Pandemie

Schulmodell: Stadt kritisiert Land scharf - eine Schule war im Hybrid-Unterricht

In den Solinger Klassenzimmern bleibt es eng. Lüften und Masken bleiben die einzigen Mittel im Kampf gegen die Pandemie.
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In den Solinger Klassenzimmern bleibt es eng. Lüften und Masken bleiben die einzigen Mittel im Kampf gegen die Pandemie.

Klassen dürfen trotz hoher Infektionszahlen nicht geteilt werden – Lehrer zeigen sich enttäuscht.

+++Update vom 4. November, 15.25 Uhr+++

Solingen. Trotz des Verbotes der Landesregierung wurden die Schüler der Alexander-Coppel-Gesamtschule am Mittwoch in geteilten Klassen unterrichtet jeweils zur Hälfte in der Schule oder am Rechner zu Hause. Schulleiter Andreas Tempel erklärte, der Erlass der Landesregierung sei zu spät gekommen, um ihn noch umzusetzen. Die Lehrer der Schule hätten den Hybrid-Unterricht über lange Zeit vorbereitet. Die sei in der Kürze der Zeit nicht zurückzudrehen gewesen. Darum habe er kurzerhand einen "Testlauf" ausgerufen, erklärte Tempel gegenüber dem ST.

Von den Lehrern erhält Tempel Rückmeldungen, wie es gelaufen sei. Der Schulleiter ist sich sicher, dass er diese Erkenntnisse schon bald benötigen werde, wenn noch mehr Schüler als bisher in Quarantäne geschickt würden. Ab Donnerstag werde aber wohl wieder - wie von der Landesregierung gefordert - nach altem Stundenplan unterrichtet. Das heißt, ab morgen müssen alle Schüler wieder in ihren Klassenräumen erscheinen. ate

Unser Artikel vom 3. November, 20 Uhr - von Andreas Tews und Anja Kriskofski

Solingen. Der Erlass der Landesregierung zum Solinger Schulmodell traf am Dienstag um 15.30 Uhr im Solinger Rathaus ein. Darin verbietet das NRW-Gesundheitsministerium den Solinger Schulen, die Klassen wegen der Pandemie in Präsenz- und Digitalgruppen zu teilen. Davon zeigten sich gestern Vertreter des Rathauses und der Schulen enttäuscht.

Angesichts der steigenden Fälle von Corona-Infizierten an den Schulen erklärte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD), dass er zudem besorgt sei, dass jetzt Schulschließungen drohten. Da Stadt und Schulen die Weisung des Landes umsetzen müssten, liege die Verantwortung für die Folgen jetzt bei der Ministerialbürokratie in Düsseldorf, ergänzte Ordnungsdezernent Jan Welzel (CDU).

Das Rathaus hatte in der vergangenen Woche zusammen mit den Schulen das Modell entwickelt, nach dem ab heute an den weiterführenden Schulen die Klassen jeweils zur Hälfte und im Wechsel im Präsenzunterricht und über digitale Kanäle zu Hause unterrichtet werden sollten. Auf diesem Weg habe man mögliche Komplettschließungen von Schulen vermeiden wollen, sagte Kurzbach. Dass diese Gefahr drohe, machte er mit Zahlen deutlich. Am Dienstagmorgen waren nach seinen Angaben 591 Schüler und Lehrer an 15 Schulen in Quarantäne, am Abend seien bereits 20 Schulen betroffen gewesen.

Kurzbach vermutete, dass der Erlass des Gesundheitsministeriums – es ist für den Infektionsschutz zuständig – auf Druck des Schulministeriums erstellt worden sei. In der Begründung dazu würdige das Gesundheitsministerium zwar die Bemühungen der Stadt Solingen ausführlich. Linie des Schulministeriums sei aber, dass landesweit einheitliche Regeln – möglichst ohne Distanzunterricht – gelten sollen.

Das Solinger Modell wäre aus seiner Sicht eine Möglichkeit, neue Wege zu gehen. Dies gestehe die Landesregierung den Schulen aber nicht zu.

