Die Pianisten-Elite tritt im Konzertsaal auf

Fabian Müller spielt im November in der Reihe „Junge Pianisten-Elite“. Foto: Neda Navaee
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Fabian Müller spielt im November in der Reihe „Junge Pianisten-Elite“. Foto: Neda Navaee

Konzerte des Kunstmuseums werden aus gegebenem Anlass ins Theater und Konzerthaus verlegt

Von Philipp Müller

Renate Höller organisiert seit vielen Jahren klassische Konzerte für das Kunstmuseum. Da konnten sich die Besucher stets über tolle Sonntagabende im Meistermann-Saal des Museums in Gräfrath freuen. Doch für die kommende Saison laufe es anderes, teilt sie mit. In der neuen Konzertsaison werde die Konzertreihe „Junge Pianisten Elite“ anders als bisher gewohnt und ursprünglich geplant durchgeführt. Um die coronabedingten Schutzmaßnahmen einhalten zu können, finden die diesjährigen Museumskonzerte dank der Unterstützung des Kulturmanagements im Theater und Konzerthaus Solingen statt. Jetzt sollen die Auftritte der jungen Pianisten im Konzertsaal stattfinden.

Das alles habe man so entscheiden, damit nicht nur die größtmögliche gesundheitliche Sicherheit gewährleistet sei, sondern auch damit, „die jungen Künstler die Unterstützung erhalten, auf die sie so dringend angewiesen sind“, sagt Höller. Damit meint sie das professionelle Umfeld und vor allem auch genug Raum für Zuschauer. Am Ende habe auch eine wirtschaftliche Entscheidung gestanden: Mit den Abstandsregeln ist der Meistermann-Saal momentan nur mit wenigen Zuschauern zu füllen.

Die Saison wird am 20. September von dem russischen Pianisten Alexey Sychev eröffnet, der mit 30 Preisen auf vier Kontinenten ausgezeichnet wurde und als begnadeter Liszt-Interpret gilt. Auf seinem Programm stehen natürlich Werke von Liszt neben Debussy, Granados und Ravel. Alexander Krichel, der wie Alexey Sychev in der vorigen Saison zusammen mit den Bergischen Symphonikern spielte, folgt am 25. Oktober mit seinem neuen Programm mit Werken von Beethoven, Schumann und Liszt.

Am 29. November, dem ersten Adventssonntag, hat Fabian Müller für sein Konzert die letzte Sonate von Schubert und Robert Schumanns g-Moll Sonate mit dem wegen seiner Schwierigkeit selten gespielten vierten Satz ausgewählt. Im neuen Jahr tritt Annika Treutler am 7. Februar mit einem besonderen Programm auf. Mit der dritten Sonate des in Auschwitz umgekommenen Schönberg-Schülers Viktor Ullmann wird es ein höchst selten im Konzertsaal zu hörendes Werk geben.

Das Abschlusskonzert gestaltet am 23. April der junge britische Pianist Martin James Bartlett, Shooting Star in der internationalen Musikszene, mit Werken von Bach bis Rachmaninow.

Eintrittskarten für 19 Euro sind nur erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (02 12) 20 48 20. Es gelten die coronabedingten Auflagen des Theater und Konzerthauses Solingen.

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