41. Auflage

Ohligser Dürpelfest verläuft bislang friedlich

+

Nur wenige Male mussten Polizei und Malteser bislang eingreifen. Rund 60 000 Besucher feierten zum Auftakt vernünftig.

Ruhig wie selten verlief der erste Tag des 41. Ohligser Dürpelfestes. Mit dazu beigetragen hatte der spät einsetzende Regen, der nach 22.30 Uhr für viele der rund 60 000 geschätzten Besucher ein Ende der Feierlichkeiten bedeutete. Besonders friedlich wurde im Ohligser Stadtkern am Freitag gefeiert. Einige Besucher hatten dennoch lange über den Durst getrunken. Die Polizei musste neun Mal eingreifen, weil sich vornehmlich junge Angetrunkene an die Köpfe gingen.

Es wurden acht Platzverweise erteilt und drei Strafanzeigen erstattet. Ein Dürpelfestbesucher wurde bei einer Schlägerei leicht am Kopf verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Auch die Malteser hatten am Freitagabend wenig Arbeit. Drei Mal mussten sie wegen Kreislaufbeschwerden helfen. Zwei Frauen hatten sich beim Abrocken vor einer der fünf Bühnen den Fuß umgeschlagen. 54 junge Dürpelfestbesucher wurden im Rahmen der Jugendschutzkontrolle überprüft. Zwei erst 14- und 15-Jährige, die reichlich dem Alkohol zugesprochen hatten, wurden aus dem Verkehr gezogen und ihren Eltern übergeben. Die Polizei sprach elf Verwarnungen gegen Wildpinkler aus, weil sie in Vorgärten uriniert hatten. Ansonsten verliefen die Feierlichkeiten sehr friedlich. 

Der Samstag verlief wegen des Pokalendspiels und Regenschauern noch ruhiger als der Freitag. Die Polizei registrierte nur zwei kleinere Schlägereien, die beide erst nach Festende gegen 23.45 Uhr viele Schaulustige fanden. Die Polizei sprach zwei Strafanzeigen gegen die jeweiligen Aggressoren aus. Nach Festende sprach die Polizei neun Platzverweise gegen angetrunkene Besucher aus, die sich an der Emscherstraße mit den Mitarbeitern der Ordnungsbehörde angelegt hatten. 

Bereits am frühen Abend gegen 19.15 Uhr musste ein 55-jähriger Solinger zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden, da er übermäßig dem Alkohol zugesprochen hatte und nicht mehr ansprechbar war. Das Gleiche galt auch für eibe 14-Jährige und einen 16-Jährigen, die von einer Notärztin des Malteser Hilfsdienstes versorgt ins Krankenhaus gebracht werden mussten. 

Am Nachmittag waren zwei Kinder verloren gegangen, die ebenfalls von den Maltesern betreut und schließlich wieder ihren Eltern übergeben werden konnten. Der Malteser Hilfsdienst hatte am Freitag und Samstag insgesamt 18 Rettungs- und Krankentransporte zu fahren, weil sich Dürpelfest-Besucher verletzt hatten oder ihnen unwohl war. 

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Mordprozess Hasseldelle: Keine Hinweise auf männlichen Täter
Mordprozess Hasseldelle: Keine Hinweise auf männlichen Täter
Mordprozess Hasseldelle: Keine Hinweise auf männlichen Täter
Weyersberg wird wohl sportliche Heimat des Bergischen HC bleiben
Weyersberg wird wohl sportliche Heimat des Bergischen HC bleiben
Weyersberg wird wohl sportliche Heimat des Bergischen HC bleiben
Hallenbäder öffnen ab 2. Oktober wieder regulär
Hallenbäder öffnen ab 2. Oktober wieder regulär
Hallenbäder öffnen ab 2. Oktober wieder regulär
Stadt Solingen ermöglicht neue Läden in der City
Stadt Solingen ermöglicht neue Läden in der City
Stadt Solingen ermöglicht neue Läden in der City

Kommentare