Start am Freitag

Vorbereitungen aufs Dürpelfest laufen auf Hochtouren

Heinrich Dellinger (rechts) und Jan Verh bauen einen Sonnenschirm auf der Düs- seldorfer Straße ab, um Platz fürs Dürpelfest zu schaffen. Foto: Christian Beier
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Heinrich Dellinger (rechts) und Jan Verh bauen einen Sonnenschirm auf der Düsseldorfer Straße ab, um Platz fürs Dürpelfest zu schaffen.

Sonnenschirme und Spielgeräte auf der Düsseldorfer Straße mussten schon weichen. Bis zum Start am Freitag ist noch viel zu tun.

Von Dirk Lotze

Drei Meter fünfzig Sonnenschirm packt man nicht mal eben unter den Arm. Es muss schon ein kleiner Bautrupp anrücken, der das Gestänge vom Fundament löst und auf einen Laster verlädt. Aber weg müssen die Hindernisse, ebenso wie eine ganze Reihe Spielgeräte: Die Düsseldorfer Straße in Ohligs bereitet sich aufs Dürpelfest vor. Mit viel Spaß übrigens: Heinrich Dellinger und Jan Verh ist bei der Arbeit vor der Gaststätte Alt Ohligs die gute Laune anzusehen. Elke Moritz vom Service sagt: „Es ist immer viel los, wenn hier gefeiert wird.“

Ab Freitag sollen zwischen 30 000 und 50 000 Besucher gleichzeitig Platz finden auf Ohligs‘ Einkaufsmeile zwischen Bremshey-Platz und Ohligser Markt. Bei dem seit Jahrzehnten etablierten Fest durchbricht die Besucherzahl übers Wochenende verteilt regelmäßig die 100 000. Es ist eine Feier der Vereine und Initiativen, eine Sause mit Live-Musik und ein Treffpunkt der Nachbarn.

„Wir haben noch weitere Besprechungen mit Ordnungsamt und Polizei“, kündigt Organisatorin Bianca Sevenig an. Am Mittwoch werde nahe der Wittenbergstraße der erste Teil der Bühnen aufgebaut, außerdem werde südlich des Dürpel gearbeitet. Es gehe um Absperrungen, Schilder und tausend Kleinigkeiten. „Unzählige Helfer“ würden dabei sein, sagt sie.

Das THW werde wieder mit Mannschaften und einer kompletten Führungsstelle vor Ort die Sicherheit zu koordinieren. Die Freiwillige Feuerwehr ist ebenfalls im Einsatz.

Malteser werden ihren neuen Rettungswagen einsetzen

Klaus Klum, neben Daniel Clauberg einer der beiden Einsatzleiter der Malteser auf dem Dürpel, sagt: „Unsere Vorbereitungen laufen schon seit Jahresanfang.“ Anders sei das auch nicht machbar: Der Hilfsdienst arbeitet auf dem Fest in zwei Schichten zu je 35 Freiwilligen. Ein umfangreicher Material-Check habe auch angestanden. Insgesamt 1600 Mannstunden ehrenamtliche Arbeit allein in dieser Organisation kommen zusammen, damit die Stadt feiern kann.

In einer Hinsicht steht für die Malteser auf dem Fest eine Premiere an: Es ist der erste Einsatz für den neuen Rettungswagen des Ortsverbands. Das Fahrzeug haben die Solinger Malteser von der Düsseldorfer Flughafenfeuerwehr übernommen, sagt Klum. Das Auto wurde durchgesehen und gemäß Solinger Vorgaben umgerüstet.

So viel Personal wie für den Dürpel lasse sich nur mobilisieren, indem umliegende Abteilungen helfen, fügt Klum hinzu: „Ich höre von allem immer, dass sie gern kommen.“ Für die Nachbargruppen sei der Dürpel attraktiv, wegen der Stimmung auf dem Fest – und wegen der anerkannt guten Verpflegung. Für die Malteser und für die Helfer der Bühnentechnik zusammen kochen drei Helfer rund 300 Mahlzeiten in einer Einrichtung, die wie eine Großküche arbeitet.

EINSATZ

NOTFÄLLE Rettungskräfte am Dürpel bereiten sich auf jede Art Einsatz vor. Laut Klaus Klum (Malteser) gab es in vergangenen Jahren schwere Verbrennungen durch eine Friteuse, alltägliche Schnittverletzungen und auch lebensbedrohliche Alkoholvergiftungen. 

SAMMELSTELLE Für junge Gäste unter Alkoholeinfluss wird eine Sammelstelle eingerichtet.

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