Schreibwettbewerb hat Teilnehmer aus ganz Deutschland

„Schaffen und Scheitern“ ist das Motto des Schreibwettbewerbs der FSJlerin des Theater und Konzerthauses Ella Stephan. Am Freitag ist die Preisverleihung. Foto: cb

Am Freitagabend findet die Preisverleihung im Theater und Konzerthaus statt

Von Jutta Schreiber-Lenz

Wer die Preisträger des Jugendschreibwettbewerbs „Schaffen und Scheitern“ sind, wird kommenden Freitag verkündet. Der kleine Konzertsaal im Theater und Konzerthaus wird dann mit immerhin 20 „echten“ Gästen zum Schauplatz. Bis zum 31. März konnten junge Autoren im Alter von 15 bis 23 Jahren ihre Werke beim Solinger Kulturmanagement einsenden. Ella Stephan, als diesjährige FSJlerin beim Kulturmanagement, war die Initiatorin und Organisatorin des Projekts.

Die drei Erstplatzierten des Wettbewerbs teilen sich 250 Euro Preisgeld. Neben den Lesungen der dann preisgekrönten Gedichte, Essays, Kurzgeschichten oder Roman-Auszügen wird die Band „Machan & Grafweg“ für musikalische Unterhaltung sorgen. Vier Karten seien für die Veranstaltung noch zu haben, sagte Stephans Chefin, Anna Frantzen, der man die Erleichterung darüber anmerkte, dass der Spielbetrieb im Theater- und Konzerthaus nun zumindest mit solchen kleineren und überschaubaren Veranstaltungen wieder angelaufen ist.

„Einmal auf der anderen Seite zu sitzen, war klasse.“

Ella Stephan, Jurymitglied

Auch Ella Stephan ist glücklich, dass die Lockerungen nun eine Präsenzveranstaltung zulassen und damit dem Wettbewerb einen runden Abschluss ermöglichen.

Selbst passionierte Schreiberin war das Jugendschreibwettbewerb- Projekt eine echte Herzensangelegenheit für die gebürtige Münsteranerin, die sich bewusst in Solingen für die FSJ- Stelle im Theater beworben hatte. Sie habe selbst viele Male an solchen Contests teilgenommen. „Nun einmal auf der anderen Seite zu sitzen und sogar mit zwei Gleichgesinnten die Jury zu bilden, war richtig klasse“.

Sie habe sich sowohl über die positive Anzahl der Einsendungen gefreut als auch darüber wie viel Unterschiedliches aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz da zusammengekommen sei. „Das hat uns als Juroren natürlich gefordert, denn zum Beispiel Gedichte mit Essays zu vergleichen, gebietet, Kriterien zu haben, die auf alles anwendbar sind.“

Spannung, sprachliche Gestaltung, Wirkung und Originalität waren schließlich die Maßstäbe, nach denen entschieden wurde. „Unter dem Stichwort Originalität haben wir zum Beispiel drauf geschaut, ob ausschließlich gängige Metaphern verwendet wurden oder wirklich Neues oder wo etwas verortet wurde.“ Am Freitagabend, 19. Juni, um 19 Uhr wird es also spannend.

Karten können online bestellt werden. Die Veranstaltung dauert 1,5 Stunden. Maskenpflicht besteht beim Reinkommen und Rausgehen, nicht im Saal.

www.theater-solingen.de

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