Ralf Thönes leitet jetzt die AOK-Geschäftsstelle

Ralf Thönes leitet die AOK-Geschäftsstelle an der Kölner Straße. Regionaldirektorin für das Städtedreieck ist Christine Otto. Foto: Christian Beier
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Ralf Thönes leitet die AOK-Geschäftsstelle an der Kölner Straße. Regionaldirektorin für das Städtedreieck ist Christine Otto.

Krankenkasse stellt sich neu auf und wird voraussichtlich 2023 umziehen

Von Philipp Müller

Mit einem Marktanteil von rund 33 Prozent und insgesamt 52 000 versicherten Solingern sei die AOK in der Klingenstadt Marktführer bei den gesetzlichen Krankenkassen, berichtet die Regionaldirektorin für das bergische Städtedreieck, Christine Otto. Die bergischen Großstädte gehören zur AOK Rheinland/Hamburg. Zuletzt habe sich die Region neu aufgestellt, berichtet sie. So leitet der Solinger Ralf Thönes jetzt die einzige in Solingen verbliebene Geschäftsstelle an der Kölner Straße.

„Wir wollten uns bewusst nah an unseren Kunden aufstellen. Deshalb ist Ralf Thönes von Wuppertal zurück nach Solingen gewechselt“, sagt Otto. Bis 2014 war Thönes bereits in Solingen aktiv. Er freut sich auf die neue, eigentlich alte Aufgabe als Leiter der Geschäftsstelle: „Ich bin durch und durch Solinger.“ Das werde ihm helfen, da er über ein gutes Netzwerk in der Stadt verfügt.

„Die neue Geschäftsstelle wird in der Innenstadt sein.“

Christine Otto, AOK-Direktorin

Doch nicht nur an der Spitze gab es Veränderungen. Die Corona-Pandemie und der hohe Beratungsaufwand hätten einmal mehr gezeigt, dass die Geschäftsstelle in dem denkmalgeschützten Haus für die Zukunft nicht mehr geeignet ist, erklären Otto und Thönes. Das Großraumbüro im Erdgeschoss bietet nicht den notwendigen Abstand zwischen den Beratungsplätzen, um auch einmal komplizierte und individuelle Fragen zu besprechen und zu lösen. Im Jahr 2023 will die AOK deshalb in ein neues Gebäude umziehen. Wo, das ließen beide offen. „Es wird aber in der Innenstadt sein. Wir wollen nicht auf die grüne Fläche“, sagt Christine Otto.

So gehe es darum, die 16 Mitarbeitenden mit Kundenkontakt – da habe man zusätzliche für die Betreuung gewinnen können – näher an die Versicherten heranzubringen, erklärt Ralf Thönes. So soll mehr dafür geworben werden, Termine zu vereinbaren, um die Wartezeit zu verkürzen. Künftig gehe es darum, digital Experten in Gespräche zuschalten zu können, ergänzt Otto. Nicht alle Anliegen könnten in der Geschäftsstelle abschließend beraten werden. Die AOK verfüge über Fachabteilungen mit Entscheidungskompetenz, die schneller hinzugezogen werden sollen. Die Digitalisierung spielt eine große Rolle. „Unsere 16 Kollegen produzieren kein Papier mehr“, erklärt Thönes.

Nähe zu den Versicherten verspricht Thönes auch durch die Patientenbegleiter, die sogar Hausbesuche machten: „Dabei steht im Mittelpunkt, sich das Umfeld auf Wunsch anzuschauen und zu beurteilen, was für eine medizinische Versorgung benötigt wird.“

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