„Das klingt wie ‚Basta!‘“
Jan Welzel, Dezernent, zum Erlass der Landesregierung

Das Argument von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), durch den Online-Unterricht würden Kinder aus finanziell schwachen Familien benachteiligt, ließ Schuldezernentin Dagmar Becker (Grüne) nicht gelten. Für solche Fälle habe die Stadt 3500 mobile Geräte gekauft, um sie an Schüler zu verleihen. Kurzbach verwies mehrfach auf Publikationen des Schulministeriums, in denen Ministerin Gebauer dafür werbe, dass die Schulen sich für verstärkten Distanzunterricht rüsten.

Dezernent Welzel warf der Landesregierung vor, dass der Erlass etwas von einer „Basta“-Politik habe. Zugleich verteidigte er das Vorgehen der Stadt Solingen. Die Kommune sei in erster Linie für den Infektionsschutz vor Ort zuständig. Sie habe das Recht, Verordnungen zu erlassen, die über die Bestimmungen des Landes hinausgingen. Eine Genehmigung des Landes sei für solche Verordnungen nicht nötig.

Der Solinger Landtagsabgeordnete Josef Neumann (SPD) bezeichnete das Vorgehen des Landes als verantwortungslos und als Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Angesichts der hohen Infiziertenzahlen habe die Stadt entschlossen gehandelt. Dies bremse Düsseldorf nun aus, obwohl die Kommunen bei steigender Gefahr eigenverantwortlich handeln sollten.

Joachim Blümer, Rektor der Theodor-Heuss-Schule (THS) und Mitglied im Sprecherrat der Solinger Schulen, bedauerte: „Das Solinger Modell wäre in der derzeitigen Lage der richtige Weg gewesen. Wir merken gerade, dass sich die Situation dramatisch zuspitzt.“ Wegen eines Infektionsfalls seien an der THS am Dienstag eine Klasse sowie acht Lehrer in Quarantäne geschickt worden. „Die Teilung der Klassen hätte das Risiko minimiert.“

Schulen und Stadt hätten mit ihrem Modell eine „hoch einvernehmliche Regelung“ gefunden, die keine Benachteiligung der Schüler dargestellt hätte, sagte Peter Wirtz, Leiter der Friedrich-Albert-Lange-Schule und Mitglied im Sprecherrat. „Das war vernünftig vorbereitet. Wenn aber ganze Klassen schließen müssen und es immer mehr Coronafälle gibt, stellt sich die Frage, ob das dauerhaft von Erfolg ist.“

„Die Stadt hatte eine gute Lösung erarbeitet“, erklärte Dirk Bortmann von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Solingen. Das Schulministerium hingegen versuche vor allem, „nichts zu machen, anstatt einen vernünftigen Stufenplan für die Schulen vorzulegen“.

„Diese Entscheidung war zu befürchten“, urteilte Jens Merten vom Verband Bildung und Erziehung Solingen. „Einer einzelnen Kommune eine solche Lösung zu legitimieren, wäre zwar im Sinne der Kinder, Eltern und Lehrkräfte gewesen, aber der dadurch entstandene Flickenteppich wäre für die Landesregierung nicht mehr koordinierbar geworden.“ In Solingen seien offenbar handwerkliche Fehler gemacht worden, weil das Vorgehen nicht mit Düsseldorf abgestimmt worden sei.

Standpunkt: Es geht nur um Prestige

stefan.kob@solinger-tageblatt.de

Ein Kommentar von Stefan M. Kob

Das Verdikt, der dunkelroten Corona-Stadt Solingen ihren Schul-Sonderweg zu verbieten, ist ein Armutszeugnis für die Landesregierung. Sicher: Das Vorpreschen der Stadt kann Düsseldorf nicht gefallen haben – auch wenn die Städte ja sogar gehalten sind, den Corona-Rahmen von Bund und Land enger zu ziehen, wenn es das lokale Infektionsgeschehen erfordert. Wie aber sieht denn der Plan B des Landes aus, den dringend gewünschten Präsenzunterricht so lange wie möglich gegen steigende Infektionszahlen zu verteidigen? Es gibt keinen. 

Das Verbot einer Teilung von Schulklassen wird jetzt dazu führen, dass die Klassen zusammenbleiben – in der Quarantäne ohne jeden geregelten Unterricht. Es geht bei dem Erlass erkennbar nicht um richtig oder falsch, sondern ums Prestige und die Frage, wer Herr im Hause ist. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, den Solinger Sonderweg als solchen zu dulden, mit der Maßgabe, nach drei Wochen zu prüfen, ob sich die Maßnahmen bewährt haben. Die Ergebnisse dieses Experimentes wären doch extrem spannend gewesen – gerade in Zeiten, in denen niemand den richtigen Weg kennt.

