Musik

Rock-Legende zeigt sich ganz bodenständig

Martin Gerschwitz spielte Mittwoch in der Kleinen Kneipe.

Martin Gerschwitz tourt durch seine Heimat.

Von Janina Walter

Gerammelt voll war die Kleine Kneipe an der Wupperstraße am Mittwochabend. Und dafür gab es einen Anlass: Rock-Legende Martin Gerschwitz gab ein Konzert. Gespielt hat er vorrangig eigene Lieder, aber auch einige Cover der großen Bands, mit denen er schon spielte, waren dabei. Dazu zählen Bon Jovi, Meat Loaf, Led Zeppelin und Iron Butterfly. „Ich habe bei Auftritten eigentlich keine Setliste, ich spiele einfach spontan das, worauf ich Lust habe. Ich nehme dann auch Wünsche vom Publikum entgegen“, sagt er.

Der gebürtige Walder lebt in Kalifornien, doch gerade tourt er erneut durch seine Heimat. Unglaublich bodenständig erzählt er von seinem Leben als Musiker. „Ich habe schon vor Hunderttausenden gespielt, doch dabei war ich immer nur ein Rädchen in einer größeren Bandmaschine.“

Bei seinen eigenen Auftritten könne er mehr „Martin“ sein und seine eigenen Lieder spielen. „Das macht mir viel Spaß, auch wenn das Publikum kleiner ist. Sowas ist mir egal, ich gebe immer 100 Prozent. Und Leute, die sich für zu gut für sowas fühlen, können mir gerne mal den Buckel runterrutschen“, betont er.

Für seine Fans hatte er noch etwas Besonderes im Gepäck. „Mein Buch über mein Leben auf und hinter der Bühne gibt es jetzt auch auf Deutsch“, sagt er. In „I only look loud“ hat er witzige Geschichten aus seinem Leben zusammengetragen. „Dass Musiker viele Drogen nehmen, braucht man nicht mehr erzählen. In einer Geschichte geht es aber zum Beispiel um ein spontanes Zusammentreffen meiner Hündin ‘Opium‘, einem Drogenspürhund, und einem verschwundenen Päckchen Hasch in der Lüftung meines Wagens. Aber lasst euch doch einfach überraschen.“

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