Verkehrssicherheit

Radfahrer haben an der Fuhrstraße künftig Vorrang

Der Übergang an der Fuhrstraße: Hier soll künftig Tempo 30 gelten. Foto: Christian Beier
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Der Übergang an der Fuhrstraße: Hier soll künftig Tempo 30 gelten.

Für den Autoverkehr kommen bald Tempo 30, Stoppschilder und Zebrastreifen. Damit nimmt die Velo-Route die nächste Hürde.

Von Timo Lemmer

Bis zum 31. August 2021 gilt ein Zuwendungsbescheid des Bundesumweltministeriums in Höhe von 1,67 Millionen Euro für die geplante Velo-Route von Düsseldorf über Hilden und Solingen bis Wuppertal. Die Kommunen entrichten zudem einen zehn-prozentigen Eigenanteil, um die etwa 25 Kilometer lange Strecke, die Solingen mit dem Rhein-Radschnellweg sowie der Wuppertaler Nordbahntrasse verbinden wird, einzurichten.

Bis dahin müssen Maßnahmen getroffen werden, die dem Charakter des Förderziels entsprechen: Der Bund will mit der Velo-Route den Fahrradverkehr stärken. Maßgeblich ist dafür unter anderem, Fahrradfahrern dort Vorrang zu gewähren, wo ihre Strecke Straßenabschnitte kreuzt.

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Auf Solinger Gebiet der Velo-Route, die durch Ohligs, Wald und Gräfrath verläuft, ist das auf den Abschnitten der Korkenziehertrasse dreimal der Fall. Wie in Gräfrath mit den Querungen Nümmener Feld und Dahler Straße verfahren wird, in diese Entscheidung sollen Bürger einbezogen werden. Was die Gräfrather Querungen der Kreuzung an der Fuhrstraße in Wald voraus haben: Tempo 30.

Sicherheitsaspekte für Radfahrer setzten sich durch

„In Wald ist die Konstellation daher eine andere“, sagte Sonja Häcker, Abteilungsleiterin Mobilität und generelle Planung bei der Stadt, am Montag vor der Bezirksvertretung Wald. Die entschied nun, auf dem relevanten Teil der Fuhrstraße Tempo 30 auszuweisen. Zudem erhält der Fuß- und Radverkehr auf der Korkenziehertrasse an der Querung einen Zebrastreifen. Auch Stoppschilder für Autofahrer wurden beschlossen. Damit waren nicht alle Mitglieder glücklich. Bernd Kaufel (SPD): „Die Fuhrstraße an dieser Stelle zu einer Stoppstraße zu machen, halte ich für etwas übertrieben.“ Letztlich gab es im Gremium aber nur eine Enthaltung: Sicherheitsaspekte für Radfahrer setzten sich durch.

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