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Mittagstisch: Im Restaurant mit eigenem Bahnsteig schmeckt es pikant

Wirtin Monika Pleger (rechts) serviert mir den Mittagstisch. Den kann sie binnen Minuten reichen, weil er immer vorzubestellen ist.
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Wirtin Monika Pleger (rechts) serviert mir den Mittagstisch. Den kann sie binnen Minuten reichen, weil er immer vorzubestellen ist.

Schaberger Bahnhof – Wirtin serviert nach Anruf einen Mittagstisch.

Von Daniela Neumann

Solingen. Mittwochs bis samstags hat das Restaurant Schaberger Bahnhof ab 14 Uhr geöffnet. Sonn- und feiertags ist ab 11 Uhr auf. Es gibt einen täglich wechselnden Mittagstisch. Für eine Abholung ab 12 Uhr kann dieser mindestens einen Tag zuvor am Telefon vorbestellt werden.

Wirtin Monika Pleger setzt dabei ganz auf individuelle Beratung und Absprache. Stammgäste wüssten natürlich Bescheid, sie riefen dann an. Beispielsweise für Wandergruppen sei dieses Angebot aber auch planbar und attraktiv, betont Pleger. Ihnen schnüre sie etwa mittags gern nach Absprache ein Paket. Da so ja vorab nichts im Internet steht, machen wir wie üblich telefonisch den Termin und ich lasse ich mich überraschen.

Es gab Bohnentopf mit Tomatenreis, dazu Schweinefleisch-Stücke.

An meinem Besuchstag hat Monika Pleger einen mexikanischen Bohnentopf mit Tomatenreis und Schweinefleisch-Stücken für 7,90 Euro vorbereitet. Im Hintergrund, während des Gesprächs vor Ort, rauschen immer wieder die Bahnen ein: Hier ist schließlich „Das Restaurant mit eigenem Bahnsteig“. Vom Bahnhalt Schaberg aus Remscheid kommend Richtung Solingen Mitte ist es quasi nur ein Schritt bis zum ersten Tisch draußen auf den Seiten des Restaurants.

Drinnen geht der Gaststuben-Betrieb dann weiter. Service und Wünsche wie Vorlieben zählen hier. Pleger hat mich vor dem Fertigstellen noch gefragt, wie scharf ich das Gericht möchte. Nicht zu sehr. Pikant? Ja. Die Service-Orientierung steckt der Wirtin, die um die Ecke wohnt, in den Knochen. Sie hat sie vor Jahrzehnten durch die Ausbildungsjahre in der Gastronomie gelernt.

Beim Einkaufen lasse sie das Angebot auf sich wirken, erzählt Monika Pleger. Dann mache sie eine Mischkalkulation zu Preis und Frische. Die Menge meines Gerichtes ist umfassend. Wer vorher weiß, dass gerade weniger oder mehr Hunger drücke, bekäme gern eine angepasste Menge, sagt Pleger noch. Für Pfannkuchen habe sie da einige Pfannengrößen vorrätig, ergänzt sie schmunzelnd.

Ich arbeite mich durch die zweierlei Bohnen. Fürs Pikante nutzt die Gastwirtin gern das Gemüse-Mus Ajvar, verrät sie. Und sie schätzt Rezepte von Leuten aus unterschiedlichen Ländern. Das Pikante passt mir gut zu dem Gemüse, der Reis ist daneben ein wenig trocken. Das Schweinefleisch hat ein paar knorpelige Stellen, fügt sich sonst ein.

Fazit: Für einen Ausflug.

ST-Mitarbeiterin Daniela Neumann nimmt Cafés, Bistros, Restaurants und Gaststätten in Solingen unter die Lupe. Dabei entstanden ist eine bunte Serie über den Solinger Mittagstisch im Test.

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