Hilfe für Menschen im Krieg

Diakonie liefert Sachspenden im Wert von 90 000 Euro in die Ukraine

Matthias Ruf, Geschäftsführer der Diakonie Bethanien, mit „Paketen zum Leben“.
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Matthias Ruf, Geschäftsführer der Diakonie Bethanien, mit „Paketen zum Leben“.

Für das Projekt „Pakete zum Leben“ werden weitere Spenden benötigt.

Solingen. Die Diakonie Bethanien hat in den vergangenen Monaten Sachspenden im Wert von rund 55 000 Euro in die Ukraine geliefert: Lebensmittel, medizinische Produkte, Gehhilfen, Decken. Sachspenden im Wert von weiteren 35 000 Euro werden in den kommenden Wochen in die Ukraine gebracht. Die Spenden stammen von Mitarbeitenden und Bewohnern der Einrichtungen der Diakonie Bethanien und von externen Spendern, teilte das Unternehmen mit. Große Unterstützung erfuhr es dabei durch Geschäfts- und Kooperationspartnern, Freien evangelischen Gemeinden und Solinger sowie Hildener Schulen.

„Auch in den kommenden Monaten werden wir weitere ‚Pakete zum Leben‘ packen“, so Matthias Ruf, Geschäftsführer der Diakonie Bethanien. Ende Mai habe man durch eine Veranstaltung mit einem regionalen Vespaclub 4,5 Tonnen Konserven – Gegenwert: rund 5000 Euro – als Spende erhalten. „Die gilt es nun mit weiteren Lebensmitteln in Pakete zu packen und in die Ukraine zu bringen“, sagt Ruf. „Unser Auftrag, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen, ist noch lange nicht erfüllt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir dabei in den kommenden Monaten weiterhin finanziell unterstützt werden.“

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Die Diakonie könne auf Strukturen und Partnerschaften innerhalb der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) Deutschlands zurückgreifen – logistisch wie organisatorisch, etwa durch die FeG-Auslandshilfe und die FeG-Gemeinde in Kassel, so Ruf. Dadurch konnten Spenden schnellstmöglich nach Kassel und von dort aus mit Lkw der Auslandshilfe in die Ukraine gebracht werden. Bereits drei 40-Tonnen-Lkw mit Spenden der Diakonie Bethanien und der FeG in Kassel-Wilhelmshöhe seien bisher in der Ukraine angekommen, ein weiterer steht in den Startlöchern.

„In Solingen wurden wir logistisch zum einen von der FeG Merscheid und dort vor allem von Frederik Hoppe und seinem Helferteam unterstützt. Zum anderen hat uns die Spedition Schnug in Aufderhöhe unkompliziert und kostenfrei mit Fahrern und Fahrzeugen geholfen.“ Die Schulgemeinschaften des Solinger Humboldtgymnasiums und des Hildener Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums unterstützten zudem tatkräftig beim Packen der „Pakete zum Leben“.

Infos und Spendenmöglichkeit: www.ogy.de/bethanienhilft. bjb

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