Beruf

Schönauen begrüßt 20 neue Auszubildende

Franz-Josef Schönauen (l.) empfing die Auszubildenden und deren Eltern in der Filiale in Ohligs. Foto: Tim Oelbermann
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Franz-Josef Schönauen (l.) empfing die Auszubildenden und deren Eltern in der Filiale in Ohligs.

Trotz gesunkener Bewerberzahlen konnte das Autohaus alle verfügbaren Stellen besetzen.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Mit einer Mischung aus Herzlichkeit und väterlicher Strenge sowie mit einigen freundschaftlichen Ratschlägen hieß Franz-Josef Schönauen am Samstag seine künftigen Auszubildenden willkommen. Der Unternehmer, der einer der drei       Geschäftsführer       der Schönauen-Gruppe ist, hatte die 20 angehenden Beschäftig-ten und deren Eltern zu einem Begrüßungsmorgen in die Filiale an der Kottendorfer Straße eingeladen.

Die Eltern mit anzusprechen, sei ihm sehr wichtig, betonte der Senior-Chef der Schönauen-Gruppe. Schließlich gehe es darum, die jungen Menschen erfolgreich in ihr Berufsleben zu begleiten – und das funktioniere am besten mit offener Kommunikation. Sowohl für die Auszubildenden als auch für die Eltern stehe sein Büro und das seiner leitenden Mitarbeiter jederzeit für ein Gespräch offen. „Wenn etwas sein sollte, fragt oder meldet euch.“ Wer auf Eigenverantwortung, Teamgeist, Pünktlichkeit, Höflichkeit und Ehrlichkeit setze, sei bei ihnen als Dienstleister genau richtig, betonte Schönauen und versprach den angehenden Automobil- und Bürokaufleuten sowie Mechatronikern dafür Fairness, Unterstützung und Förderung.

Zahl der Bewerbungen für eine Ausbildung geht zurück

Darüber hinaus gehe die Kooperation mit der Barmer Krankenversicherung in die nächste Runde, berichtete er. Seit einem Jahr wird den insgesamt 35 Schönauen-Auszubildenden aller sieben Standorte über die gesamte Ausbildungsdauer kostenfreie Hilfestellung in verschiedenen Bereichen angeboten. Die Barmer hat ihr Projekt in vier Bereiche gegliedert: Bewegung, Ernährung, Suchtberatung und -prävention sowie Stressbewältigung. Über allem stehe die Überschrift „betriebliches Gesundheitsmanagement“, erklärt Barmer-Regionalgeschäftsführerin Kira Middelveld. Dass es dem Betrieb gelungen ist, seine Ausbildungsplätze vollständig zu besetzen, ist in Zeiten zurückgehender Bewerberzahlen nicht selbstverständlich. „Tatsächlich hat sich der sich seit Jahren andeutende Trend im Corona-Jahr noch einmal bestätigt“, sagt Serviceleiter Tim Schallert. „Wir hatten weniger Interessenten als in früheren Jahren. Aber dennoch ausreichend, um eine überzeugende Auswahl treffen zu können.“

Die Agentur für Arbeit Solingen Wuppertal hatte für Juli dieses Jahres 777 Bewerber für eine Ausbildung zu verzeichnen. 2020 waren es im gleichen Monat 940 gewesen.

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