Berufsstart

Schönauen begrüßt 20 neue Auszubildende

Michael Kotlenga und Thomas Schönauen begrüßen die neuen Azubis, die teilweise mit ihren Eltern zur Veranstaltung gekommen waren.
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Michael Kotlenga und Thomas Schönauen begrüßen die neuen Azubis, die teilweise mit ihren Eltern zur Veranstaltung gekommen waren.

Die Suche nach Nachwuchskräften wird immer schwieriger.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. 20 künftige Auszubildende des Autohauses Schönauen freuen sich auf ihren neuen Lebensabschnitt. Es sei ein großer Schritt von der Schulbank in die Arbeitswelt, sagte Geschäftsführer Michael Kotlenga in seinen Begrüßungsworten. Erstmalig oblag ihm die Aufgabe, den traditionellen „Azubi-Morgen“ gemeinsam mit Juniorchef Thomas Schönauen zu moderieren. In den Jahren zuvor hatte Senior Franz Schönauen das immer getan, inzwischen zieht er sich aber zunehmend aus dem operativen Geschäft des Autohauses zurück.

Er selbst habe vor 35 Jahren an genau dieser Stelle gestanden, als Azubi zum Kfz-Mechaniker, erzählte Kotlenga und bekam folgerichtig einen dicken Dankeschön-Blumenstrauß für diese lange Firmen-Treue überreicht.

Die Berufsbezeichnung hat sich inzwischen vom Mechaniker zum Kfz-Mechatroniker gewandelt. Lucas Fey ist einer derjenigen, die sich genau für dieses Feld interessieren und nächste Woche in einer der Werkstätten bei Schönauen mit der Ausbildung beginnen werden. Für ihn habe dieser Berufswunsch schon länger bestanden, sagte er, während er mit seinen künftigen Jahrgangskollegen durch die verschiedenen Abteilungen des Hauptstandortes des Unternehmens an der Kottendorfer Straße geführt wurde.

Schönauen: Azubis sind schwer zu finden

Offensichtlich ist er mit diesem Traumberuf in der Minderheit. Es sei erneut schwierig gewesen, Azubis zu finden, sagte Kotlenga. „Auch für den kaufmännischen Bereich. Die meisten der Abiturienten streben zu den Unis.“ Eine bedauernswerte und auch fatale Entwicklung, findet er – gerade angesichts der dadurch immer größere werdenden Fachkräfte-Lücke.

„Wir bei Schönauen bilden gerne aus, auch, weil wir damit in die eigene Zukunft investieren. Schließlich brauchen auch wir guten Nachwuchs für unser Unternehmen und ziehen diesen gerne selbst heran“, sagt Kotlenga. Was wiederum eine Quasi-Garantie ist, nach erfolgreicher Abschlussprüfung, übernommen zu werden – und damit Zukunftssicherheit bedeutet. Um dieses Ziel zu erreichen, sei es Schönauen wichtig, auch gut mit den Eltern zu kommunizieren, betonte Kotlenga in seiner Ansprache, in der er auch Formalien klärte und nötige interne Informationen weitergab. „Sollte es einmal während der Ausbildung schwierig werden, finden wir mit Ihnen gemeinsam eine Lösung.“

Zum Angebot, das das Unternehmen mit seinen acht Standorten und rund 200 Beschäftigten für seine neuen Auszubildenden bereit hält, gehört auch in diesem Jahr eine Kooperation mit der Barmer Krankenkasse, die erneut mit Aktionen zur Gesundheitsförderung mit im Boot ist.

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