Cobray

Publikum jubelt der Puddingqueen zu

Margie Kinsky knüpfte in der Cobra schnell Kontakt zu den Zuhörern.Foto: Sachsse
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Margie Kinsky knüpfte in der Cobra schnell Kontakt zu den Zuhörern.

Ein Abend mit Margie Kinsky in der Cobra

Von Tanja Alandt

Solingen. Schon vor Beginn der Show ihres zweiten Solo-Programms „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeerpudding“, suchte die Kabarettistin Margie Kinsky Kontakt zu den rund 200 Besucher in der Cobra, machte Selfies mit ihnen. „Jetzt kenne ich alle, ich finde das schön. Das ist immer wie ein großer Mädelsabend!“, sagte sie zufrieden.

Am Dienstagabend hatte sie ihren fünften Auftritt nach einer fast zweijährigen Pause. Der Abend in Merscheid hätte ursprünglich schon im März letzten Jahres stattfinden sollen. „Jetzt wird es langsam! Jetzt wird alles gut!“, so die Comedy- und Puddingqueen.

Die sechsfache Mutter brachte die Besucher mit ihren Geschichten rund um ihre sechs Söhne und ihren Mann Bill Mockridge – bekannt als Erich Schiller aus der TV-Serie Lindenstraße –, den sie stets „den Holzfäller“ nannte, zum Lachen. Als sie sich über das Mitteilungsheft – die „Petz-Post“ – aus der Grundschule aufregte, erkundigte sie sich mehrmals, ob nicht eine Lehrkraft anwesend sei, doch die Solinger blieben still und hielten zusammen. Rasch machte Kinsky jedoch das Geburtstagskind aus und ließ „Ruth“ gesanglich mit den Gästen hochleben und fragte nach dem schlimmsten Geburtstagsgeschenk.

Schnell waren sich alle einig, dass eine Bratpfanne, eine elektrische Zitronenpresse oder eine Spülmaschine „nicht wirklich toll“ sind. Sie erinnerte sich zurück, wie sie in blinkenden Elch-Pantoffeln ihres Holzfällers einen ihrer Söhne in Badehose, Flossen und Schnorchel vor den Augen der Polizei von einer Motto-Party abholte. „In Bonn-Endenich ist mitternachts ja nichts los im Gegensatz zu Solingen“, erklärte sie die Pantoffeln, mit denen sie sich um diese Uhrzeit in Sicherheit wähnte und erntete prustendes Gelächter.

Außerdem berichtete sie von dem „süßen Security-Typen“ der Sicherheitskontrolle am Flughafen oder von ihrer arroganten Jogginghose, die „immer raus an die Luft kommt und immer alles mitbekommt“, wovon „die teure Bluse, die einfach zu nichts passt“ im hinteren Bereich des Kleiderschranks und die „in-die-hungere-ich-mich-rein- Jeans“ oder die „depressive, einzelne Socke, die keinen Partner mehr“ hat, nur träumen können.

„Das ist Leben pur! Total authentisch! Man findet sich selbst darin wieder“, sagte Besucherin Manuela Pleithner in der Pause begeistert. „Total lustig, einfach nur klasse!“, fand auch Regine Mekert. Eine andere Freundin aus dem Grüppchen bekam sofort Lust, noch mehr Karten zu kaufen.

Für das Programm „Yes we Sven“ von Sven Bensmann am 14. November um 19 Uhr in der Cobra gibt es noch Tickets für 15,80 Euro oder ermäßigt 12,80 Euro (zuzüglich Vorverkaufsgebühr).

www.solingen-live.de

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