Historisches Foto

Wer erkennt diese Villa?

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Wer weiß, was hier zu sehen ist?

In der vergangenen Woche suchten wir die Ohligser Unterführung.

Von Katharina Birkenbeul

Mit dem historischen Foto aus der vergangenen Woche haben wir ein kniffliges Rätsel gestellt. Die Suche nach dem Motiv dürfte für viele Leser eine Herausforderung für die Leser des Tageblattes gewesen sein. Nur eine Leserin hat die Unterführung am Caspersbroicher Weg/Ecke Kottendorfer Straße in Ohligs erkannt.

„Zwar bin ich dort noch nie gewesen, glaube aber die Lage durch

Die Unterführung am Caspersbroicher Weg/Kottendorfer Straße zeigt die Geschichte der Ureinwohner Australiens.

meine Weltraumspaziergänge per Google Maps/Google Earth zu kennen“, gesteht Dora de Bacle. Mit ihrer Vermutung lag sie dennoch richtig.

„Ich meine, mich daran erinnern zu können, dass dort in meiner Kindheit (70er Jahre) ein beschrankter Bahnübergang war“, schreibt sie. Bei den vielen Bahnübergängen in der Nähe des heutigen Hauptbahnhofes sei sie sich aber nicht ganz sicher. Für zwei andere ebenfalls noch aktive Bahnübergängen am Caspersbroicher Weg – Schnittert und Wilzhaus – gab es vor vielen Jahren ebenfalls Pläne für eine Untertunnelung, die aber wohl wieder verworfen wurden.

Ihre Idee: „Es war eine Alternative für den Minitunnel, der damals die Bahn zwischen Tunnelstraße und Rennpatt unterquerte (da musste auch der Trolleybus durch) und der später, erheblich vergrößert, ein wenig nach Norden versetzt wurde. Dies entspricht dem heutigen Straßenverlauf zwischen Hildener Straße und Kasparstraße.“ Die Vergrößerung hätte gegen 1982 stattgefunden, der Straßenbau etwas später.

Heute ist die Kunst unter den Graffiti-Schriftzügen fast vollständig verschwunden.

„Mit Bau der größeren Unterführung wurde auch der Übergang im Bild so gestaltet, wie er heute ist“, fügt sie hinzu.

„Es war eine Alternative für den Minitunnel.“
Dora de Bacle, ST-Leserin

Nur schmückt zur Zeit nicht mehr das Kunstwerk mit einer Geschichte der Ureinwohner Australiens, den Aborigines – zu erkennen am Didgeridoo, einem besonderen Musikinstrument für die Australier – , den Tunnel, sondern mehrere Schriftzüge aus Graffiti.

Zudem habe sich die Nutzung der unverkennbaren Ohligser Unterführung geändert. „Die Unterquerung der Bahn im Bild ist heute nur noch für Fußgänger und gegebenenfalls Radfahrer möglich“, beschreibt die ST-Leserin die heutige Situation.

Die neue Rätselfrage

Wer erkennt diese Fabrikanten-Villa und die Gegend? Das Bild ist aus den 1950er Jahren. Klingelt es? Dann senden Sie uns doch bitte ihre Erinnerungen und Erklärungen mit dem Vermerk „Historisches Foto“ bis Donnerstag, 14. Mai, an das Solinger Tageblatt, Redaktion, Mummstraße 9, oder per E-Mail. pm/Foto: Bernd Barth

redaktion@solinger-tageblatt.de

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