Gemeinde

Open-Air-Jazzmesse wird zum besonderen Erlebnis

Bei der Open-Air-Jazzmesse spielten die New Orleans Heartbreakers, Pfarrer Meinrad Funke hielt die Predigt.
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Bei der Open-Air-Jazzmesse spielten die New Orleans Heartbreakers, Pfarrer Meinrad Funke hielt die Predigt.

Auf der Pfarrwiese vor St. Joseph entstand eine Stimmung wie in New Orleans.

Von Karl-Rainer Broch

Die Open-Air-Jazzmesse am Sonntagmittag auf der Pfarrwiese von St. Joseph Ohligs war ein eindrucksvolles Manifest für den Frieden in der Welt und zugleich eine Aufforderung, trotz aller Probleme sich zu bewegen und das Leben zu feiern. Der leitende Pfarrer Meinrad Funke war über das Ergebnis hochzufrieden: „Normalerweise kommen etwa 150 Menschen zur Sonntagsmesse, jetzt sind es rund 250 gewesen.“

Für den musikalischen Rahmen hatten er und der Solinger Jazzmusiker Klaus Dau die New Orleans Heartbreakers eingeladen. Unterstützt von der Gesangsgruppe „Edge of the Plate“ unter Kirchenmusiker Christopher Chytrek mit klassischem Südstaaten-Jazz wurde die Messe zu einem musikalischen Happening.

Der anschließende Frühschoppen mit Getränken und einer kreolischen Reispfanne Jambalaya, die vom Ohligser Ortsausschusses in mehreren Variationen zubereitet wurde, fand großen Zuspruch und gab Gelegenheit, sich bei Gesprächen auszutauschen.

Meinrad Funke sieht im christlichen Glauben eine lebensbejahende und einladende Botschaft an alle Menschen: „Nach so viel Frust in Kirche, Gesellschaft und Weltpolitik der letzten Jahre wollen wir dies deutlich machen und über den Tellerrand der Gemeinde hinausschauen.“

Musiker hatten den Jazz in den Kirchen von New Orleans erlebt

Klaus Dau, vor 35 Jahren Mitgründer der „New Orleans Heartbreakers“ begründete seine Teilnahme: „Wir haben die Jazz-Begeisterung in New Orleans oft in Kirchen miterlebt. Warum nicht auch hier?“ Der Posaunist und Sänger hatte Christoph Schneichel (Trompete), Philip Rösler (Keyboard), Bassist Wolfgang Theiß und Schlagzeuger Peter Hermann mitgebracht. Sie unterlegten die Bibellesung von Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) als Gemeindemitglied über Moses‘ Auszug aus Ägypten mit „Go down Moses“. So wurde der Gottesdienst mit Gospelklängen und Stücken mit religiösem, aber auch weltlichem Hintergrund zu einem besonderen Erlebnis. Funkes Predigt befasste sich ausgehend vom Weinmangel bei der Hochzeit zu Kana mit der Frage: „Was fehlt uns wirklich in der Welt? Hamstern von Klopapier kann es doch nicht sein.“

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