Kultur

Premiere für „Open-Stage“ und „Kulturlabor“

Die Leiterin des Kulturmanagements, Sonja Baumhauer, und der Regisseur Andreas Schäfer vereinbarten eine Zusammenarbeit, die als „Orlando-Projekt“ am 11. und 12. Januar 2021 im Pina-Bausch-Saal auf die Bühne kommt und sich auch an Schulklassen richtet. Archivfoto: Christian Beier / Grafik: Britta Pätzold
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Die Leiterin des Kulturmanagements, Sonja Baumhauer, und der Regisseur Andreas Schäfer vereinbarten eine Zusammenarbeit, die als „Orlando-Projekt“ am 11. und 12. Januar 2021 im Pina-Bausch-Saal auf die Bühne kommt und sich auch an Schulklassen richtet.

Das Theater-Programm des Kulturmanagements bietet viele Neuerungen für 2021/2022.

Von Jutta-Schreiber-Lenz

Das Theater- und Kulturmanagement hat die Corona-Krise genutzt, um sich für die Zukunft neu aufzustellen. Bereits zuvor angedachte Ideen wurden vom Management-Team unter Federführung der neuen Kultur-„Chefin“ Sonja Baumhauer konkretisiert und sind mit dem neuen, nun vorliegenden Spielplan für die Saison 2021/22 in vielerlei Veranstaltungen erfahrbar.

Die Betonung liegt dabei bewusst auf „vielerlei“, denn verschiedene Veranstaltungsreihen bieten die Auswahl aus einem farbigen und breit aufgestellten Angebot. Viele davon finden in Kooperation mit lokalen Partnern statt und eröffnen Teilhabe und gemeinsame Kulturerlebnisse.

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In der nächsten Saison wird diese Vernetzung mit drei neuen Veranstaltungsreihen weiter gestärkt: Mit der „Open Stage – Euer Programm, unsere Lounge“ ermöglicht das Kulturmanagement Künstlerinnen und Künstlern, Vereinen, Initiativen und anderen organisierten Gruppen, ein eigenes Programm auf die Bühne zu bringen.

Ins „Kulturlabor“ sind alle Künstlerinnen und Künstler herzlich zum Austausch eingeladen. Die regelmäßigen Treffen dienen dazu, zu genreübergreifenden Themen Projekte zu entwickeln und gemeinsam Förderungen zu beantragen. Partizipation ist wichtig. Deswegen wird mit der „Theaterwerkstatt“ ab der kommenden Spielzeit erstmalig ein Programmbeirat etabliert.

Kulturmanagement will mit „Wir gehen raus“ sichtbar werden

Über die neue Reihe „Wir gehen raus“ wird das Kulturmanagement zukünftig auch stärker im Stadtbild präsent sein. Darüber hinaus präsentiert das Haus in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung, der Cobra, dem Kunstmuseum und den „Wortrockern“ das erste Solinger Kinder- und Jugend-Hörspielfest „Bigger than Hörspiel!“.

Die Stadtteikonzerte der Bergischen Symphoniker im Sommer habe es ja schon seit längerem gegeben, sagt Sonja Baumhauer erläuternd, „und natürlich passen die genau unter das Stichwort Stadtkultur“. Die Reihe „Junge Pianisten Elite“ im Kunstmuseum wird künftig ebenfalls unter dem Dach des Kulturmanagements stattfinden. Das „Orlando-Projekt“, eine „hybride Revue durch Zeit und Traum frei nach Virginia Woolf“ sowie andere „Klassenzimmerstücke“, ist deshalb besonders, weil es Kultur zu Schülern und Jugendlichen bringt und damit die junge Generation indirekt ins Theater „lockt“, nämlich indem sie neugierig auf Kultur macht und die Schwelle zum Betreten eines „Kulturtempels“ sehr tief legt.

Eigeninszenierungen behalten ihren wichtigen Raum

„Viele Stücke und Projekte im neuen Spielplan sind nicht ausschließlich nur einer Stichmarke zuzuordnen“, sagt Baumhauer. Um bei der Revue „Orlando“ zu bleiben: Hier überlappen sich die Begriffe „Stadtkultur“ und „Kulturelle Bildung“.

Wichtige Bestandteile der Stadtkultur sind die Eigeninszenierungen des Hauses: Die Produktionen des Stadtensembles unter der Leitung von Michael Tesch sind da ebenso zu nennen wie die inzwischen fast schon traditionelle Kooperation mit der Kölner Folkwang-Hochschule für Künste. In dieser Saison steht das Musical „She loves me“ an, das eigentlich bereits in der vorangegangenen Spielzeit dran gewesen wäre, die wegen der Corona- Pandemie nur digital stattfinden konnte.

Ticket-Verkauf

Online: ab Montag, 16. August, 9.30 Uhr:

www.theater-solingen.de

Im Zuge der Kontaktreduzierung bittet das Kulturmanagement darum, den Online-Shop in der Saison 2021/2022 verstärkt zu nutzen.

Kasse: Telefonisch, Tel. 20 48 20, steht das Team der Theater- und Konzertkasse zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Mo., Di., Do., Fr., 9.30 bis 12.30 Uhr, Di., 16.30 bis 18.30 Uhr, und Do., 16.30 bis 19.30 Uhr. Auf der Internetseite wird bekanntgegeben, ob die Kasse für Besucher geöffnet ist.

Rabatt: Statt Abo-Reihen gibt es die Theatercard. Mit Bronze, Silber oder Gold gibt es zwischen 10 und 30 Prozent Rabatt auf den normalen Kartenpreis.

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