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Mittagstisch: Pfaffenberg hat gastronomisch einige Entdeckungen zu bieten

Im Pfaffenberg am Pfaffenberger Weg serviert mir Betriebsleiter Mario Braun einen Fischeintopf.
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Im Pfaffenberg am Pfaffenberger Weg serviert mir Betriebsleiter Mario Braun einen Fischeintopf.

Das Haus am Pfaffenberger Weg lockt mit Ambiente.

Von Daniela Neumann

Solingen. Montags bis sonntags hat das Pfaffenberg ab 12 Uhr geöffnet. Die Küche ist durchgängig bis 21 Uhr für ihre Gäste da. Immer mittwochs steht auf der Internetseite eine neue Wochenkarte. Darauf kommt laut Betriebsleiter Mario Braun möglichst immer ein vegetarisches oder veganes, ein Fisch- und ein Fleisch-Gericht.

Um planen zu können zwischen Terrasse, unterer und oberer Etage, helfe eine telefonische Reservierung vorab, erklärt Mario Braun.

Der Eintopf hat es in sich. Ich entdecke hier unter anderem Muscheln.

Die anfängliche Trennung in Restaurant mit Fine Dining und Bistro gibt es nicht mehr, das Haus heißt nun eben einfach Pfaffenberg. Es ist klar und stilvoll eingerichtet, der Fernblick in die Natur von hier begeistert immer wieder. Für Kinder gibt es einen Spielplatz draußen. Eine angenehme Atmosphäre für alle soll hier herrschen. Das schafft das 2014 renovierte Haus mit Leichtigkeit. Ich kenne kaum ein so schönes, stimmiges Gesamt-Ensemble in meiner Nähe. Doch ich bin ja jetzt zu den Punkten Angebot, Preis-Leistung, Service und Geschmack hier. Karte und Platz erfrage ich mir schonmal und ordere auf Anfrage ein Mineralwasser, es stammt aus der Region. Saisonal mit Zutaten aus dem eigenen Garten vor dem Haus zu kochen, ist hier der Anspruch. Statt zu fragen, was ich möchte, schlägt mir Mario Braun sehr direkt Gerichte vor.

Fischeintopf lädt zu Meeres-Entdeckungsreise ein

Alle drei Essen auf der Wochenkarte sagen mir zu, ich tendiere leicht zum Buschbohnensalat, entscheide mich aber doch für den „Fischeintopf mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten, frischen Kräutern und Curry“ für 17,90 Euro. Das Gericht kommt mit geöffneten Muscheln, Garnele samt Panzerteil am Schwanz sowie Lachs und Seeteufel. Den Kürbis schmecke ich nicht heraus, die Möhren passen gut, sind jedoch nicht aus dem eigenen Garten, dort waren laut Mario Braun Wühlmäuse. Mit Kräutern und Sprossen aus dem Garten wird es stimmig.

Das ist die Bewertung unserer Testesserin.

„Jetzt darf ich?“, sagt Braun scherzend zu Beginn, als ich ihn wie üblich zum Gespräch zu meinem Gericht einlade. Er möchte sich nicht verbiegen. Ich möchte als Gast gesehen werden. Wenn das vertrauensvoll gelingt, umso besser.

Fazit: Haus mit Aussicht, spannende Karte. Testen!

Die ST-Mitarbeiterin Daniela Neumann nimmt Cafés, Bistros, Restaurants und Gaststätten in Solingen unter die Lupe. Dabei entstanden ist eine bunte Serie über den Solinger Mittagstisch im Test.

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