Konzert

Salonsolisten begeistern mit Operette und Musical

Die Salonsolisten bescherten ihren Besuchern einen so klangvollen wie abwechslungsreichen Abend.
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Die Salonsolisten bescherten ihren Besuchern einen so klangvollen wie abwechslungsreichen Abend.

1. Kammerkonzert der Bergischen Symphoniker.

Von Wolfgang Günther

Solingen. Beim 1. Kammerkonzert der Symphoniker am Samstagabend standen weder Werke von Mozart, Bach oder Beethoven auf dem Programm. Dafür erklangen im Kunstmuseum / Zentrum für verfolgte Künste wunderschöne Melodien aus Operette und Musical. „Es könnte sein, das es heute Abend musikalisch ein wenig kitschig zugeht“, scherzte der Cellist Christian Kircher in seiner humorvollen Moderation.

Aber wenn die schwelgenden Operettenmelodien so hinreißend gespielt werden, wie in diesem Konzert von sieben brillanten Solisten, dann kann es ruhig in der Musik ein wenig kitschig werden. In dem begeisternden Ensemble der Salonsolisten spielten neben dem Cellisten Kircher der Konzertmeister Martin Haunhorst sowie Shino Nakai die erste und zweite Geige, Marco Göhre den Kontrabass; weiter wirkten die Flötistin Doris Lange-Haunhorst, die Klarinettistin Verena Haberkorn sowie der Pianist Simon Roloff mit. Diese sieben Solisten verschmolzen zu einem fulminanten Orchester der Salonmusik.

Schon der berauschende Auftakt mit einem großen Medley aus dem Musical „My Fair Lady“, löste Begeisterung im leider nicht voll besetzten Saal des Museums aus.

Als Zugabe gab es Salonmusik

Das Orchester erinnerte mit seiner Musik auch an die Berliner Operettenkomponisten Eduard Künneke („Der Vetter aus Dingsda“, „Glückliche Reise“) und Paul Lincke („Frau Luna“), und schlug mit Musik von Franz Lehár aus dessen Operette „Die lustige Witwe“ auch einen Bogen zur goldenen Zeit der Wiener Operette.

Die Salonsolisten hatten selbst großen Spaß an ihrem Auftritt, diese gute Laune übertrug sich auf das begeisterte Publikum. Raffiniert für die sieben Solisten arrangiert, erklangen weiter Partien aus Musicals wie „Anatevka“. Auch Stücke von George Gershwin, der argentinische Tango, sowie Hits von Abba standen auf dem Programm.

Als Ausklang spielten die Solisten einen umfassenden Ausschnitt aus dem 1957 uraufgeführten Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein. Das Publikum dankte mit viel Beifall, und hätte sicher gerne von dieser zauberhaften Musik noch mehr gehört. Belohnt für ihren langen Applaus wurden die Zuhörer noch mit zwei Zugaben aus dem Genre der Salonmusik.

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