Theatertage

Rathaus und Klinikum werden zur Bühne

Pantomime Peter Shub spielte im Innenhof des Rathauses. Foto: Christian Beier
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Pantomime Peter Shub spielte im Innenhof des Rathauses.

Theatertage bieten „Fenstertheater“ mit Peter Shub und Carmela de Feo

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Wenn die Menschen in diesen Zeiten nicht die Kultur-Veranstaltungen der Walder Theatertage besuchen können, dann kommen die Theatertage eben zu den Menschen. Nach den ersten Auftritten der Kabarettistin Carmela de Feo vorletzte Woche an den Alten- und Senioreneinrichtungen in Wald gab es gestern weitere Auftritte der bekannten Künstler im Innenhof des Rathauses und des Städtischen Klinikums.

„Fenstertheater“, so haben die Organisatoren der Friedrich-Albert-Lange-Schule die Idee genannt. „Wir möchten damit all denjenigen danken, die in den vergangenen Wochen geholfen, Leben gerettet, geplant und Angebote gemacht haben, heute vor allen Dingen den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und der Kliniken“, betonte Schulleiter Peter Wirtz vor den Auftritten.

Im Rathaus-Innenhof hatten sich etwa 60 Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mit dessen Leiterin Dr. Annette Heibges – mit dem nötigen Abstand – versammelt, viele städtische Bedienstete besetzten die Logenplätze an den Fenstern. Und auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach hatte sich für die halbstündige Vorstellung einen Fensterplatz im ersten Obergeschoss gesichert.

„Tim, ich spiele nur für dich“, wusste Kabarettistin Carmela de Feo den Stadtchef zu bezirzen. Auch der international bekannte Pantomime Peter Shub aus England spielte mit dem Publikum, ließ seinen imaginären Hund an der Leine spazieren und präsentierte Pantomime der Extraklasse nur mit einem Maßband oder einem Fotostativ.

Wieder etwas Kunst und Kultur zurück in den Alltag zu holen, das genossen Zuschauer und Künstler gleichermaßen. Ebenso den Höhepunkt, als OB Tim Kurzbach das Solo „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“ von seinem Fenster schmetterte.

„Es tut so gut, dieses Live-Gefühl mal wieder zu spüren“, gestand Peter Shub nach dem Auftritt. „Die Menschen hier im Innenhof und an den Fenstern, das fühlt sich an wie ein ausverkauftes Haus. Und trotz der Masken kann man das Lachen in den Augen der Zuschauer sehen.“

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