Update vom 3. November, 16 Uhr

Solingen. Das Land Nordrhein-Westfalen lehnt den Solinger Sonderweg ab. Soeben hat das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Klingenstadt Solingen per Erlass angewiesen, die Allgemeinverfügung zur Einführung des Blockunterrichts an Solinger Schulen während des augenblicklichen zweiten Lockdowns nicht umzusetzen. Sie sollte ab Mittwoch in Solingen gelten. Zu dieser Weisung der vorgesetzten Behörde möchten Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Schuldezernentin Dagmar Becker eine Erklärung abgeben. 

Auch die Friedrich-Albert-Lange-Schule (Fals) hatte auf ihrer Homepage über die Absage berichtet. Dort hieß es, das Land habe heute Nachmittag die Stadt Solingen informiert, dass man Verständnis für den Beschluss der Stadt habe, durch eine Teilung der Schulklassen das Ansteckungsrisiko minimieren zu wollen, aber dies nicht mit einer Vorgabe des Landes NRW (Recht auf Präsenzunterricht für alle) vereinbar sei. 

Deshalb finde ab morgen der Unterricht für alle Schüler in Solingen wie gewohnt statt.

Der Solinger Landtagsabgeordnete Josef Neumann bezeichnete das Vorgehen der Landesregierung als verantwortungslos und als Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Angesichts der hohen Infiziertenzahlen habe die Stadt entschlossen gehandelt. Dies bremse die Landesregierung nun per Erlass aus, obwohl die Kommunen bei steigender Gefahr eigenverantwortlich handeln sollen.

+++Wir berichten weiter+++

Unser Artikel vom 2. November, 19 Uhr, von Anja Kriskofski

Solingen. Die Schulen sind vorbereitet: Am Mittwoch sollen sie mit halbierten Klassen starten, die im Wechsel in der Schule im Präsenzunterricht lernen oder von zu Hause aus arbeiten. Die Stadt Solingen als Schulträger hat das wegen der konstant hohen Infektionszahlen über eine Allgemeinverfügung angeordnet. Wie die Schulen das umsetzen, ist ganz unterschiedlich. Während die einen Arbeitsmaterial für den Distanzunterricht auf Lernplattformen bereitstellen, wollen andere die Schulstunden online per Videokonferenz für Schüler zu Hause übertragen.

Das NRW-Schulministerium hatte die Prüfung des Solinger Sonderwegs am Montag noch nicht abgeschlossen: Ob das Vorgehen der Stadt Solingen den rechtlichen Vorgaben entspreche und aufgrund des Infektionsgeschehens an den Schulen in Solingen angemessen sei, werde derzeit durch die zuständigen Behörden und Stellen des Landes geprüft, hieß es dazu aus Düsseldorf. Eine Entscheidung soll rechtzeitig vor Mittwoch vorliegen.

Die Solinger Schuldezernentin Dagmar Becker (Grüne) verwies am Montag auf Anfrage darauf, dass das Vorgehen – den Vorgaben entsprechend – der Bezirksregierung und dem Landeszentrum Gesundheit mitgeteilt worden sei. „Zuständig ist das Gesundheitsministerium“, teilte Becker mit. Dass die Klassen wegen der hohen Infektionszahlen halbiert werden sollen, war mit dem Sprecherrat der Solinger Schulen abgesprochen worden.

„Wir fürchten, dass Schulen zu Hotspots werden könnten.“
Schulleiter Andreas Tempel

Eltern begrüßten zwar, dass die Kontakte reduziert werden sollen, sagte Antonia Depner von der Stadtschulpflegschaft. Doch nicht alle Schulen seien gleich gut aufgestellt. „Es gibt die Befürchtung, dass die Umsetzung des digitalen Unterrichts nicht überall gewährleistet werden kann.“ Von den Gewerkschaften gab es Beifall für den Sonderweg: Kleinere Lerngruppen habe die Gewerkschaft Bildung und Erziehung (GEW) schon länger gefordert, teilte die GEW Solingen mit. Der Verband Bildung und Erziehung Solingen sprach von einem „mutigen und wichtigen Schritt“.

