Bauarbeiten

Sanierung der Hildener Straße beginnt

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Die stark befahrene Hildener Straße wird bis zum Herbst 2019 erneut zur Baustelle. Die Gehwege werden zunächst saniert.

Die Hildener Straße wird in den nächsten Monaten zwischen Ulmen- und Teichstraße umfassend saniert.

Von Hans-Peter Meurer

Am Montag, 27. August, startet die nächste Runde der umfassenden Bauarbeiten auf der Hildener Straße in Ohligs. Sie dauern voraussichtlich bis Herbst 2019, teilt die Stadt Solingen als Bauherr mit. Die Hildener Straße werde in den nächsten Monaten zwischen Ulmen- und Teichstraße umfassend saniert, erklärt Stadtsprecherin Sabine Rische.

Bereits im letzten Jahr wurden dort neue Gas- und Wasserleitungen in der Fahrbahn verlegt. Die Arbeiten sorgten für Engpässe für die Autofahrer. Jetzt folgten Stromleitungen, die unter den Gehwegen verlegt werden, berichtet die Stadt. „Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, damit nun die Gehwege endgültig hergestellt werden können und die Fahrbahn eine Asphaltdecke erhält, die die Lärmbelastung dauerhaft mindert“, sagt Stadtsprecherin Rische.

Sie konkretisiert die Arbeitsschritte der langen Bauzeit: Im Zuge der Arbeiten werden Einfahrten und Stellplätze an der Straße gepflastert, Bushaltestellen und Überwege barrierefrei und mit einem Blindenleitsystem ausgebaut, Parkstreifen und Pflanzbeete angelegt, ein Schutzstreifen für Radfahrer markiert.

Zudem werden noch die Ampelanlagen an Elsässerstraße, Laibacher Straße und Grenzstraße ausgetauscht. Mit moderner Technik könne nach Abschluss der Bauarbeiten die grüne Welle optimiert werden, erklärt sie.

Stadt, Hilden, das Land, Bund und Stadtwerke tragen die Kosten

Dabei werde an der Bahnunterführung Ulmenstraße während der nächsten Monate zunächst in mehreren Abschnitten überwiegend an den Gehwegen gearbeitet, erläutert die Stadt. Dies geschehe im Wechsel auf beiden Straßenseiten. Für Fahrzeuge gelte weiterhin die gewohnte Verkehrsführung. Später starte der Ausbau der Kreuzung Grenzstraße/Teichstraße, zuletzt werde die neue Straßendecke eingebaut.

Dadurch, dass viele verschiedene Arbeiten aufeinander abgestimmt erledigt werden könnten, würden Finanzmittel aus verschiedenen Töpfen fließen, erläutert Sabine Rische.

So beteiligt sich die Stadt Hilden mit rund 62 500 Euro an den Arbeiten. Der Landesbetrieb Straßen NRW schießt etwa 274 000 Euro der Umbaukosten zu. Die Stadtwerke Solingen tragen rund 117 000 Euro der Baukosten.

Karte

„Insgesamt fließen rund 2,1 Millionen Euro in die zentrale Verkehrsachse zwischen Solingen und Hilden, etwa 1,7 Millionen entfallen auf die Stadt Solingen“, bilanziert die Stadtsprecherin die Kosten. Die Sanierung der Fahrbahn schlage im Gesamtpaket mit knapp 600 000 Euro zu Buche. „Da sie wesentlich dazu beiträgt, Lärm zu reduzieren, wird sie zu 90 Prozent vom Bund gefördert“, ergänzt Rische. Der Ausbau der Gehwege werde zum Teil über Erschließungsbeiträge finanziert.

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