Schaberg gab es schon im Mittelalter

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Auf Spurensuche

-rom- Der Schaberg ist ein uralter Solinger Hofschaftsname, der seit dem Mittelalter existiert, und das in einer Variation von ganz unterschiedlichen Schreibweisen.

Straßenforscher Hans Brangs führt ihn zum Beispiel zurück auf einen „Schadeburch“, den er als Schattenberg übersetzt. Rudolf Picard zählt für 1363 einen Scaydberch, dazu einen Schaeberg und zudem das mundartliche Schaberich auf, in dem gleich zwei Lösungswörter – Berg und Bereich – stecken könnten.

In der Heimatgeschichte der Klingenstadt ist der bekannte Schaberger Bahnhof eine feste Größe, schon 1906, berichtet das Solinger Tageblatt, sollen sogar chinesische Gäste ihn besucht haben. Natürlich lockte sie vor allem als touristisches Highlight die weltweit bestaunte Müngstener Brücke, die bis heute von Einheimischen zwischen Krahenhöhe und Dorperhof kurz und anschaulich als „Riesenbrücke“ beschrieben wird.

Sportfreunde verbinden mit dem Schaberg die Erinnerung an eine Solinger Leichtathletik-Legende. Hier wohnte, lebte und lief das bundesdeutsche Langlauf-Idol der Nachkriegszeit, der unvergessene Herbert Schade, Bronzemedaillen-Gewinner bei den Olympischen Sommerspielen 1952 in der finnischen Hauptstadt Helsinki.

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