Solingen: Gymnasium Schwertstraße will auf „Hybridunterricht“ umstellen

Die Klassen zu halbieren, sei richtig, erklärte Joachim Blümer, Rektor der Theodor-Heuss-Realschule (THS) und Mitglied im Sprecherrat. „Über diesen Weg gibt es bei den Schulen Konsens.“ Für die Familien sei es dennoch eine Herausforderung, wenn ihre Kinder wieder ganze Tage zu Hause lernen, räumte er ein. Bei Bedarf werde die THS Betreuungsgruppen schaffen. An der Realschule sollen die Klassen im Wochentakt zwischen Distanz- und Präsenzunterricht wechseln. Die Schüler hätten einen Zugang zur Lernplattform Logineo des Landes NRW. Dort kann Lernmaterial eingestellt werden, das Schüler im Distanzunterricht bearbeiten. Auch eine Chatfunktion gibt es. „Und für Kleingruppen nutzen manche Lehrer auch die Videokonferenzen.“

Auch Andreas Tempel, Leiter der Alexander-Coppel-Gesamtschule (ACG), begrüßt den Solinger Sonderweg: „Wir fürchten, dass die Schulen sonst zu Hotspots werden könnten.“ Für den Distanzunterricht sieht Tempel seine Schule gut aufgestellt. Die ACG arbeitet ebenfalls mit Logineo. „Wir wollen auch versuchen, Schüler von zu Hause online zuzuschalten.“ Ansonsten werde Material auf der Plattform bereitgestellt. „Wir werden schnell merken, welche Schüler zu Hause nicht arbeiten können und können dann nachsteuern.“

Das Gymnasium Schwertstraße will sogar voll auf „Hybridunterricht“ umstellen: Die Eltern wurden in einem Brief informiert. Demnach sollen Schüler auch zu Hause am Unterricht teilhaben, indem sie die ganze Zeit über per Videokonferenz mit Ton und Bild zugeschaltet werden. Das läuft über die Software Microsoft Teams, die vom Schulträger zur Verfügung gestellt wird. Wer die technischen Voraussetzungen nicht erfülle, könne eines der iPads ausleihen, die die Stadt angeschafft hat.

Am Technischen Berufskolleg habe man diesen Online-Unterricht bereits im Frühjahr erprobt, berichtet Schulleiter Michael Becker. „Aber wir werden sehen, ob das auch funktioniert, wenn ganz viele gleichzeitig auf die Software zugreifen.“

Hier gibt es eine laufend aktualisierte Übersicht zu den derzeit gültigen Corona-Regeln und Einschränkungen in Solingen.

Absage

Tage der offenen Tür: Die Informationstage für Viertklässler an den weiterführenden Schulen finden wegen der hohen Infektionszahlen in Solingen nicht als Präsenzverstaltungen statt. Man arbeite an alternativen Formaten zum Beispiel in digitaler Form, heißt es von den Schulen.

Standpunkt: Chance für den Praxistest

anja.kriskofski @solinger-tageblatt.de

Ein Kommentar von Anja Kriskofski

In Sachen Digitalisierung hat sich in Solingen viel getan. So wurden neben der Anbindung der Schulen ans schnelle Internet auch iPads angeschafft, um bedürftige Schüler mit Geräten auszustatten. Konzepte für digitales Lernen wurden geschrieben. Mit dem Vorhaben der Stadt, die Klassen ab Mittwoch zu halbieren und für einen Teil der Schüler das Distanzlernen wieder einzuführen, könnte all das ausprobiert werden. 

Klappt das Lernen von zu Hause jetzt besser als im Frühjahr oder werden wieder reihenweise Schüler abgehängt? Sind alle Kinder mit den notwendigen Geräten ausgestattet? Finden die Schulen Lösungen für Familien mit Betreuungsproblemen? Lässt sich Unterricht ohne weiteres vom Klassenzimmer per Videokonferenz für Tausende Schüler nach Hause übertragen? Doch ob es zum Praxistest kommt, ist noch offen. Bis Montagabend hatte das NRW-Schulministerium seine Prüfung des Solinger Sonderwegs nicht abgeschlossen – zumindest wurde keine Entscheidung verkündet. Angesichts der Infektionszahlen in der Stadt ist Schülern, Lehrern und Eltern zu wünschen, dass all diese Konzepte auf ihre Machbarkeit getestet werden. Wann, wenn nicht jetzt?

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