Sängerin Lyne veröffentlicht ersten Song

Lena Eberlein, Lyne, hat ihr erstes Lied herausgebracht. Das Video dazu ist auf Youtube zu finden. Foto: Christian Beier
+
Lena Eberlein, Lyne, hat ihr erstes Lied herausgebracht. Das Video dazu ist auf Youtube zu finden. Foto: Christian Beier

Lena Eberlein beschäftigt sich musikalisch mit Fragen des Lebens

Von Jutta Schreiber-Lenz

„Lyne“ nennt sich die 26-Jährige, die gerade auf den Streaming-Plattformen zustimmende Klicks sammelt: Ihr Song „Noch einen Schluck“ gefällt aktuell mehr als 1500 Nutzern, auf Instagram folgen ihr rund 1300 Personen. „Läuft“, sagt die studierte Psychologin mit Berufserfahrungen in der flexiblen Erziehungshilfe von Jugendlichen, die aktuell im offenen Ganztag arbeitet.

Ihr Künstlername ist ein Wortspiel mit ihrem bürgerlichen Familiennamen „Eberlein“ und einer „line“ – Englisch für Linie –, als Symbol für ihren Lebensweg. Lena, so ihr Vorname, mag Menschen, beschäftigt sich mit deren Persönlichkeiten, mit der Verschiedenheit ihrer Seelen und nimmt deren Gefühle sehr ernst. Auch ihre eigenen: „Noch einen Schluck“ ist ein ruhiger Song. Weich und musikalisch beleuchtet Lyne in ihm existenzielle Fragen des Lebens und kratzt dabei auch das Thema Tod als mögliche Antwort auf Unlösbares an.

Das Ganze sei an einem Abend entstanden, sagt sie, eine emotionale Momentaufnahme, die aus ihr herausfloss und sowohl Worte wie Melodie annahm. Mit Carlos Ricaurte von der Kölner Produktionsfirma „Parkhaus“ hatte sie einen Experten an ihrer Seite, der sie sensibel und stimmungsvoll, auch im Video, in Szene setzte: Mal flackern fünf Dochte im hohen Kerzenleuchter neben einem Rotweinglas hoch über der Solinger City mit Blick auf die Kirchtürme der Innenstadt, mal dreht sich Lyne im herbstlichen Diederichstempel. Ein murmelnder Bach kräuselt sich um ihre weißen Sneakers, mit denen sie durch die fließende Nässe watet.

Lyne hat einen Imagewechsel vollzogen

Es ist ihr zweites Lied als „Lyne“, das erste sei ein bisschen lebhafter gewesen, sagt sie. Seit 2016 schreibt Lena Eberlein Songs, die sie vorstellt. Zuvor sei das nur etwas für sie selbst gewesen, zunächst als „Ukulena“, ein Name, der ihre Leidenschaft für die Ukulele ausdrückt. „Das war ein ganz anderer Stil und passt heute nicht mehr zu mir“, sagt die junge Künstlerin, die seit 2018 mit „Lyne“ einen bewussten Imagewandel vollführt hat.

„Kalte Fliesen“, ihr neuer Song, steht bereits in den Startlöchern: Auch er wurde von den Parkhaus Studios produziert und sei noch autobiografischer als der aktuelle, es stecke noch mehr ihrer Seele in ihm, sagt Lyne. Für sie fühle es sich richtig an, Musik zu machen, um mit Hilfe von Klängen und Texten Seelenfarben zu malen. Aktuell findet man sie im Netz, bei Spotify oder Youtube. Auch auf ihrem Instagram-Account stellt sie ihre Werke ein. „Ich hoffe, dass nach Corona auch Liveauftritte dazu kommen“.

Das Musikvideo: t1p.de/tlru

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Viele Freizeitanlagen in Solingen bleiben geschlossen
Viele Freizeitanlagen in Solingen bleiben geschlossen
Viele Freizeitanlagen in Solingen bleiben geschlossen
Corona: 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter - Zweithöchster Wert im Bund
Corona: 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter - Zweithöchster Wert im Bund
Corona: 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter - Zweithöchster Wert im Bund
Explosion in Leverkusen: Suche nach vermissten dauert an - Entwarnung für Solingen
Explosion in Leverkusen: Suche nach vermissten dauert an - Entwarnung für Solingen
Explosion in Leverkusen: Suche nach vermissten dauert an - Entwarnung für Solingen
Verordnung: Es gilt für Solingen wieder die Inzidenzstufe 2
Verordnung: Es gilt für Solingen wieder die Inzidenzstufe 2
Verordnung: Es gilt für Solingen wieder die Inzidenzstufe 2

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare