Nachbarschaft

Planetenfest: Ohligser feiern ihren Stadtteil

Beim Planetenfest auf der Sauerbreystraße war einiges los.
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Beim Planetenfest auf der Sauerbreystraße war einiges los.

Hinter dem Bahnhof hat sich einiges getan. Darüber freuen sich Anwohner, Akteure und Händler.

Von Ursula Hellmann

Mit dem Planetenfest feierten die Ohligser am Wochenende die Entwicklung im Osten ihres Stadtteils – auf der Rückseite des Hauptbahnhofs. Zu den etwa 25 Anbieter-Ständen auf der Sauerbreystraße gehörte natürlich auch die Informationsstelle für Stadtentwicklung. Kristin Hecker wohnt seit einem Jahr in der Hansastraße und hörte sehr aufmerksam den Erläuterungen von Miriam Macdonald zu.

Anhand eines akribisch erstellten Stadtteilplans zeigte die Organisationsleiterin den Standort der bisher durchgeführten Projekte sowie die Lage der geplanten oder angedachten Veränderungen. Die junge Anwohnerin äußerte sich trotz einiger offener Fragen positiv zu den sinnvollen Einrichtungen der jüngsten Zeit.

Ein leuchtendes Farbspektrum lockte zwei Stände weiter ins Atelier von Hanna Nebel. Ihre Gemälde-Serien konzipiert sie unter klaren Titeln und verwebt die Fantasiegestalten zu neuen Geschichten. Ihr Atelier wurde um 14 Uhr zu einem „Kunstraum“ anderer Art: Zehn junge Geigenschülerinnen der Musiklehrerin Michaele Thielen standen zum ersten Mal vor einem – zwar kleinen, aber feinen – Publikum und zeigten ihre musikalischen Fortschritte, hauptsächlich mit klassischen englisch-irischen Kompositionen. Großer Beifall von Familie und anderen Gästen war ihnen sicher.

Von der Galeristin Hanna Nebel kam 2018 auch die Idee, ein Ohligser Stadtteilfest zu organisieren. Bezirksbürgermeister Marc Westkämper unterstützte das Vorhaben und freute sich über das mutmachende Ergebnis.

In der Ständereihe hatte auch das Zentrum InterJu seinen Platz. Neben Iryna Langlitz, sie ist dort seit sieben Jahren Betreuerin, saß auch Nehemie Luboga. Seit ihrer Kindheit kennt sie das InterJu und arbeitet dort inzwischen selbst als Helferin mit.

Gegenüber betreute Alexey Ivonor den Stand der Caritas. Besucher erfuhren Wissenswertes zum Stromspar-Check. Dahinter verbirgt sich eine Energiesparberatung für Menschen mit geringem Einkommen.

Ein Kultur-Bonbon bot die Showgarde Ohligs mit kostümierten Tänzen zum Thema „Dschungelbuch“. Betreuer Willi Krumpen freute sich über das Engagement der 34 weiblichen und eines männlichen Tänzers.

Gleich drei Künstlerinnen präsentierten Auswahlen ihrer Werke. Chrissie Cardullo zeigte mit ihrer mosaikgeschmückten Sitzbank eins ihrer Prunkstücke, Kristina Eckel freute sich vor dem Atelier Farbraum mit der zweijährigen Lina über das selbst bemalte T-Shirt, Daniela Gablenz-Janus erklärte das Konzept der innerörtlichen Kommunikation auch in Bezug auf die Malgruppe 60+.

„Ohligs ist dabei, aus dem Dornröschenschlaf aufzuwachen.“
Marc Westkämper Bezirksbürgermeister

Ein überzeugendes Resümee gab Westkämper mit Blick auf das Planetenfest: „Wir möchten deutlich machen, dass Ohligs dabei ist, aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwachen und gemeinsam mit allen Institutionen das Motto lebendig werden lässt: ,Mensch, gestalte Ohligs mit!‘“

INITIATIVE

FONDS Die Stadt stellt seit 2013 einen Fonds zur Verfügung. Für Anfragen und Vorschläge ist Elisabeth Frieling zuständig. Eigene finanzielle Beiträge der Antragsteller werden bei Realisierung aus diesem Fonds verdoppelt. Der Kontakt ist per E-Mail möglich.

e.frieling@solingen.de

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