Rupelrath

Schafe schmücken Schaufenster

Rupelrather Ehrenamtler, wie hier Sabine und Joachim Buchmüller, haben das Schaufenster am Aufderhöher Busbahnhof mit einem „Sheep-Storm“ geschmückt. Foto: Michael Schütz
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Rupelrather Ehrenamtler, wie hier Sabine und Joachim Buchmüller, haben das Schaufenster am Aufderhöher Busbahnhof mit einem „Sheep-Storm“ geschmückt.

Die Evangelische Kirchengemeinde Aufderhöhe im Advent.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Im Advent Abstand voneinander halten zu müssen, drückt auf die Seele. Deshalb hat die Evangelische Kirchengemeinde Rupelrath unter Federführung von Matthias Clever und Pastorin Petra Schelkes Konzepte entwickelt, trotz der anhaltenden Corona-Krise Vorweihnachtsfreude in die Gemeinde zu tragen.

1 Eine der insgesamt vier Aktionen findet jeweils an den Sonntagen statt: Im Gemeinde- und Jugendbüro am Busbahnhof, Aufderhöher Straße 125, wird „Advent im Schaufenster“ gefeiert: Beginnend mit einem „Sheep-Storm“ wird das Schaufenster jeweils von einer anderen Gemeindegruppe thematisch geschmückt. Es lädt zum Anschauen, Innehalten und (Vor)freuen ein. Einen kleinen Gruß zum Mitnehmen gibt es auch.

2 Bei der „wachsenden Weihnachtskrippe“ am Gemeindezentrum der Christuskirche, Opladener Straße 5-7, kann – wer immer mag – selbst aktiv werden. Der gezimmerte und mannshohe Stall steht schon bereit. Nun fehlt noch das Innenleben: gebastelte Schafe oder Engel, Tannenzweige und Weihnachtsschmuck, die Heilige Familie gemalt oder geknetet, ein „Opderhüher“ Hirte und vieles mehr, mit dem sich Jung und Alt an der einzigartigen Krippe beteiligen möchten.

3Die Aktion „Licht im Advent“ schenkt Menschen aus der Gemeinde einen kontaktlosen Besuch an der Haustür oder an einem geöffneten Fenster. Die Adressaten wurden vorher von anderen vorgeschlagen oder haben sich selbst gemeldet. Zwei Ehrenamtler haben sich für diese Aufgabe zusammengefunden. „Täglich vom 7. bis zum 20. Dezember werden in gebotenem Abstand geistliche Gedanken in kleinen Textimpulsen vorgelesen, auf Wunsch wird miteinander gebetet, vielleicht auf einer Gitarre musiziert und ein Kerzenlicht verschenkt“, erläutert Petra Schelkes. Um Jüngere mit „Licht im Advent“ zu erreichen – der monatliche Kinder-Action-Samstag kann ja derzeit nicht stattfinden – möchten ehrenamtlich Mitarbeitende Kinder mit einer „Kiwi-To-Go“-Tüte besuchen. „Wir wollen ein bisschen Kiwi-Feeling nach Hause bringen“, schrieb Jugendleiter Radomir Geissler in diesen Tagen in einem Mail-Rundschreiben an alle, die sich über einen Link angemeldet haben. „Wir kommen zu Euch an die Haustür, in den Garten oder sonst wohin, wo ihr auf Abstand gut zuhören und auch ein wenig mitmachen könnt“. Zum Schluss gebe es eine Überraschungstüte, verriet Petra Schelkes, die natürlich nicht preisgab, was da jeweils drin ist.

4 Wer lieber ganz auf persönliche Begegnung verzichten möchte, findet auf der Homepage einen digitalen Adventskalender mit geistlichen Gedanken.

www.rupelrath.de

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