidegarten auf

Dritter Preis für die Gesamtschule Ohligs.

Im April packten Oberstufenschüler im Lehrbiotop in der Ohligser Heide an. Sie fällten Bäume, entfernten Moos und gruben Sträucher aus. Die Geschwister-Scholl-Schule hat eine Initiative der Ohligser Jongens aufgegriffen: Die Schule will sich künftig regelmäßig um den Heidegarten an der Langhansstraße kümmern, damit dieser von der Öffentlichkeit genutzt werden kann. Dieses Engagement wurde mit einem dritten Platz beim Solinger Schulpreis und 500 Euro belohnt.

Seit 15 Jahren gibt es das Lehrbiotop der Biologischen Station Mittlere Wupper. Die sei bei der Pflege jedoch für weitere Hilfe dankbar, betonte Leiter Dr. Jan Boomers im April. Die Oberstufenschüler der „Scholle“ werden nun einmal im Jahr bei einem Projekttag im Lehrbiotop „aufräumen“. Und mit dem Humboldtgymnasium und der Albert-Schweitzer-Schule habe man weitere Schulen aus dem Stadtteil mit ins Boot geholt, berichtete Schulleiterin Elke Mosebach-Garbade.

Angedacht sei auch, einen Lehrpfad vom Vogelpark bis zum Heidegarten zu konzipieren. Außerdem ist geplant, dass ältere Schüler jüngere bei Untersuchungen im Lehrbiotop anleiten und betreuen. asc

Die Schülervertretung des Gymnasiums Vogelsang hat den „Green Day“ organisiert.

Vogelsang-Schüler schonen die Umwelt

Gymnasium erhält einen dritten Preis.

Auch der Schülervertretung des Gymnasiums Vogelsang liegt die Umwelt am Herzen. Die Schüler haben deshalb federführend den „Green Day“ organisiert. Dieses Engagement sei super, lobte Schuldezernentin Dagmar Becker. Für das Projekt wurde das Gymnasium mit einem dritten Platz und 500 Euro Preisgeld belohnt.

Schon die Bilder von Plastikmüll in den Weltmeeren zeigten, wie wichtig Umweltschutz sei, betonte Becker. Als Vertreterin der Stadt Solingen war sie 2017 bei der UN-Klimakonferenz dabei, die sich mit den Folgen des Klimawandels beschäftigte. „Da habe ich unsere Verantwortung gespürt.“ Eine Verantwortung, die die Schüler vom Gymnasium Vogelsang angenommen haben.

Beim „Green Day“ geht es darum, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig gesund zu leben. Ein Profikoch bereitet mit Schülern gesunde Gerichte zu. In einem Upcycling-Workshop werden Verpackungen sinnvoll weiterverwendet. So entstehen zum Beispiel aus Milchtüten Portemonnaies. Auch eine „Vogelsang-Flasche“ gibt es, damit weniger Schüler und Lehrer auf Wegwerf-Flaschen zurückgreifen. Mit den Einnahmen werden gemeinnützige Projekte unterstützt, darunter das Kinderhospiz Burgholz. asc

500 Euro gab es für die Idee des Technischen Gymnasiums, eigene Fahrradständer für die Schule zu bauen.

Oberstufenschüler entwerfen Radlifte

Technisches Berufskolleg ausgezeichnet.

Montagmorgen kamen die Schüler des Technischen Berufskollegs zur Preisverleihung, am Mittag begannen sie mit der Montage ihrer selbst gebauten Fahrradlifte. Damit mehr Schüler mit dem Fahrrad zur Schule fahren, haben Klassen des Technischen Gymnasiums Abstellmöglichkeiten für die Drahtesel entworfen. Für diese Idee wurden sie mit einem dritten Platz beim Solinger Schulpreis und 500 Euro ausgezeichnet.

In einer Garage sei ein Raum abgetrennt worden, um Platz für Fahrräder zu schaffen und diese im Trockenen abstellen zu können, berichtete Lehrer Stefan Klutzny. „Der Raum ist gerade fertig geworden.“ Schüler der Oberstufe hatten die Fahrradlifte am Computer konzipiert und in der Metallwerkstatt selbst gebaut. Mit den Liften können Fahrräder platzsparend hochkant an der Wand fixiert werden. Außerdem wurden zusätzliche Bügel für die bereits vorhandenen Fahrradständer geschweißt. „Die Oberstufe hat die Teile federführend gebaut, die Mittelstufe führt nun den Rest aus“, erläuterte Klutzny.

Bei der Umwelt-AG des ebenfalls ausgezeichneten Gymnasiums Schwertstraße stießen die Prototypen bereits auf Interesse. Eine Idee, die Schule machen könnte. asc

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